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Statistiken zu den Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf die Wirtschaft in der Schweiz

Auf dieser Seite sind Informationen und Statistiken zu den Auswirkungen des Coronavirus auf die Schweizer Wirtschaft zusammengestellt. Mit den gesundheitlichen Aspekten des Coronavirus in der Schweiz sowie den Folgen für das Sozial- und Informationsverhalten befasst sich eine separate Themenseite.

Wirtschaftliche Entwicklung in 2020 & 2021

Statistik: Geschäftslageindex für die Privatwirtschaft in der Schweiz von April 2020 bis April 2021| Statista Als Reaktion auf die zunehmende Verbreitung des Coronavirus gab es in der Schweiz ab März 2020 in den Phasen mit einer hohen Anzahl an Corona-positiv getesteten Personen eine Vielzahl an Maßnahmen mit dem Ziel der Eindämmung des Virus. Die Schweizer Wirtschaft war und ist teilweise noch stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie und den damit zusammenhängenden Einschränkungen betroffen. Im Jahr 2020 wurde ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Schweiz von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Im Vergleich zu ihren europäischen Nachbarstaaten kam die Schweiz insgesamt jedoch relativ gut durch die Krise. Zwischenzeitlich fiel zwar der saisonbereinigte Geschäftslageindex von 21,6 Punkten (Februar 2020) auf -19 Punkte (April 2020), liegt aber seit Oktober 2020 wieder im positiven Bereich. Für das Jahr 2021 wird ein BIP-Wachstum in Höhe von 2,7 bis 4 Prozent erwartet.

Zahl der offenen Stellen über Vorkrisenniveau

Statistik: Arbeitslosenquote in der Schweiz von Februar 2020 bis Februar 2021 | Statista Auch bei den Arbeitsmarktzahlen der vergangenen 1,5 Jahre zeigen sich die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie. So lag die Arbeitslosenquote zwischenzeitlich bei 3,7 Prozent, verringert sich seit Anfang des Jahres aber immer weiter und lag im Juni 2021 bei 2,8 Prozent. Im Jahr 2019 war die Arbeitslosenquote noch auf einem Niveau von 2,3 Prozent.
Insgesamt knapp 304.300 Arbeitnehmer befanden sich im April 2021 in Kurzarbeit. Dies ist deutlich weniger als die im April 2020 rund 1,08 Millionen von Kurzarbeit betroffenen Arbeitnehmer, doch immer noch viel mehr als im Februar 2020, vor der Corona-Krise. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie zeigen sich auch in der Entwicklung der Zahl der gemeldeten offenen Stellen innerhalb der vergangenen Monate. Waren im März 2020 noch rund 31.500 Stellen als vakant gemeldet, wurden im Mai nur 16.700 unbesetzte Stellen registriert. Seit Dezember 2020 steigt die Zahl der offenen Stellen stetig und liegt mittlerweile bei rund 60.700 (Stand: Juni 2021).

Privater Konsum

Die Corona-Krise beeinflusst auch die Kauflaune der Konsumenten. Die privaten Konsumausgaben sind im 1. Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,7 Prozent gesunken. Der Konsumentenstimmungsindex, ein vom Staatssekretariat für Wirtschaft im dreimonatlichen Rhythmus erhobener Index, lag im April 2021 hingegen nur noch leicht im negativen Bereich (-7 Punkte) und damit auf einem höheren Niveau als vor der Pandemie.

Zuspruch zu Wirtschaftshilfen

Im internationalen Vergleich steht die Schweiz, vergleicht man beispielsweise die Arbeitslosenquote mit jener anderer Staaten, insgesamt noch sehr gut da. Auch weil vom Bundesrat sowohl im Jahr 2020 als auch im Jahr 2021 Hilfen in zweistelliger Milliardenhöhe für die Wirtschaft bereitgestellt wurden, um die Folgen der Pandemie abzumildern. Die Unterstützungsmaßnahmen des Bundesrates, wie etwa die Ausweitung und Vereinfachung der Kurzarbeit sowie COVID-19-Kredite für kleine und mittlere Unternehmen, wurden bei einer Mitte 2020 durchgeführten Umfrage unter Schweizer Verwaltungsräten von der Mehrheit der Befragten als hilfreich angesehen, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern.
Wie sich die Schweizer Wirtschaft im zweiten Halbjahr 2021 entwickeln wird, hängt vom weiteren Verlauf der Corona-Pandemie ab. Aufgrund der Exportorientierung ihrer Wirtschaft ist die konjunkturelle Entwicklung der Schweiz stark vom internationalen Verlauf der Pandemie beeinflusst.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf die Wirtschaft in der Schweiz" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Konjunktur

Arbeitsmarkt & Beruf

Private Finanzen & Konsum

Wirtschaftspolitik

Interessante Statistiken

In den folgenden 9 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten {amountStatistics} Statistiken aus dem Thema "Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf die Wirtschaft in der Schweiz".

Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf die Wirtschaft in der Schweiz

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Wirtschaftliche Entwicklung in 2020 & 2021

Statistik: Geschäftslageindex für die Privatwirtschaft in der Schweiz von April 2020 bis April 2021| Statista Als Reaktion auf die zunehmende Verbreitung des Coronavirus gab es in der Schweiz ab März 2020 in den Phasen mit einer hohen Anzahl an Corona-positiv getesteten Personen eine Vielzahl an Maßnahmen mit dem Ziel der Eindämmung des Virus. Die Schweizer Wirtschaft war und ist teilweise noch stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie und den damit zusammenhängenden Einschränkungen betroffen. Im Jahr 2020 wurde ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Schweiz von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Im Vergleich zu ihren europäischen Nachbarstaaten kam die Schweiz insgesamt jedoch relativ gut durch die Krise. Zwischenzeitlich fiel zwar der saisonbereinigte Geschäftslageindex von 21,6 Punkten (Februar 2020) auf -19 Punkte (April 2020), liegt aber seit Oktober 2020 wieder im positiven Bereich. Für das Jahr 2021 wird ein BIP-Wachstum in Höhe von 2,7 bis 4 Prozent erwartet.

Zahl der offenen Stellen über Vorkrisenniveau

Statistik: Arbeitslosenquote in der Schweiz von Februar 2020 bis Februar 2021 | Statista Auch bei den Arbeitsmarktzahlen der vergangenen 1,5 Jahre zeigen sich die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie. So lag die Arbeitslosenquote zwischenzeitlich bei 3,7 Prozent, verringert sich seit Anfang des Jahres aber immer weiter und lag im Juni 2021 bei 2,8 Prozent. Im Jahr 2019 war die Arbeitslosenquote noch auf einem Niveau von 2,3 Prozent.
Insgesamt knapp 304.300 Arbeitnehmer befanden sich im April 2021 in Kurzarbeit. Dies ist deutlich weniger als die im April 2020 rund 1,08 Millionen von Kurzarbeit betroffenen Arbeitnehmer, doch immer noch viel mehr als im Februar 2020, vor der Corona-Krise. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie zeigen sich auch in der Entwicklung der Zahl der gemeldeten offenen Stellen innerhalb der vergangenen Monate. Waren im März 2020 noch rund 31.500 Stellen als vakant gemeldet, wurden im Mai nur 16.700 unbesetzte Stellen registriert. Seit Dezember 2020 steigt die Zahl der offenen Stellen stetig und liegt mittlerweile bei rund 60.700 (Stand: Juni 2021).

Privater Konsum

Die Corona-Krise beeinflusst auch die Kauflaune der Konsumenten. Die privaten Konsumausgaben sind im 1. Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,7 Prozent gesunken. Der Konsumentenstimmungsindex, ein vom Staatssekretariat für Wirtschaft im dreimonatlichen Rhythmus erhobener Index, lag im April 2021 hingegen nur noch leicht im negativen Bereich (-7 Punkte) und damit auf einem höheren Niveau als vor der Pandemie.

Zuspruch zu Wirtschaftshilfen

Im internationalen Vergleich steht die Schweiz, vergleicht man beispielsweise die Arbeitslosenquote mit jener anderer Staaten, insgesamt noch sehr gut da. Auch weil vom Bundesrat sowohl im Jahr 2020 als auch im Jahr 2021 Hilfen in zweistelliger Milliardenhöhe für die Wirtschaft bereitgestellt wurden, um die Folgen der Pandemie abzumildern. Die Unterstützungsmaßnahmen des Bundesrates, wie etwa die Ausweitung und Vereinfachung der Kurzarbeit sowie COVID-19-Kredite für kleine und mittlere Unternehmen, wurden bei einer Mitte 2020 durchgeführten Umfrage unter Schweizer Verwaltungsräten von der Mehrheit der Befragten als hilfreich angesehen, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern.
Wie sich die Schweizer Wirtschaft im zweiten Halbjahr 2021 entwickeln wird, hängt vom weiteren Verlauf der Corona-Pandemie ab. Aufgrund der Exportorientierung ihrer Wirtschaft ist die konjunkturelle Entwicklung der Schweiz stark vom internationalen Verlauf der Pandemie beeinflusst.

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