Asylgesuche in der Schweiz nach Herkunftsländern 2018

Anzahl der neuen Asylgesuche in der Schweiz nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern im Jahr 2018

von Martin Mohr, zuletzt geändert am 16.05.2019
Asylgesuche in der Schweiz nach Herkunftsländern 2018 Im Jahr 2018 stammten rund 2.830 neue Asylgesuche in der Schweiz aus Eritrea. Damit war Eritrea das häufigste Herkunftsland von Asylsuchenden, gefolgt von Syrien und Afghanistan. Insgesamt wurden in der Schweiz 2018 circa 15.260 Asylgesuche gestellt.
Wer erhält Schutz?

In der Schweiz wird das Asylrecht durch das Asylgesetz (AsylG) geregelt. Asyl wird Flüchtlingen auf Gesuch hin gewährt; dies sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten die Gefährdung des Leibes, des Lebens oder der Freiheit sowie Maßnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken. Die Anerkennungsquote unterscheidet sich stark nach den Herkunftsländern der Asylsuchenden. Davon zu unterscheiden ist der vorläufige Schutz: Dieser wird für die Dauer einer schweren allgemeinen Gefährdung, insbesondere während eines Krieges oder Bürgerkrieges sowie in Situationen allgemeiner Gewalt im Herkunftsland gewährt.

Asyl- und Flüchtlingsdebatte in der Schweiz

Die öffentliche Meinung zum Thema ist nicht zuletzt aufgrund der muslimischen Herkunftsländer der meisten Asylsuchenden skeptisch: In einer im Dezember 2017 durchgeführten Erhebung plädierten 53 Prozent der Befragten dafür, die Schweiz solle weniger offen gegenüber Flüchtlingen sein. Bei einer anderen Umfrage im Sommer 2018 nannten 31 Prozent Flüchtlinge / Asyl als wichtiges Problem der Schweiz.
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Anzahl der neuen Asylgesuche in der Schweiz nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern im Jahr 2018

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Anzahl der Asylgesuche
Eritrea2.825
Syrien1.393
Afghanistan1.186
Türkei1.005
Georgien873
Algerien747
Sri Lanka652
Irak611
Somalia561
Nigeria511
Anzahl der Asylgesuche
Eritrea2.825
Syrien1.393
Afghanistan1.186
Türkei1.005
Georgien873
Algerien747
Sri Lanka652
Irak611
Somalia561
Nigeria511
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von Martin Mohr, zuletzt geändert am 16.05.2019
Im Jahr 2018 stammten rund 2.830 neue Asylgesuche in der Schweiz aus Eritrea. Damit war Eritrea das häufigste Herkunftsland von Asylsuchenden, gefolgt von Syrien und Afghanistan. Insgesamt wurden in der Schweiz 2018 circa 15.260 Asylgesuche gestellt.
Wer erhält Schutz?

In der Schweiz wird das Asylrecht durch das Asylgesetz (AsylG) geregelt. Asyl wird Flüchtlingen auf Gesuch hin gewährt; dies sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten die Gefährdung des Leibes, des Lebens oder der Freiheit sowie Maßnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken. Die Anerkennungsquote unterscheidet sich stark nach den Herkunftsländern der Asylsuchenden. Davon zu unterscheiden ist der vorläufige Schutz: Dieser wird für die Dauer einer schweren allgemeinen Gefährdung, insbesondere während eines Krieges oder Bürgerkrieges sowie in Situationen allgemeiner Gewalt im Herkunftsland gewährt.

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Die öffentliche Meinung zum Thema ist nicht zuletzt aufgrund der muslimischen Herkunftsländer der meisten Asylsuchenden skeptisch: In einer im Dezember 2017 durchgeführten Erhebung plädierten 53 Prozent der Befragten dafür, die Schweiz solle weniger offen gegenüber Flüchtlingen sein. Bei einer anderen Umfrage im Sommer 2018 nannten 31 Prozent Flüchtlinge / Asyl als wichtiges Problem der Schweiz.
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