Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Industrie- und Schwellenländern bis 2022

Corona-Krise: BIP-Einbruch um -7,4 Prozent im Euroraum



In der Gemeinschaftsdiagnose zum Herbst 2020 (Herbstgutachten) prognostizieren die Autoren für das Jahr 2020 massive BIP-Einbrüche weltweit und haben die Prognosen des Frühjahrsgutachten deutlich nach unten korrigiert. Für die Europäische Union (EU-27) wird für 2020 ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von rund 7 Prozent prognostiziert, nachdem man im Frühjahrsgutachten noch von einem Einbruch um rund 5,1 Prozent des BIB ausgegangen ist. Für die Euro-Zone wird nun ein Einbruch der Wirtschaftsleistung um rund 7,4 Prozent erwartet - Im Frühjahrsgutachten wurde ein BIP-Einbruch von rund 5,3 Prozent prognostiziert. Die höchsten Rückgänge werden in Spanien (-11,5 Prozent), Großbritannien (-9,7 Prozent) und Italien (-9,1 Prozent) erwartet.

Im Zuge der Corona-Krise bietet Statista laufend aktualisierte Prognosen führender Organisationen und Wirtschaftsinstitute zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) weltweit, wie auch tiefergehende Einblicke für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Das Bruttoinlandsprodukt bezeichnet den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die im betreffenden Jahr innerhalb der Landesgrenzen hergestellt wurden und dem Endverbrauch dienen. Es gilt als wichtiger Indikator für die Wirtschaftskraft eines Landes. Das reale Bruttoinlandsprodukt berücksichtigt die Preisentwicklung. Seine Veränderung wird auch als Wirtschaftswachstum bezeichnet.

Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in den wichtigsten Industrie- und Schwellenländern als Prognose für 2019 bis 2022

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Quellen

Veröffentlichungsdatum

Oktober 2020

Region

Weltweit

Erhebungszeitraum

2019 bis 2022

Hinweise und Anmerkungen

* Prognose der Institute.
** Ohne Hongkong.

Die Gemeinschaftsdiagnose ist ein Konjunkturgutachten für die Weltwirtschaft, die europäische und die deutsche Wirtschaft, das im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) von einer Projektgruppe durchgeführt wird. Der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose gehören zur Zeit das ifo Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München in Kooperation mit der KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Kooperation mit dem Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung, das Institut für Wirtschaftsforschung Halle in Kooperation mit Kiel Economics und das Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung in Kooperation mit dem Institut für Höhere Studien Wien an.

Weitere (historische) Werte können in der Excel-Datei im Bereich Download abgerufen werden.

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