China: Staatsverschuldung von 2008 bis 2018 in Relation zum Bruttoinlandsprodukt
(BIP)
Staatsverschuldung von China in Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2018
Der Trend steigender Staatsverschuldung in China setzt sich fort und das Land erreicht im Jahr 2018 eine Schuldenquote von rund 50,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Auf den ersten Blick erscheint die Schuldenquote Chinas im internationalen Vergleich relativ moderat. Auf den zweiten Blick verwundert die deutliche Steigerung der Schuldenquote, da sich das Bruttoinlandsprodukt Chinas innerhalb der letzten zehn Jahre fast verdreifacht hat.

China – Verursacher der nächsten Finanzkrise?

Für gewöhnlich steigt die staatliche Schuldenquote in Zeiten wirtschaftlicher Schwäche- oder Rezessionsphasen. Wirtschaftliche Aufschwungphasen werden hingen zum Schuldenabbau genutzt. China hat jedoch gerade in jüngster Vergangenheit mit massiven, kreditfinanzierten Investitionen das Wachstum befeuert. Diese Wirtschaftspolitik spiegelt sich auch im stetig gestiegen Staatsdefizit Chinas wider. Verschärfend wirkt sich die fehlende Regulierung der Kreditinstitute in China aus. Kredite werden an Personen oder Firmen vergeben, die nach internationalem Standard nicht kreditwürdig sind, die Zahl fauler Kredite wächst. Die Wahrscheinlichkeit einer Finanzkrise steigt.

Staatsverschuldung verständlich erklärt

Die Staatsverschuldung wird in absoluter Höhe der Landeswährung ausgedrückt. Die Schuldenquote/Staatsschuldenquote bezeichnet das Verhältnis der Staatsverschuldung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP). Übersteigen die Staatsausgaben die Staatseinnahmen, wird dies als Haushaltsdefizit bezeichnet (Gegenteil: Haushaltsüberschuss).
Der Staat kann die höheren Ausgaben durch Fremdkapital finanzieren. Dieses Fremdkapital versucht sich der Staat über die Ausgabe von Staatsanleihen am Kapitalmarkt zu leihen. Staatsanleihen sind verzinste Wertpapiere. Die Höhe der Verzinsung wird maßgeblich durch die Bonität (Kreditwürdigkeit) des Staates bestimmt. Die Kreditwürdigkeit wird von Ratingagenturen eingeschätzt, die den Staaten Bonitätsnoten verleihen. Je zuverlässiger der jeweilige Staat von den Ratingagenturen eingeschätzt wird, desto höher ist sein Bonitätsranking und folglich desto geringer die Verzinsung seiner Wertpapiere (Je sicherer die Anlage, desto geringer die Verzinsung).
China: Staatsverschuldung von 2008 bis 2018 in Relation zum Bruttoinlandsprodukt
(BIP)
Staatsverschuldung in Relation zum BIP
201850,46%
201746,79%
201644,18%
201541,07%
201439,92%
201337%
201234,27%
201133,64%
201033,74%
200934,35%
200827%
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Staatsverschuldung von China in Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2018
Der Trend steigender Staatsverschuldung in China setzt sich fort und das Land erreicht im Jahr 2018 eine Schuldenquote von rund 50,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Auf den ersten Blick erscheint die Schuldenquote Chinas im internationalen Vergleich relativ moderat. Auf den zweiten Blick verwundert die deutliche Steigerung der Schuldenquote, da sich das Bruttoinlandsprodukt Chinas innerhalb der letzten zehn Jahre fast verdreifacht hat.

China – Verursacher der nächsten Finanzkrise?

Für gewöhnlich steigt die staatliche Schuldenquote in Zeiten wirtschaftlicher Schwäche- oder Rezessionsphasen. Wirtschaftliche Aufschwungphasen werden hingen zum Schuldenabbau genutzt. China hat jedoch gerade in jüngster Vergangenheit mit massiven, kreditfinanzierten Investitionen das Wachstum befeuert. Diese Wirtschaftspolitik spiegelt sich auch im stetig gestiegen Staatsdefizit Chinas wider. Verschärfend wirkt sich die fehlende Regulierung der Kreditinstitute in China aus. Kredite werden an Personen oder Firmen vergeben, die nach internationalem Standard nicht kreditwürdig sind, die Zahl fauler Kredite wächst. Die Wahrscheinlichkeit einer Finanzkrise steigt.

Staatsverschuldung verständlich erklärt

Die Staatsverschuldung wird in absoluter Höhe der Landeswährung ausgedrückt. Die Schuldenquote/Staatsschuldenquote bezeichnet das Verhältnis der Staatsverschuldung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP). Übersteigen die Staatsausgaben die Staatseinnahmen, wird dies als Haushaltsdefizit bezeichnet (Gegenteil: Haushaltsüberschuss).
Der Staat kann die höheren Ausgaben durch Fremdkapital finanzieren. Dieses Fremdkapital versucht sich der Staat über die Ausgabe von Staatsanleihen am Kapitalmarkt zu leihen. Staatsanleihen sind verzinste Wertpapiere. Die Höhe der Verzinsung wird maßgeblich durch die Bonität (Kreditwürdigkeit) des Staates bestimmt. Die Kreditwürdigkeit wird von Ratingagenturen eingeschätzt, die den Staaten Bonitätsnoten verleihen. Je zuverlässiger der jeweilige Staat von den Ratingagenturen eingeschätzt wird, desto höher ist sein Bonitätsranking und folglich desto geringer die Verzinsung seiner Wertpapiere (Je sicherer die Anlage, desto geringer die Verzinsung).
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Dr. Felix Wunderer

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