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Statistiken zum Thema Honig und Imkerei

Honig gehört zu den häufigsten süßen Brotaufstrichen in deutschen Haushalten und findet auch als Süßungsmittel Anwendung. Nach Marmelade und Konfitüre ist Honig – noch vor Nuss- und Nougatcremes – die beliebteste Art von Brotaufstrich. Etwa 1,06 Kilogramm Honig verbraucht eine durchschnittliche Person in Deutschland jährlich. Dieses Nahrungsmittel wird von Honigbienen aus dem Nektar von Blüten oder dem Honigtau erzeugt, d. h. den zuckerhaltigen Ausscheidungsprodukten unterschiedlicher Insekten. Honig, der aus Blütennektar generiert wird, wird als Blütenhonig oder Nektarhonig bezeichnet. Honig, der aus dem Honigtau gewonnen wird, trägt den Namen Waldhonig. Insgesamt gibt es eine große Vielfalt von Honigsorten, die sich nach Konsistenz (flüßig, fest), Geschmack (mild, kräftig) und Trachtquelle (z. B. Raps, Akazien) unterscheiden. Honig, der vorwiegend aus einer einzelnen Trachtquelle stammt, wird als Sortenhonig bezeichnet (z. B. Heidehonig, Rapshonig oder Akazienhonig).
Neben Honig ist auch Bienenwachs ein - im Vergleich zum Honig weniger wichtiges - Imkereiprodukt, das sich aus den Waben des Bienenstocks gewinnen lässt. Dieses Wachs wird u. a. in der Herstellung von Kosmetika (z. B. Cremes, Lippenstifte) sowie in der Lebensmittelindustrie (z. B. als Trenn- und Überzugsmittel) und einigen anderen Bereichen (z. B. in Bienenwachskerzen) verwendet.
Für die Bewirtschaftung und Pflege der Bienenstöcke sind Imker zuständig. Unter dem Dach des Deutschen Imkerbunds wurden im Jahr 2020 rund 132.633 Imker erfasst. Der Großteil der Bienenzüchter konzentriert sich dabei auf Bayern und Württemberg.

Zahl der Bienenvölker steigt hierzulande

Jenseits der Produktion von Honig und Bienenwachs spielen Honigbienen – genauso wie diverse Wildbienenarten, Fliegen, Wespen und Schmetterlinge – eine zentrale Rolle bei der Bestäubung von Pflanzen. Diese wiederum bieten Grundlage für zahlreiche Lebensmittel unseres täglichen Bedarfs, wie Kaffee, Raps oder Äpfel. Statistik: Fallzahl des Coronavirus (COVID-19) in Deutschland, Frankreich und Spanien seit Januar 2020 (Stand: 18. März 2020) | Statista Anders als wie es sich etwa durch den medial häufig aufgegriffenen Begriff Bienensterben annehmen lässt, ist die Anzahl der Honigbienenvölker hierzulande jedoch nicht rückläufig. Ganz im Gegenteil: Sie nimmt sogar zu. Während die Anzahl der Bienenvölker im Jahr 2007 bei 670.000 Stück lag, betreuten die 132.000 Imker in Deutschland im Jahr 2020 bereits über 980.000 Bienenvölker. Von dem Bienensterben sind vielmehr andere Bienen- und Insektenarten betroffen. Doch ökologische Herausforderungen wie Pestizide, Parasiten, Nahrungsmangel und dem Klimawandel gehen auch an der Honigbiene nicht spurlos vorbei. Im Gegensatz zur Wildbiene steht die Honigbiene als Nutztier unter dem Schutz ihrer Halter und ist den ökologischen Herausforderungen durch menschliche Hilfe eher gewachsen.

Ukraine als wichtigstes Lieferland für Honig nach Deutschland

Bei der Versorgung mit Honig ist Deutschland auf Importe aus dem Ausland angewiesen. Deutschland kann lediglich 33 Prozent des Eigenbedarfs an Honig mit der heimischen Produktion bedienen. Rund 78.100 Tonnen hat Deutschland im Jahr 2021 importiert. Statistik: Importanteil der wichtigsten Lieferländer für Honig nach Deutschland | Statista Damit gehörte das Land auch zu den führenden Importeuren von Honig weltweit. Die wichtigsten Herkunftsländer sind dabei die Ukraine, Mexiko und Argentinien. Mit einem Einfuhrpreis von 1,61 Euro pro Kilogramm ist Honig aus der Ukraine dabei vergleichsweise günstig. Diese drei Länder sind dabei nicht nur für die Versorgung Deutschlands mit Honig wichtig, sondern gehören insgesamt zu den führenden Exportländern weltweit.

In den vergangenen Jahren hat - wie bei vielen anderen Produkten - der Fairtrade-Honig einen Aufwind erfahren. So wurden in Deutschland zuletzt mehr als 1.400 Tonnen Honig mit Fairtrade-Siegel in Höhe von 11,75 Millionen Euro abgesetzt. Unter den Fairtrade-Produkten ist Honig ein eher kleineres Segment. Die umsatzstärksten Produkte im Fairen Handel bilden demgegenüber Kaffee und Südfrüchte. Dieser Umstand lässt sich u. a. darauf zurückführen, dass Produkte wie Kaffee oder Bananen generell größere Umsatz- und Absatzzahlen generieren als Honig. Merkmal von Fairtrade ist der kontrollierte Handel von zumeist landwirtschaftlichen Produkten, in denen etwa den Akteuren gute Arbeitsbedingungen zugesichert wird, Landwirte fair bezahlt werden sowie auf ausbeuterische Kinderarbeit verzichtet wird.

Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 41 Statistiken aus dem Thema "Honig und Imkerei".

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