Anteil der Langzeitarbeitslosen in Deutschland bis 2020

Der Anteil der Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen in Deutschland im Jahr 2020 betrug bis Juli rund 29 Prozent. Im Jahr 2020 waren bis Juli insgesamt durchschnittlich rund 2,91 Millionen Personen arbeitslos gemeldet. Im Monat Juni waren in Deutschland rund 2,85 Millionen Arbeitslose registriert, somit stieg die Zahl der als arbeitslos gemeldeten Personen gegenüber dem Vormonat um mehr als 40.000 an. Damit sind die Auswirkungen der Corona-Krise deutlich an den aktuellen Arbeitslosenzahlen der Bundesagentur für Arbeit erkennbar.

Was ist Langzeitarbeitslosigkeit?

Als Langzeitarbeitslose werden Menschen bezeichnet, die ein Jahr oder länger arbeitslos sind. Die Bundesagentur für Arbeit definiert dabei Arbeitslosigkeit wie folgt: "Arbeitslos ist, wer keine Beschäftigung hat (weniger als 15 Wochenstunden), Arbeit sucht, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht und bei einer Agentur für Arbeit oder einem Träger der Grundsicherung arbeitslos gemeldet ist. Nach dieser Definition sind nicht alle erwerbsfähigen Hilfebedürftigen als arbeitslos zu zählen." Eine Person ist somit nicht automatisch arbeitslos, nur weil sie nicht arbeitet.

Entwicklung des Arbeitsmarktes

Zur Einschätzung der Entwicklung des Arbeitsmarktes in Deutschland sollten neben der Arbeitslosenquote die Anzahl der Arbeitslosen und die Anzahl der Erwerbstätigen als weitere wichtige Kennzahlen beachtet werden. Das Erwerbspersonenpotenzial ist die maximale Anzahl aller erwerbsfähigen Personen in Deutschland. Siehe auch die Arbeitslosenquote in Deutschland im Jahresdurchschnitt.

Anteil der Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen in Deutschland von 1993 bis 2020

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Quelle

Bundesagentur für Arbeit

Veröffentlichungsdatum

Juli 2020

Region

Deutschland

Erhebungszeitraum

1993 bis 2020

Hinweise und Anmerkungen

* Die Angabe für 2020 ist der Durchschnittswert für die Monate von Januar bis Juli.

Langzeitarbeitslos bedeutet, dass die Betroffenen seit mindestens einem Jahr arbeitslos sind.

Laut Quelle stellen die Angaben bis 1997 Septemberwerte und ab 1998 Jahresdurchschnittswerte dar. Die Werte für 2005 und 2006 sind hochgerechnet auf Basis nicht-revidierter Ergebnisse, ab 2007 auf Basis der integrierten Arbeitslosenstatistik mit Daten der zugelassenen kommunalen Träger (zkT), ab 2008 automatisiertes Schätzverfahren bei Datenausfällen der zkT. Die Untererfassung in 2005 und 2006 und im geringen Umfang in 2007 wurde mit mit einer einfachen Schätzung ausgeglichen, so dass Zeitreihenvergleiche möglich sind. Die Statistik zeigt den Anteil der Langzeitarbeitslosen bezogen auf alle Arbeitslosen mit Angaben zur Dauer.

Die Angaben für die Jahre bis 2006 wurden dieser Publikation (Seite 44) der Bundesagentur für Arbeit entnommen.

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