Fälle von Cybercrime in Österreich bis 2018

Angezeigte Fälle von Cybercrime (gesamt) in Österreich von 2004 bis 2018

von Eva Schultz, zuletzt geändert am 05.06.2019
Fälle von Cybercrime in Österreich bis 2018 Im Jahr 2018 wurden in Österreich rund 19.628 Fälle von Internetkriminalität bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Mit einem Anstieg von 16,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist auch im Jahr 2018 die Tendenz der Anzeigen im Bereich Cybercrime weiterhin steigend. Rund 37 Prozent der Fälle konnten aufgeklärt werden.
Kriminalitätsformen im Internet

Internetkriminalität wird in zwei Bereiche unterteilt: Unter Cybercrime im weiteren Sinn versteht man herkömmliche Delikte, die mit Hilfe des Internets begangen wurden, wie zum Bespiel Internetbetrug, Erpressungen im Internet oder Kinderpornographie. Im Bereich Internetbetrug gab es 2018 den größten Anstieg der angezeigten Fälle im Zehnjahresvergleich.

Cybercrime im engeren Sinne sind Straftaten, die an IT-Systemen oder Daten begangen werden wie zum Beispiel das Ausspähen und Abfangen von Daten mit widerrechtlichem Zugriff auf ein Computersystem.

Polizeiliche Kriminalstatistik

Die Daten stammen aus der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS). Die PKS ist eine Anzeigenstatistik. Das bedeutet, dass nur die der Polizei angezeigten und an das Gericht übermittelten Straftaten erfasst werden. Das Dunkelfeld der Kriminalität wird ebenso nicht erfasst wie der Ausgang der Gerichtsverfahren. Einfluss auf die PKS haben das Anzeigeverhalten der Bevölkerung, die polizeiliche Kontrollintensität oder gesetzliche Änderungen. Cybercrime wird vom österreichischen Bundeskriminalamt als eines der fünf Kriminalitätsfelder ("Big Five") mit dem größten Einfluss auf das Sicherheitsempfinden der Gesellschaft gewertet. Neben Cybercrime sind dies außerdem: Diebstahl von Kraftfahrzeugen, Gewaltdelikte, Einbrüche in Wohnungen und Wohnhäuser sowie Wirtschaftskriminalität.
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Angezeigte Fälle von Cybercrime (gesamt) in Österreich von 2004 bis 2018

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Angezeigte Fälle von Cybercrime
201819.627
201716.804
201613.103
201510.010
20148.966
201310.051
201210.308
20114.937
20104.223
2009*9.711
20083.291
20072.854
20063.257
20051.794
2004753
Angezeigte Fälle von Cybercrime
201819.627
201716.804
201613.103
201510.010
20148.966
201310.051
201210.308
20114.937
20104.223
2009*9.711
20083.291
20072.854
20063.257
20051.794
2004753

Quelle: Bundesministerium für Inneres Österreich (Bundeskriminalamt)

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von Eva Schultz, zuletzt geändert am 05.06.2019
Im Jahr 2018 wurden in Österreich rund 19.628 Fälle von Internetkriminalität bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Mit einem Anstieg von 16,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist auch im Jahr 2018 die Tendenz der Anzeigen im Bereich Cybercrime weiterhin steigend. Rund 37 Prozent der Fälle konnten aufgeklärt werden.
Kriminalitätsformen im Internet

Internetkriminalität wird in zwei Bereiche unterteilt: Unter Cybercrime im weiteren Sinn versteht man herkömmliche Delikte, die mit Hilfe des Internets begangen wurden, wie zum Bespiel Internetbetrug, Erpressungen im Internet oder Kinderpornographie. Im Bereich Internetbetrug gab es 2018 den größten Anstieg der angezeigten Fälle im Zehnjahresvergleich.

Cybercrime im engeren Sinne sind Straftaten, die an IT-Systemen oder Daten begangen werden wie zum Beispiel das Ausspähen und Abfangen von Daten mit widerrechtlichem Zugriff auf ein Computersystem.

Polizeiliche Kriminalstatistik

Die Daten stammen aus der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS). Die PKS ist eine Anzeigenstatistik. Das bedeutet, dass nur die der Polizei angezeigten und an das Gericht übermittelten Straftaten erfasst werden. Das Dunkelfeld der Kriminalität wird ebenso nicht erfasst wie der Ausgang der Gerichtsverfahren. Einfluss auf die PKS haben das Anzeigeverhalten der Bevölkerung, die polizeiliche Kontrollintensität oder gesetzliche Änderungen. Cybercrime wird vom österreichischen Bundeskriminalamt als eines der fünf Kriminalitätsfelder ("Big Five") mit dem größten Einfluss auf das Sicherheitsempfinden der Gesellschaft gewertet. Neben Cybercrime sind dies außerdem: Diebstahl von Kraftfahrzeugen, Gewaltdelikte, Einbrüche in Wohnungen und Wohnhäuser sowie Wirtschaftskriminalität.
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