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Big-Mac-Index nach Ländern im Juli 2020

Am teuersten ist der Big Mac in der Schweiz - auch im Juli 2020 muss man nach dem sogenannten Big-Mac-Index durchschnittlich rund 6,91 US-Dollar für einen Big Mac in der Schweiz bezahlen und damit mehr als in jedem anderen Land der Welt. Der Preis für einen Big Mac in der Schweiz hat sich nochmals um rund 20 Cent gegenüber dem Januar 2020 erhöht. In Russland beträgt der Preis für einen Big Mac im Juli 2020 hingegen nur rund 1,91 US-Dollar und damit weniger als im Rest der Welt – abgesehen von Südafrika, wo der Big Mac im Juli 2020 nur rund 1,86 US-Dollar kostet. Gegenüber dem Januar 2020 hat sich der Preis in Russland wie auch Südafrika um rund 30 Cent verringert. Das Preisniveau in der Eurozone ist dagegen um rund 20 Cent gestiegen, hier kostet der Big Mac im Sommer 2020 durchschnittlich rund 4,79 US-Dollar.

Was ist der Big-Mac-Index und wie funktioniert er?

Der Big-Mac-Index ist ein leicht verständlicher Indikator, der für den Kaufkraftvergleich von Ländern entwickelt wurde. Dieser Indikator wurde 1986 von der britischen Wochenzeitung „The Economist“ erfunden und wird halbjährlich im Januar und Juli jeden Jahres aktualisiert. Die Idee des Economist war, dass es überall auf der Welt McDonald's gibt und der Big Mac in jeder Filiale des Schnellrestaurants weltweit in standardisierter Größe, Zusammensetzung und Qualität verkauft wird. Der Erfolg des Indikators beruht auf seiner Einfachheit und darauf, dass der Big Mac wie auch McDonald's einen sehr hohen Bekanntheitsgrad haben – jeder hat schon von McDonald's und Big Mac gehört. Es handelt sich also um ein standardisiertes Produkt, das weltweit bekannt ist und konsumiert wird. Für den Preisvergleich wird der Preis für einen Big Mac in der jeweiligen Landeswährung zum aktuellen US-Dollar-Kurs umgerechnet. Je höher der umgerechnete Preis ist, desto höher wird auch die Kaufkraft im jeweiligen Land eingeschätzt. Je niedriger der umgerechnete Big Mac Preis ist, desto geringer wird die jeweilige Kaufkraft im Land eingeschätzt.

Preisniveau in der Europäischen Union

Zwischen den 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) gibt es deutliche Unterschiede im Preisniveau, was aus der Angabe des Big-Mac-Indexes für die Euro-Zone nicht direkt ersichtlich ist. Der Preisniveauindex für Verbrauchsgüter und Dienstleistungen in der Europäischen Union bietet hingegen einen detaillierten Vergleich. Während die Verbraucherpreise in Dänemark rund 38 Prozent über dem EU-Durchschnitt liegen, muss man in Bulgarien derzeit nur rund halb so viel für Verbrauchsgüter und Dienstleistungen aufwenden.

Big-Mac-Index: Weltweiter Preisvergleich für einen Big Mac im Juli 2020

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Quellen

McDonald's; Thomson Reuters; IMF; The Economist

Veröffentlichungsdatum

Juli 2020

Region

Weltweit

Erhebungszeitraum

Juli 2020

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