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Statistiken zur Fischerei

Weltweit ist China das größte Erzeugerland von Fischereierzeugnissen und Aquakulturen. Gerade der Nordwesten und der Mittlere Westen des Pazifiks bilden dabei wichtige Fanggebiete. In Deutschland werden jährlich mehr als 400.000 Tonnen Fischereierzeugnisse produziert. Die Eigenanlandungen der deutschen Seefischerei im In- und Ausland liegen bei rund 193.000 Tonnen. Dabei waren Hering, Makrele und Blauer Wittling die am häufigsten gefangenen Fischarten.

Die Nordsee als wichtigstes Fanggebiet der deutschen Fischerei

Am häufigsten kommt der Fisch im frischen Zustand an Land, rund 17.000 Tonnen Fisch verlassen die Schiffe im nahezu unverarbeiteten Zustand. Rund 5.000 Tonnen Fisch wurden im Jahr 2019 noch an Board tiefgefroren und für lange Transportwege vorbereitet. Das wichtigste Fanggebiet bleibt die Nordsee mit einem Fanggewicht von über 86.000 Tonnen. In der Ostsee, dem drittwichtigsten Fanggebiet, wurden zuletzt etwa 30.000 Tonnen Fisch gefangen. Die Seefischerei konnte zuletzt einen Umsatz von rund 350 Millionen Euro erwirtschaften. Um einen nachhaltigen Fischbestand zu fördern, legt die EU jährlich neue Fangquoten aus. So dürfen im Jahr 2020 insgesamt rund 210.000 Tonnen Sprotte in der Ostsee gefangen werden, der Anteil für die deutschen Fischer entfällt dabei auf rund 13.132 Tonnen.

Bedeutung der Aquakulturen in Deutschland rückläufig

Neben der Hochseefischerei sind Aquakulturen ein fester Bestandteil der deutschen Fischwirtschaft. Neben Forellen und Karpfen werden in Deutschland vor allem Weichtiere (z.B. Muscheln) in Aquakulturen gezüchtet. Während die Aquakultur auf dem weltweiten Fischmarkt blüht, ist die Fischproduktion in Aquakulturen in Deutschland eher rückläufig. Rechtliche Bestimmungen von Deutschland und der EU zum Thema Natur- und Artenschutz stellen neue Anforderungen an die Aquakulturbetriebe. Während im Jahr 1999 noch nahezu 80.000 Tonnen Fisch in Aquakulturen erzeugt wurden, waren es im Jahr 2019 nur noch etwa 38.000 Tonnen. Der Großteil der Aquakultur-Produkte, die im Einzelhandel verkauft werden, ist dabei mit einem Siegel, etwa von ASC, GGN oder Naturland, zertifiziert, die auf die Nachhaltigkeit der Betriebe prüfen.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Fischerei" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Anlandungen/ Produktion

Fischarten

Konsum

Interessante Statistiken

In den folgenden 6 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 67 Statistiken aus dem Thema "Fischerei".

Fischerei und Aquakultur in Deutschland

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Statistiken zur Fischerei

Weltweit ist China das größte Erzeugerland von Fischereierzeugnissen und Aquakulturen. Gerade der Nordwesten und der Mittlere Westen des Pazifiks bilden dabei wichtige Fanggebiete. In Deutschland werden jährlich mehr als 400.000 Tonnen Fischereierzeugnisse produziert. Die Eigenanlandungen der deutschen Seefischerei im In- und Ausland liegen bei rund 193.000 Tonnen. Dabei waren Hering, Makrele und Blauer Wittling die am häufigsten gefangenen Fischarten.

Die Nordsee als wichtigstes Fanggebiet der deutschen Fischerei

Am häufigsten kommt der Fisch im frischen Zustand an Land, rund 17.000 Tonnen Fisch verlassen die Schiffe im nahezu unverarbeiteten Zustand. Rund 5.000 Tonnen Fisch wurden im Jahr 2019 noch an Board tiefgefroren und für lange Transportwege vorbereitet. Das wichtigste Fanggebiet bleibt die Nordsee mit einem Fanggewicht von über 86.000 Tonnen. In der Ostsee, dem drittwichtigsten Fanggebiet, wurden zuletzt etwa 30.000 Tonnen Fisch gefangen. Die Seefischerei konnte zuletzt einen Umsatz von rund 350 Millionen Euro erwirtschaften. Um einen nachhaltigen Fischbestand zu fördern, legt die EU jährlich neue Fangquoten aus. So dürfen im Jahr 2020 insgesamt rund 210.000 Tonnen Sprotte in der Ostsee gefangen werden, der Anteil für die deutschen Fischer entfällt dabei auf rund 13.132 Tonnen.

Bedeutung der Aquakulturen in Deutschland rückläufig

Neben der Hochseefischerei sind Aquakulturen ein fester Bestandteil der deutschen Fischwirtschaft. Neben Forellen und Karpfen werden in Deutschland vor allem Weichtiere (z.B. Muscheln) in Aquakulturen gezüchtet. Während die Aquakultur auf dem weltweiten Fischmarkt blüht, ist die Fischproduktion in Aquakulturen in Deutschland eher rückläufig. Rechtliche Bestimmungen von Deutschland und der EU zum Thema Natur- und Artenschutz stellen neue Anforderungen an die Aquakulturbetriebe. Während im Jahr 1999 noch nahezu 80.000 Tonnen Fisch in Aquakulturen erzeugt wurden, waren es im Jahr 2019 nur noch etwa 38.000 Tonnen. Der Großteil der Aquakultur-Produkte, die im Einzelhandel verkauft werden, ist dabei mit einem Siegel, etwa von ASC, GGN oder Naturland, zertifiziert, die auf die Nachhaltigkeit der Betriebe prüfen.

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