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Statistiken zu illegalen Drogen in Österreich

Der Umgang mit illegalen Drogen ist in Österreich im Suchtmittelgesetz geregelt. Cannabisprodukte, Opiate, Kokain, Amphetamine und Designerdrogen gelten als Suchtgifte und unterliegen auf Grund der psychoaktiven Wirkungen und damit verbundenen Gesundheitsrisiken den strengsten Kontrollmaßnahmen. Im Jahr 2019 gab es insgesamt 4.473 Verurteilungen nach dem Suchtmittelgesetz.

Die Lebenszeit-Prävalenz von Cannabis lag in Österreich bei etwa 14,5 Prozent. Der Unterschied der Geschlechter betrug dabei etwa 2 Prozent, bei der Jahresprävalenz ist der Abstand deutlich geringer (0,8 Prozent). Auch bei der Betrachtung der Prävalenz nach Wohnungsort und Schulabschluss fallen Unterschiede auf. Das erste Mal Cannabis konsumierten die Österreicher besonders oft zwischen 16 und 20 Jahren.

Die Zahl der Personen in Substitutionsbehandlung lag im Jahr 2019 bei rund 19.600 und stieg damit kontinuierlich seit 2008. Fast die Hälfte der Behandlungen fanden in Wien statt. Im Jahr 2019 nahmen auch 16 Minderjährige an einem entsprechendem Therapieangebot teil. Aussagekräftige Angaben über öffentliche, suchtspezifische Ausgaben sind laut dem Bericht zur Drogensituation derzeit nicht möglich, da drogen- und suchtspezifische Aufwendungen nicht explizit als solche in den Budgets gekennzeichnet sind. Auf Bundesebene sind lediglich die Kosten des Bundesministerium für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz verfügbar, sie beliefen sich 2019 auf 8,11 Millionen Euro.

Die Zahl der Drogentoten war bis 2014 in Österreich deutlich rückläufig. In den Jahren 2015 und 2016 stieg die Zahl der durch Drogenkonsum Verstorbenen jedoch wieder an und erreichte mit 184 im Jahr 2018 ein 5-Jahreshoch. 2017 betrug die Zahl 154. Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern lag die Rate der drogeninduzierten Todesfälle jedoch im unteren Drittel.

Wichtige Kennzahlen

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Illegale Drogen in Österreich

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Statistiken zu illegalen Drogen in Österreich

Der Umgang mit illegalen Drogen ist in Österreich im Suchtmittelgesetz geregelt. Cannabisprodukte, Opiate, Kokain, Amphetamine und Designerdrogen gelten als Suchtgifte und unterliegen auf Grund der psychoaktiven Wirkungen und damit verbundenen Gesundheitsrisiken den strengsten Kontrollmaßnahmen. Im Jahr 2019 gab es insgesamt 4.473 Verurteilungen nach dem Suchtmittelgesetz.

Die Lebenszeit-Prävalenz von Cannabis lag in Österreich bei etwa 14,5 Prozent. Der Unterschied der Geschlechter betrug dabei etwa 2 Prozent, bei der Jahresprävalenz ist der Abstand deutlich geringer (0,8 Prozent). Auch bei der Betrachtung der Prävalenz nach Wohnungsort und Schulabschluss fallen Unterschiede auf. Das erste Mal Cannabis konsumierten die Österreicher besonders oft zwischen 16 und 20 Jahren.

Die Zahl der Personen in Substitutionsbehandlung lag im Jahr 2019 bei rund 19.600 und stieg damit kontinuierlich seit 2008. Fast die Hälfte der Behandlungen fanden in Wien statt. Im Jahr 2019 nahmen auch 16 Minderjährige an einem entsprechendem Therapieangebot teil. Aussagekräftige Angaben über öffentliche, suchtspezifische Ausgaben sind laut dem Bericht zur Drogensituation derzeit nicht möglich, da drogen- und suchtspezifische Aufwendungen nicht explizit als solche in den Budgets gekennzeichnet sind. Auf Bundesebene sind lediglich die Kosten des Bundesministerium für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz verfügbar, sie beliefen sich 2019 auf 8,11 Millionen Euro.

Die Zahl der Drogentoten war bis 2014 in Österreich deutlich rückläufig. In den Jahren 2015 und 2016 stieg die Zahl der durch Drogenkonsum Verstorbenen jedoch wieder an und erreichte mit 184 im Jahr 2018 ein 5-Jahreshoch. 2017 betrug die Zahl 154. Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern lag die Rate der drogeninduzierten Todesfälle jedoch im unteren Drittel.

Interessante Statistiken

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