Statistiken zu Fast Food

Der Begriff Fast Food entstand in den 1950er Jahren in den USA und hat besonders in der Entstehungszeit weltweit den ‚American Way of Life‘ verkörpert. Als Fast Food werden Nahrungsmittel und Speisen bezeichnet, die für den sofortigen Verzehr gedacht sind. Vordergründig steht die Rationalität und Funktionalität bei der Nahrungszubereitung und dem Verzehr. In der Regel sind Fast Food-Produkte sehr fettig und salzig bzw. süß und weisen einen sehr hohen Energiewert auf. Entsprechend wird der übermäßige Konsum von Fast Food mit einer Reihe gesundheitlicher Probleme wie Fettleibigkeit und Diabetes in Verbindung gebracht. Zu Fast Food zählen zum Beispiel Gerichte wie Hamburger, Hot Dogs und Pizza; es gehören aber ebenso Getränke wie Kaffee dazu. Verkauft werden diese Gerichte vor allem an Imbissständen und in Schnellrestaurants wie bei McDonald‘s, Burger King und Starbucks. Aber auch Fertiggerichte wie Tiefkühlpizza oder To-Go-Produkte, die im Supermarkt verkauft werden, können dem Fast Food-Bereich zugeordnet werden. Zudem gibt es neben klassischen Fast Food-Betrieben vermehrt Schnellrestaurants, die sich auf gesündere Alternativen wie auf die Trend-Gerichte Bowls oder Ramen spezialisieren.

Die wohl bekannteste und erfolgreichste Fast Food-Marke der Welt ist McDonald’s. Laut einem Ranking zum Markenwert der 10 wertvollsten Fast Food Marken ist der weltgrößte Burgerbrater rund 155 Milliarden US-Dollar wert. In Deutschland zählt McDonald's zusammen mit Burger King einer Umfrage zufolge zu den beliebtesten Schnellrestaurants. Rund 32 bzw. 17 Prozent der Befragten gaben an, mindestens einmal im Monat in einer der beiden Filialen essen zu gehen. Zuletzt sind bis zum Jahr 2019 bei McDonald’s sowie Burger King die Umsatzzahlen in Deutschland leicht angestiegen, obwohl Ernährung in unserer heutigen Gesellschaft einen immer größeren Stellenwert einnimmt. Im Jahr 2020 verzeichneten jedoch beide Fast Food-Ketten in Folge der Corona-Pandemie erstmals wieder Umsatzrückgänge.

Ignorieren kann die Fast Food-Industrie den Trend in Richtung gesunde Ernährung nicht mehr. So gab bei einer Umfrage rund die Hälfte der McDonald's-Kunden an, dass sie generell Wert auf eine gesunde Ernährung legen - auch wenn diese mehr kostet. Auch beim Kauf von Fertigprodukten achten über 50 Prozent der befragten Deutschen auf den Zucker- und Fettgehalt der Lebensmittel. Es spielen jedoch nicht nur die Nährwerte der Produkte eine Rolle. Auch Faktoren wie eine frische Zubereitung, Regionalität oder Fleisch in Bio-Qualität liegen im Trend im Bereich Fast Food. Zusätzlich nimmt das Thema Nachhaltigkeit einen steigenden Stellenwert in der Fast Food-Branche ein. Erfolgreiche Fast Food-Marken wie McDonald's fangen an Nachhaltigkeitsberichte zu veröffentlichen und auch die Konsumenten werden immer umweltbewusster. So erwägt einer Umfrage zufolge die Mehrheit der Befragten, künftig zumindest gelegentlich ihren Coffee-to-go in einem Mehrwegbecher kaufen zu wollen.

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