12.08.2026 Statista meldet Cybersicherheitsvorfall: Internes Berichtssystem zu Service-Nutzungsdaten betroffen

  • Bei Statista kam es zu einem Cybersicherheitsvorfall, der das interne Analyse-Tool Metabase betrifft, das aufgrund einer Sicherheitslücke in der Anwendung kompromittiert wurde. 
  • Die Anwendung wurde umgehend abgeschaltet und die betroffenen Kunden direkt informiert. 
  • Die Plattform statista.com sowie alle weiteren Kundensysteme sind vollständig verfügbar und von dem Vorfall nicht betroffen. 

 

Deutschland, Hamburg – Bei Statista kam es zu einem Cybersicherheitsvorfall. Am späten Abend des 10. August 2026 wurde das Unternehmen durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) darauf aufmerksam gemacht, dass es auf der Leak-Seite der Ransomware-Gruppe „Direwolf" erwähnt wurde. Statista hat umgehend seine Incident-Response-Maßnahmen eingeleitet und zog externe Forensik-Spezialisten hinzu, um Art und Umfang des Angriffs zu untersuchen. Am Nachmittag des 11. August 2026 bestätigten die Forensik-Spezialisten den unbefugten Zugriff. 

Nach aktuellem Kenntnisstand wurde das interne Analyse-Tool Metabase, das die Nutzungsdaten der Statista-Services von einer begrenzten Anzahl von Unternehmenskunden aggregiert, über eine Schwachstelle in der Anwendung angegriffen. Die forensische Untersuchung hat ferner ergeben, dass das betroffene Tool DSGVO-relevante personenbezogene Daten enthielt. Statista ist bestrebt, den vollständigen Umfang der betroffenen Daten zu ermitteln und wird den zuständigen Behörden und betroffenen Parteien neue Erkenntnisse unverzüglich mitteilen. 

Die Anwendung wurde unmittelbar nach Bestätigung des Vorfalls abgeschaltet und die betroffenen Kunden direkt informiert. Darüber hinaus wurde der Cybersicherheitsvorfall den zuständigen Behörden gemeldet. Die datenschutzrechtliche Bewertung wird von Statistas Head of Data Protection & CISO in enger Abstimmung mit der zuständigen Aufsichtsbehörde durchgeführt. 

Statista nimmt diesen Vorfall sehr ernst und behandelt die vollständige und laufende forensische Untersuchung mit höchster Priorität. 

„Das Vertrauen, das unsere Kundinnen und Kunden sowie Partner in uns setzen, ist die Grundlage von allem, was wir tun. Wir bedauern diesen Vorfall und die Sorgen, die er verursacht, zutiefst. Wir haben uns bewusst und unverzüglich für eine proaktive Kommunikation entschieden, denn wir sind davon überzeugt, dass Transparenz keine Option ist, sondern eine Verpflichtung gegenüber den Organisationen, Behörden und Institutionen, die uns vertrauen”, sagt Frederik Gronwald, Chief Customer Officer bei Statista.  

Die Plattform statista.com sowie alle weiteren kundenseitigen Systeme sind vollständig verfügbar und von dem Vorfall nicht betroffen. 

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Statista ist eines der weltweit führenden Data-as-a-Service (DaaS) Unternehmen für Statistiken, Marktdaten und Verbraucheranalysen, das Menschen global befähigt, faktenbasierte Entscheidungen zu treffen. das Menschen global befähigt, faktenbasierte Entscheidungen zu treffen. Mit einer umfangreichen Datenbank von über 1,5 Millionen Statistiken zu mehr als 80.000 Themenbereichen bietet statista.de hochwertige, relevante Informationen für internationale Unternehmen, Regierungen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Über APIs und MCP-Server ist es zudem möglich, Statista-Daten direkt in Unternehmens- und Softwarelösungen zu integrieren. Damit werden vertrauenswürdige, hochwertige Informationen überall dort zugänglich, wo Entscheidungen getroffen werden. 

Gegründet 2007 in Deutschland, beschäftigt Statista heute rund 1.200 Mitarbeitende an 7 Standorten weltweit.