Statistiken zu Bosnien und Herzegowina

Bosnien und Herzegowina ist einer der sieben Nachfolgestaaten Jugoslawiens und wie auch der Kosovo nur potenzieller Beitrittskandidat der Europäischen Union (EU), obwohl der Staat bereits 2016 seinen Antrag auf Aufnahme in die EU stellte.

Der EU-Beitrittsantrag von Bosnien und Herzegowina liegt auf Eis

Das südosteuropäische Land nimmt eine Sonderstellung bei den Nachfolgestaaten Jugoslawiens ein. Aufgrund der ethnischen Bevölkerungsstruktur des Staates bzw. als Resultat des Bosnienkrieges zwischen den drei Ethnien, teilt sich der Gesamtstaat Bosnien und Herzegowina grob in drei miteinander verflochtene politische Einheiten und Gebiete auf:

1. Der Föderation Bosnien und Herzegowina, die überwiegend die Siedlungsgebiete der muslimischen Bosniaken und der kroatischen Minderheit umfasst.
2. Der Republik Srpska, die mehrheitlich das Siedlungsgebiet der serbischen Bosnier umfasst.
3. Dem Brčko-Distrikt, der gleichermaßen von allen drei Ethnien bewohnt ist und nur dem Gesamtstaat Bosnien und Herzegowina untersteht.

Anders als bei den übrigen Nachfolgestaaten Jugoslawiens ist die Bevölkerung Bosnien und Herzegowinas nicht ethnisch homogen, sondern setzt sich aus eben den Bevölkerungsgruppen zusammen, die in den Jugoslawienkriegen Konfliktparteien waren. Dies erklärt die relativ komplizierte und verschachtelte Staatsstruktur Bosnien und Herzegowinas und das Vorhandensein der EUFOR-Mission Althea zur Sicherung des Friedens zwischen den ehemaligen Konfliktparteien. Diese mangelnde politische Stabilität ist der gewichtigste Grund für den stockenden Beitrittsprozess von Bosnien und Herzegowina zur Europäischen Union.

Die Bevölkerung von Bosnien und Herzegowina beträgt 2020 circa 3,5 Millionen Menschen. Die Bevölkerungsentwicklung Bosnien und Herzegowinas war in den letzten Jahren stets negativ. 2019 reduzierte sich die Einwohnerzahl des Landes um rund 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Fertilitätsrate von Bosnien und Herzegowina ist mit rund 1,27 Kindern je Frau (2018) im internationalen Vergleich eine der niedrigsten Fertilitätsraten weltweit (Platz 9).
Die größten Städte sind Sarajevo - die Hauptstadt des Staates und der Föderation, Banja Luka - der Regierungssitz der Republik Srpska und Tuzla.
Die Lebenserwartung in Bosnien und Herzegowina steigt kontinuierlich und notierte 2018 bei rund 77,3 Jahren. Dieser Wert liegt einerseits zwar deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 81 Jahren, andererseits jedoch höher als in den EU-Mitgliedstaaten Litauen, Bulgarien, Lettland, Rumänien und Ungarn. Im Jahr 2018 lag die Kindersterblichkeit in Bosnien und Herzegowina bei rund 0,58 Prozent. Dies ist für europäische Verhältnisse hoch, gemessen an den Werten zur Kindersterblichkeit bei den EU-Beitrittskandidaten eher ein moderater Wert. Das Preisniveau für Verbrauchsgüter und Dienstleistungen in Bosnien und Herzegowina steigt seit 2015 und betrug 2019 rund 53 Prozent des EU-Durchschnitts. Dies entspricht ungefähr dem Niveau des EU-Mitgliedstaates Rumänien.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Bosnien und Herzegowina notierte 2019 bei rund 20,1 Milliarden US-Dollar. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl beträgt das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in Bosnien und Herzegowina circa 5.742 US-Dollar.
Bosnische Staatsbürger, die im Ausland arbeiten, tragen mit ihren Rücküberweisungen in die Heimat in erheblichem Maße zum Bruttoinlandsprodukt Bosnien und Herzegowinas bei. Der Anteil dieser Rücküberweisungen (inflow) am BIP Bosnien und Herzegowinas lag 2018 bei rund 10,7 Prozent - damit gehört Bosnien und Herzegowina aber nicht zu den 20 Empfängerländern mit dem höchsten Anteil an Rücküberweisungen (inflow) von Migranten am Bruttoinlandsprodukt.
Das Wirtschaftswachstum Bosnien und Herzegowinas pendelte sich seit 2015 auf dem Niveau von rund 2,7 Prozent bis 3,6 Prozent ein. 2019 wuchs die bosnische Wirtschaft um rund 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für ein Schwellenland sind dies niedrige Wachstumsraten. Im Jahr 2020 wird das BIP in Folge der Corona-Pandemie - wie nahezu überall auf der Welt - einbrechen. Der IMF bezifferte den BIP-Rückgang für Bosnien und Herzegowina mit rund 5 Prozent in diesem Jahr. Aufgrund des frühen Zeitpunktes der Veröffentlichung (April 2020) sollte dieser Wert aber nur als Annäherung verstanden werden, der tatsächliche BIP-Rückgang dürfte höher ausfallen. Die Arbeitslosenquote von Bosnien und Herzegowina hat sich zwar in den letzten Jahren etwas verringert, sie ist dennoch sehr hoch und betrug 2019 circa 15,7 Prozent (ILO: 18,4%). Dies ist eine der zehn höchsten Arbeitslosenquoten weltweit. Noch dramatischer stellt sich die Beschäftigungslage für die Jugend dar: Die Jugendarbeitslosenquote von Bosnien und Herzegowina lag 2019 bei circa 39,7 Prozent. Die Inflationsrate von Bosnien und Herzegowina ist im Zeitverlauf seit der Staatsgründung relativ unbeständig. Im Jahr 2019 stiegen die Verbraucherpreise um circa 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Im Jahr 2019 exportierte Bosnien und Herzegowina Waren im Wert von rund 6,6 Milliarden US-Dollar und importierte Waren für rund 11,2 Milliarden US-Dollar. Die Handelsbilanz Bosnien und Herzegowinas ist seit Beginn der Datenerhebung negativ. Im Jahr 2019 betrug das Handelsbilanzdefizit rund 4,6 Milliarden US-Dollar.
Die wichtigsten Handelspartner für Bosnien und Herzegowina sowohl im Export als auch im Import sind Deutschland, Italien, Kroatien und Serbien.

Die Staatsverschuldung von Bosnien und Herzegowina notierte 2019 bei circa 33,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Der Staatsüberschuss von Bosnien und Herzegowina betrug 2019 circa 2,2 Prozent des BIP.

Bosnier in der Europäischen Union: Fragiler Staat hemmt Beitrittsperspektive

Rund 400.000 Menschen mit bosnischer Staatsbürgerschaft lebten 2019 in den Länder der Europäischen Union, das entspricht mehr als 11 Prozent der derzeitigen Einwohnerzahl von Bosnien und Herzegowina. Die meisten Bosnier in der EU leben in Deutschland, wo rund 182.178 Menschen mit bosnischer Staatsangehörigkeit wohnhaft sind. Der Hauptgrund für die hohe Anzahl von Bosniern im Ausland (obwohl die Kriegshandlungen 1995 beendet wurden) und die auch weiterhin hohen Auswanderungszahlen ist der fragile Zustand des Staates einschließlich ungelöster ethnischer Konflikte.

In der Bewertung von Bosnien und Herzegowina nach dem Fragile States Index (FSI) 2020 ist das Land trotz kontinuierlicher Verbesserungen weiterhin einer der 10 fragilsten Staaten Europas 2020.
Im Bertelsmann Transformationsindex (BTI) erreicht Bosnien und Herzegowina 2020 als Staat nur eine Klassifikation als "stark defekte Demokratie" mit "schwachem" politischen Management und einer Marktwirtschaft "mit Funktionsdefiziten". Womit das Land auch im Ranking der 10 Länder mit dem niedrigsten Entwicklungsstand von Demokratie und Marktwirtschaft 2020 nach der Türkei die zweitschlechteste Bewertung aufweist. Mit einem CPI von 36 Punkten ist Bosnien und Herzegowina darüber hinaus auch einer der Staaten mit der höchsten wahrgenommenen Korruption in Europa im Jahr 2019. Zu schlechter Letzt ist Bosnien und Herzegowina eines der umweltschädlichsten Länder Europas nach dem Environmental Performance Index (EPI) im Jahr 2020.

Wichtige Kennzahlen

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Bosnien und Herzegowina

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Bosnien und Herzegowina ist einer der sieben Nachfolgestaaten Jugoslawiens und wie auch der Kosovo nur potenzieller Beitrittskandidat der Europäischen Union (EU), obwohl der Staat bereits 2016 seinen Antrag auf Aufnahme in die EU stellte.

Der EU-Beitrittsantrag von Bosnien und Herzegowina liegt auf Eis

Das südosteuropäische Land nimmt eine Sonderstellung bei den Nachfolgestaaten Jugoslawiens ein. Aufgrund der ethnischen Bevölkerungsstruktur des Staates bzw. als Resultat des Bosnienkrieges zwischen den drei Ethnien, teilt sich der Gesamtstaat Bosnien und Herzegowina grob in drei miteinander verflochtene politische Einheiten und Gebiete auf:

1. Der Föderation Bosnien und Herzegowina, die überwiegend die Siedlungsgebiete der muslimischen Bosniaken und der kroatischen Minderheit umfasst.
2. Der Republik Srpska, die mehrheitlich das Siedlungsgebiet der serbischen Bosnier umfasst.
3. Dem Brčko-Distrikt, der gleichermaßen von allen drei Ethnien bewohnt ist und nur dem Gesamtstaat Bosnien und Herzegowina untersteht.

Anders als bei den übrigen Nachfolgestaaten Jugoslawiens ist die Bevölkerung Bosnien und Herzegowinas nicht ethnisch homogen, sondern setzt sich aus eben den Bevölkerungsgruppen zusammen, die in den Jugoslawienkriegen Konfliktparteien waren. Dies erklärt die relativ komplizierte und verschachtelte Staatsstruktur Bosnien und Herzegowinas und das Vorhandensein der EUFOR-Mission Althea zur Sicherung des Friedens zwischen den ehemaligen Konfliktparteien. Diese mangelnde politische Stabilität ist der gewichtigste Grund für den stockenden Beitrittsprozess von Bosnien und Herzegowina zur Europäischen Union.

Die Bevölkerung von Bosnien und Herzegowina beträgt 2020 circa 3,5 Millionen Menschen. Die Bevölkerungsentwicklung Bosnien und Herzegowinas war in den letzten Jahren stets negativ. 2019 reduzierte sich die Einwohnerzahl des Landes um rund 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Fertilitätsrate von Bosnien und Herzegowina ist mit rund 1,27 Kindern je Frau (2018) im internationalen Vergleich eine der niedrigsten Fertilitätsraten weltweit (Platz 9).
Die größten Städte sind Sarajevo - die Hauptstadt des Staates und der Föderation, Banja Luka - der Regierungssitz der Republik Srpska und Tuzla.
Die Lebenserwartung in Bosnien und Herzegowina steigt kontinuierlich und notierte 2018 bei rund 77,3 Jahren. Dieser Wert liegt einerseits zwar deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 81 Jahren, andererseits jedoch höher als in den EU-Mitgliedstaaten Litauen, Bulgarien, Lettland, Rumänien und Ungarn. Im Jahr 2018 lag die Kindersterblichkeit in Bosnien und Herzegowina bei rund 0,58 Prozent. Dies ist für europäische Verhältnisse hoch, gemessen an den Werten zur Kindersterblichkeit bei den EU-Beitrittskandidaten eher ein moderater Wert. Das Preisniveau für Verbrauchsgüter und Dienstleistungen in Bosnien und Herzegowina steigt seit 2015 und betrug 2019 rund 53 Prozent des EU-Durchschnitts. Dies entspricht ungefähr dem Niveau des EU-Mitgliedstaates Rumänien.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Bosnien und Herzegowina notierte 2019 bei rund 20,1 Milliarden US-Dollar. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl beträgt das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in Bosnien und Herzegowina circa 5.742 US-Dollar.
Bosnische Staatsbürger, die im Ausland arbeiten, tragen mit ihren Rücküberweisungen in die Heimat in erheblichem Maße zum Bruttoinlandsprodukt Bosnien und Herzegowinas bei. Der Anteil dieser Rücküberweisungen (inflow) am BIP Bosnien und Herzegowinas lag 2018 bei rund 10,7 Prozent - damit gehört Bosnien und Herzegowina aber nicht zu den 20 Empfängerländern mit dem höchsten Anteil an Rücküberweisungen (inflow) von Migranten am Bruttoinlandsprodukt.
Das Wirtschaftswachstum Bosnien und Herzegowinas pendelte sich seit 2015 auf dem Niveau von rund 2,7 Prozent bis 3,6 Prozent ein. 2019 wuchs die bosnische Wirtschaft um rund 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für ein Schwellenland sind dies niedrige Wachstumsraten. Im Jahr 2020 wird das BIP in Folge der Corona-Pandemie - wie nahezu überall auf der Welt - einbrechen. Der IMF bezifferte den BIP-Rückgang für Bosnien und Herzegowina mit rund 5 Prozent in diesem Jahr. Aufgrund des frühen Zeitpunktes der Veröffentlichung (April 2020) sollte dieser Wert aber nur als Annäherung verstanden werden, der tatsächliche BIP-Rückgang dürfte höher ausfallen. Die Arbeitslosenquote von Bosnien und Herzegowina hat sich zwar in den letzten Jahren etwas verringert, sie ist dennoch sehr hoch und betrug 2019 circa 15,7 Prozent (ILO: 18,4%). Dies ist eine der zehn höchsten Arbeitslosenquoten weltweit. Noch dramatischer stellt sich die Beschäftigungslage für die Jugend dar: Die Jugendarbeitslosenquote von Bosnien und Herzegowina lag 2019 bei circa 39,7 Prozent. Die Inflationsrate von Bosnien und Herzegowina ist im Zeitverlauf seit der Staatsgründung relativ unbeständig. Im Jahr 2019 stiegen die Verbraucherpreise um circa 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Im Jahr 2019 exportierte Bosnien und Herzegowina Waren im Wert von rund 6,6 Milliarden US-Dollar und importierte Waren für rund 11,2 Milliarden US-Dollar. Die Handelsbilanz Bosnien und Herzegowinas ist seit Beginn der Datenerhebung negativ. Im Jahr 2019 betrug das Handelsbilanzdefizit rund 4,6 Milliarden US-Dollar.
Die wichtigsten Handelspartner für Bosnien und Herzegowina sowohl im Export als auch im Import sind Deutschland, Italien, Kroatien und Serbien.

Die Staatsverschuldung von Bosnien und Herzegowina notierte 2019 bei circa 33,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Der Staatsüberschuss von Bosnien und Herzegowina betrug 2019 circa 2,2 Prozent des BIP.

Bosnier in der Europäischen Union: Fragiler Staat hemmt Beitrittsperspektive

Rund 400.000 Menschen mit bosnischer Staatsbürgerschaft lebten 2019 in den Länder der Europäischen Union, das entspricht mehr als 11 Prozent der derzeitigen Einwohnerzahl von Bosnien und Herzegowina. Die meisten Bosnier in der EU leben in Deutschland, wo rund 182.178 Menschen mit bosnischer Staatsangehörigkeit wohnhaft sind. Der Hauptgrund für die hohe Anzahl von Bosniern im Ausland (obwohl die Kriegshandlungen 1995 beendet wurden) und die auch weiterhin hohen Auswanderungszahlen ist der fragile Zustand des Staates einschließlich ungelöster ethnischer Konflikte.

In der Bewertung von Bosnien und Herzegowina nach dem Fragile States Index (FSI) 2020 ist das Land trotz kontinuierlicher Verbesserungen weiterhin einer der 10 fragilsten Staaten Europas 2020.
Im Bertelsmann Transformationsindex (BTI) erreicht Bosnien und Herzegowina 2020 als Staat nur eine Klassifikation als "stark defekte Demokratie" mit "schwachem" politischen Management und einer Marktwirtschaft "mit Funktionsdefiziten". Womit das Land auch im Ranking der 10 Länder mit dem niedrigsten Entwicklungsstand von Demokratie und Marktwirtschaft 2020 nach der Türkei die zweitschlechteste Bewertung aufweist. Mit einem CPI von 36 Punkten ist Bosnien und Herzegowina darüber hinaus auch einer der Staaten mit der höchsten wahrgenommenen Korruption in Europa im Jahr 2019. Zu schlechter Letzt ist Bosnien und Herzegowina eines der umweltschädlichsten Länder Europas nach dem Environmental Performance Index (EPI) im Jahr 2020.

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