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Statistiken zur Bevölkerung in der Schweiz

Die Einwohnerzahl der Schweiz betrug Ende 2020 rund 8,6 Millionen; dies bedeutet ein Wachstum von 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Kanton mit den meisten Einwohnern ist Zürich (ca. 1,55 Millionen); am wenigsten Menschen leben in Appenzell Innerrhoden (ca. 16.000). Zürich ist mit gut 422.000 Einwohnern in der Kernstadt auch die mit Abstand größte Stadt in der Schweiz, dahinter folgen Genf (ca. 204.000 Einwohner) und Basel (ca. 174.000 Einwohner). In Basel-Stadt herrscht mit etwa 5.320 Einwohnern pro Quadratkilometer die höchste Bevölkerungsdichte aller Kantone. Der Landesdurchschnitt liegt bei 217 Einwohnern pro Quadratkilometer; am dünnsten besiedelt ist Graubünden mit circa 28 Einwohnern pro Quadratkilometer.

Geburtenrate in der Schweiz auf Tiefstand

Im Jahr 2020 wurden in der Schweiz rund 85.500 Kinder geboren, dem standen circa 76.300 Todesfälle gegenüber. Die Geburtenbilanz war also positiv. Die Fertilitätsrate bzw. Geburtenziffer, d.h. die durchschnittliche Anzahl der lebendgeborenen Kinder, die eine Frau während ihres gebärfähigen Alters voraussichtlich zur Welt bringt, ging 2020 auf 1,46 Kinder je Frau zurück. Demografisch betrachtet befindet sie sich damit auf einem recht niedrigen Niveau: Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass erst bei einer Kinderzahl von 2,1 Kindern je Frau die natürliche Bevölkerungsentwicklung (ohne Berücksichtigung von Ein- und Auswanderung) langfristig stabil bleibt. Bei der Geburt ihrer Kinder sind Mütter in der Schweiz durchschnittlich 32,2 Jahre alt.

Weniger Auswanderer als in den Vorjahren

Entscheidend für das Bevölkerungswachstum der Schweiz in den letzten Jahren war vor allem die Zuwanderung. Im Jahr 2020 wanderten rund 163.000 Menschen ein; dem standen circa 106.500 Auswanderer gegenüber. Unterm Strich blieb also ein Wanderungsüberschuss. Die konstante Netto-Zuwanderung schlägt sich auch in der Bevölkerungsstruktur nieder: Insgesamt hatten 2020 in der Schweiz 37,7 Prozent der Bevölkerung einen Migrationshintergrund; 25,5 Prozent waren Ausländer. Beide Werte sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Dabei bestehen allerdings große regionale Unterschiede: So ist der Migranten- und Ausländeranteil jeweils in Genf klar am höchsten und in Appenzell Innerrhoden Appenzell Innerrhoden am niedrigsten. Die größten Ausländergruppen waren Ende 2020 Italiener (ca. 325.000), Deutsche (ca. 309.000) und Portugiesen (ca. 258.000).

Die Schweizer Bevölkerung altert

Wie in vielen anderen Industrieländern lässt sich auch in der Schweiz ein demografischer Wandel hin zu einer älteren Bevölkerung feststellen. Ein Aspekt dieser Veränderung sind die bereits erwähnten geringen Geburtenraten, ein anderer ist die Lebenserwartung. Diese lag im Jahr 2020 für neugeborene Männer bei 81,4 Jahren und für Frauen bei 85,3 Jahren. Damit hat die Schweiz eine der höchsten Lebenserwartungen weltweit, und sie wird künftig voraussichtlich weiter ansteigen. Im Ergebnis ist das Medianalter der Bevölkerung bis 2020 auf 42,7 Jahre gestiegen - 2010 hatte es noch 41,6 Jahre betragen. So zeigt sich dann auch in der Altersstruktur der letzten Jahre ein Rückgang der jüngeren (unter 20 Jahre) und ein Zuwachs der älteren (ab 65 Jahre) Bevölkerungsgruppe. Sowohl das Medianalter als auch der Bevölkerungsanteil der Senioren werden laut Prognosen in den nächsten Jahrzehnten deutlich zunehmen.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Bevölkerung in der Schweiz" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Bevölkerungsstand

Bevölkerungsverteilung

Geburten und Todesfälle

Migration und Ausländer

Altersstruktur

Interessante Statistiken

In den folgenden 5 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 71 Statistiken aus dem Thema "Bevölkerung in der Schweiz".

Bevölkerung in der Schweiz

Dossier zum Thema

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Statistiken zur Bevölkerung in der Schweiz

Die Einwohnerzahl der Schweiz betrug Ende 2020 rund 8,6 Millionen; dies bedeutet ein Wachstum von 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Kanton mit den meisten Einwohnern ist Zürich (ca. 1,55 Millionen); am wenigsten Menschen leben in Appenzell Innerrhoden (ca. 16.000). Zürich ist mit gut 422.000 Einwohnern in der Kernstadt auch die mit Abstand größte Stadt in der Schweiz, dahinter folgen Genf (ca. 204.000 Einwohner) und Basel (ca. 174.000 Einwohner). In Basel-Stadt herrscht mit etwa 5.320 Einwohnern pro Quadratkilometer die höchste Bevölkerungsdichte aller Kantone. Der Landesdurchschnitt liegt bei 217 Einwohnern pro Quadratkilometer; am dünnsten besiedelt ist Graubünden mit circa 28 Einwohnern pro Quadratkilometer.

Geburtenrate in der Schweiz auf Tiefstand

Im Jahr 2020 wurden in der Schweiz rund 85.500 Kinder geboren, dem standen circa 76.300 Todesfälle gegenüber. Die Geburtenbilanz war also positiv. Die Fertilitätsrate bzw. Geburtenziffer, d.h. die durchschnittliche Anzahl der lebendgeborenen Kinder, die eine Frau während ihres gebärfähigen Alters voraussichtlich zur Welt bringt, ging 2020 auf 1,46 Kinder je Frau zurück. Demografisch betrachtet befindet sie sich damit auf einem recht niedrigen Niveau: Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass erst bei einer Kinderzahl von 2,1 Kindern je Frau die natürliche Bevölkerungsentwicklung (ohne Berücksichtigung von Ein- und Auswanderung) langfristig stabil bleibt. Bei der Geburt ihrer Kinder sind Mütter in der Schweiz durchschnittlich 32,2 Jahre alt.

Weniger Auswanderer als in den Vorjahren

Entscheidend für das Bevölkerungswachstum der Schweiz in den letzten Jahren war vor allem die Zuwanderung. Im Jahr 2020 wanderten rund 163.000 Menschen ein; dem standen circa 106.500 Auswanderer gegenüber. Unterm Strich blieb also ein Wanderungsüberschuss. Die konstante Netto-Zuwanderung schlägt sich auch in der Bevölkerungsstruktur nieder: Insgesamt hatten 2020 in der Schweiz 37,7 Prozent der Bevölkerung einen Migrationshintergrund; 25,5 Prozent waren Ausländer. Beide Werte sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Dabei bestehen allerdings große regionale Unterschiede: So ist der Migranten- und Ausländeranteil jeweils in Genf klar am höchsten und in Appenzell Innerrhoden Appenzell Innerrhoden am niedrigsten. Die größten Ausländergruppen waren Ende 2020 Italiener (ca. 325.000), Deutsche (ca. 309.000) und Portugiesen (ca. 258.000).

Die Schweizer Bevölkerung altert

Wie in vielen anderen Industrieländern lässt sich auch in der Schweiz ein demografischer Wandel hin zu einer älteren Bevölkerung feststellen. Ein Aspekt dieser Veränderung sind die bereits erwähnten geringen Geburtenraten, ein anderer ist die Lebenserwartung. Diese lag im Jahr 2020 für neugeborene Männer bei 81,4 Jahren und für Frauen bei 85,3 Jahren. Damit hat die Schweiz eine der höchsten Lebenserwartungen weltweit, und sie wird künftig voraussichtlich weiter ansteigen. Im Ergebnis ist das Medianalter der Bevölkerung bis 2020 auf 42,7 Jahre gestiegen - 2010 hatte es noch 41,6 Jahre betragen. So zeigt sich dann auch in der Altersstruktur der letzten Jahre ein Rückgang der jüngeren (unter 20 Jahre) und ein Zuwachs der älteren (ab 65 Jahre) Bevölkerungsgruppe. Sowohl das Medianalter als auch der Bevölkerungsanteil der Senioren werden laut Prognosen in den nächsten Jahrzehnten deutlich zunehmen.

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