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Statistiken zum Thema Landwirtschaft in Österreich

Die Landwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherung der Bevölkerung mit pflanzlichen und tierischen Produkten. In Kombination mit der Fischerei und der Forstwirtschaft wird auch vom primären Sektor gesprochen. Etwa 43 Prozent der Bruttoproduktion der Landwirtschaft stammen aus der Pflanzen- und 48 Prozent aus der Tierproduktion. Laut Hochrechnung von AMA Marketing stiegen im Jahr 2019 die Agrarimporte nach Österreich auf einen Wert von 12,7 Mrd. Euro, der Export-Wert lag mit 12,3 Mrd. Euro nur noch leicht darunter. Das traditionell negative agrarische Außenhandelsdefizit ging damit auf rund 453 Millionen Euro zurück. Der Agrar-Außenhandel hat sich seit dem Beitritt Österreichs zur EU fast versechsfacht, während die Bilanz von Importen und Exporten relativ konstant blieb. Rund ein Drittel der weltweiten agrarischen Exporte Österreichs geht zu den deutschen Nachbarn. Die wichtigsten Produktgruppen im Export sind Fleisch und Fleischzubereitungen sowie Milch und Milchprodukte. Frisches sowie zubereitetes Obst und Gemüse sowie Backwaren nehmen jeweils etwa ein Zehntel im Produkt-Ranking ein.

Österreich ist Selbstversorger bei Fleisch und Milch - nicht aber bei Eiern, Butter, Geflügel und Fisch. Der Selbstversorgungsgrad, der angibt, inwieweit die heimische Produktion in der Lage ist, den inländischen Bedarf für Mensch, Tier und Industrie abzudecken, erreichte 2019 für Milch (einschl. Joghurt) 170 Prozent, für Rind- und Kalbfleisch 142 Prozent und für Schweinefleisch 102 Prozent.


In Österreich sind 3,7 Prozent der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft beschäftigt - das sind deutlich weniger als noch vor 10 Jahren. Die Zahl der Beschäftigten verteilt sich bundesweit auf rund 162.000 Betriebe(Stand: 2016). Jedem Betrieb steht im Durchschnitt hierbei eine Fläche von 19,8 Hektar zur agrarwirtschaftlichen Nutzung zur Verfügung. Etwa 776.000 Hektar der Gesamtfläche im primären Sektor werden für den Getreideanbau verwendet. Der Anteil der biologisch bewirtschafteten Nutzfläche wächst stetig: Derzeit bewirtschaften mehr als 21.800 Bio-Bauern rund ein Viertel der Agrarfläche Österreichs. Damit ist Österreich ist führend in Europa. Nirgends sonst gibt es so viele Bio-Bauern, gemessen an der Fläche.


Trinkmilch das am stärksten gekaufte Bio-Produkt im Lebensmitteleinzelhandel in Österreich. Im Jahr 2019 lag der wertmäßige Marktanteil von Bio-Milch am gesamten Milchabsatz im Lebensmitteleinzelhandel bei 25,5 Prozent. Naturjoghurt folgte mit einem Marktanteil von 23,7 Prozent dahinter und immerhin 22 Prozent der Umsätze mit Eiern werden mit Eiern aus biologischer Herkunft erwirtschaftet. Trotz steigender Tendenz zu biologischer Nutzung der Flächen wird bis zum Jahr 2022 weiterhin eine Zunahme des Umsatzes mit Bioziden und Pestiziden prognostiziert. Bei Obst sind Äpfel das mit Abstand wichtigste Produkt, die Erntemenge von Äpfeln hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Die wichtigsten Sorten im österreichischen Gemüsebau sind Zwiebeln und Porree.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Landwirtschaft in Österreich" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Betriebe

Pflanzenbau

Ökologische Landwirtschaft

Außenhandel

Interessante Statistiken

In den folgenden 6 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten {amountStatistics} Statistiken aus dem Thema "Landwirtschaft in Österreich".

Landwirtschaft in Österreich

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Statistiken zum Thema Landwirtschaft in Österreich

Die Landwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherung der Bevölkerung mit pflanzlichen und tierischen Produkten. In Kombination mit der Fischerei und der Forstwirtschaft wird auch vom primären Sektor gesprochen. Etwa 43 Prozent der Bruttoproduktion der Landwirtschaft stammen aus der Pflanzen- und 48 Prozent aus der Tierproduktion. Laut Hochrechnung von AMA Marketing stiegen im Jahr 2019 die Agrarimporte nach Österreich auf einen Wert von 12,7 Mrd. Euro, der Export-Wert lag mit 12,3 Mrd. Euro nur noch leicht darunter. Das traditionell negative agrarische Außenhandelsdefizit ging damit auf rund 453 Millionen Euro zurück. Der Agrar-Außenhandel hat sich seit dem Beitritt Österreichs zur EU fast versechsfacht, während die Bilanz von Importen und Exporten relativ konstant blieb. Rund ein Drittel der weltweiten agrarischen Exporte Österreichs geht zu den deutschen Nachbarn. Die wichtigsten Produktgruppen im Export sind Fleisch und Fleischzubereitungen sowie Milch und Milchprodukte. Frisches sowie zubereitetes Obst und Gemüse sowie Backwaren nehmen jeweils etwa ein Zehntel im Produkt-Ranking ein.

Österreich ist Selbstversorger bei Fleisch und Milch - nicht aber bei Eiern, Butter, Geflügel und Fisch. Der Selbstversorgungsgrad, der angibt, inwieweit die heimische Produktion in der Lage ist, den inländischen Bedarf für Mensch, Tier und Industrie abzudecken, erreichte 2019 für Milch (einschl. Joghurt) 170 Prozent, für Rind- und Kalbfleisch 142 Prozent und für Schweinefleisch 102 Prozent.


In Österreich sind 3,7 Prozent der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft beschäftigt - das sind deutlich weniger als noch vor 10 Jahren. Die Zahl der Beschäftigten verteilt sich bundesweit auf rund 162.000 Betriebe(Stand: 2016). Jedem Betrieb steht im Durchschnitt hierbei eine Fläche von 19,8 Hektar zur agrarwirtschaftlichen Nutzung zur Verfügung. Etwa 776.000 Hektar der Gesamtfläche im primären Sektor werden für den Getreideanbau verwendet. Der Anteil der biologisch bewirtschafteten Nutzfläche wächst stetig: Derzeit bewirtschaften mehr als 21.800 Bio-Bauern rund ein Viertel der Agrarfläche Österreichs. Damit ist Österreich ist führend in Europa. Nirgends sonst gibt es so viele Bio-Bauern, gemessen an der Fläche.


Trinkmilch das am stärksten gekaufte Bio-Produkt im Lebensmitteleinzelhandel in Österreich. Im Jahr 2019 lag der wertmäßige Marktanteil von Bio-Milch am gesamten Milchabsatz im Lebensmitteleinzelhandel bei 25,5 Prozent. Naturjoghurt folgte mit einem Marktanteil von 23,7 Prozent dahinter und immerhin 22 Prozent der Umsätze mit Eiern werden mit Eiern aus biologischer Herkunft erwirtschaftet. Trotz steigender Tendenz zu biologischer Nutzung der Flächen wird bis zum Jahr 2022 weiterhin eine Zunahme des Umsatzes mit Bioziden und Pestiziden prognostiziert. Bei Obst sind Äpfel das mit Abstand wichtigste Produkt, die Erntemenge von Äpfeln hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Die wichtigsten Sorten im österreichischen Gemüsebau sind Zwiebeln und Porree.

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