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Statistiken zu den Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf die Wirtschaft in Österreich

Auf dieser Seite sind Informationen und Statistiken zu den Auswirkungen des Coronavirus auf die österreichische Wirtschaft zusammengestellt. Mit den gesundheitlichen Aspekten des Coronavirus in Österreich sowie den Folgen für das Sozial- und Informationsverhalten befasst sich eine separate Themenseite.

Wirtschaftskrise

Statistik: Kumulierter Verlust des Bruttoinlandsprodukts (BIP) durch die Corona-Krise in Österreich | Statista Die Ausbreitung der Viruspandemie in Österreich und die Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung, insbesondere der Lockdown / Shutdown weiter Teile des öffentlichen Lebens im März und April 2020 sowie zwischen November 2020 und Mai 2021, führten zu einer schweren Wirtschaftskrise. So brach das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2020 um -6,6 Prozent ein, und auch im 1. Quartal 2021 schrumpfte es noch um -5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für 2021 sagen aktuelle Konjunkturprognosen zwar eine Erholung zwischen 3,8 und 4,5 Prozent voraus, die aber noch nicht das Vorkrisenniveau wiederherstellen wird. Zudem bleibt die Perspektive aufgrund des Infektionsgeschehens weiter sehr unsicher. Mit Blick auf einzelne Branchen ging die Bruttowertschöpfung am stärksten im Gastgewerbe mit -35,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück, aber auch sonstige Dienstleistungen und der Verkehrssektor erlitten Einbrüche im zweistelligen Prozentbereich.

Arbeitsmarkt & Beruf

Statistik: Arbeitslosenquote in Österreich | Statista Auf dem Arbeitsmarkt waren die Folgen der Krise ebenfalls deutlich spürbar: Die Arbeitslosenquote und die Arbeitslosenzahl wurden im März und April 2020 auf ein drastisch höheres Niveau katapultiert. Insgesamt schoss die durchschnittliche nationale Arbeitslosenquote von 7,4 Prozent im Jahr 2019 auf 9,9 Prozent 2020 in die Höhe. 2021 wird sich aber laut Prognosen mit 8,1 bis 8,3 Prozent wieder eine deutliche Besserung einstellen, und 2022 könnte das Vorkrisenniveau erreicht werden. Generell haben die Lockdowns oftmals zu einer Verlagerung des Arbeitsplatzes ins Home Office geführt, was viele Heimarbeiter gerne auch nach der Krise beibehalten möchten.

Private Finanzen & Konsum

Statistik: Einsparungen wegen der Corona-Krise in Österreich nach Bereichen | Statista Die längere Zeit schwierige Arbeitsmarktlage hatte unmittelbare Folgen für die privaten Finanzen: Im Oktober 2020 sahen immerhin 32 Prozent der Österreicher sich bzw. ihren Haushalt wirtschaftlich durch die Krise bedroht. Hinzu kommen infektionsschutzbedingte Einschränkungen bis hin zu Schließungen sowie gesundheitliche Bedenken beim Einkaufen vor Ort. Dementsprechend ist der private Konsum im Jahr 2020 real um -9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken, und auch im 1. Quartal 2021 noch um -7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. 46 Prozent und damit fast die Hälfte der Österreicher hat vor dem Hintergrund der Corona-Krise bereits über Einsparungen in Bereichen des täglichen Lebens nachgedacht bzw. diese vollzogen. Besonders gespart wird dabei an Ausgaben für Kultur und Unterhaltung, Urlaub sowie Restaurantbesuche. Nach dem Lockdown wollen viele zwar zuerst in diesen Branchen konsumieren, aber die Verluste werden sich wohl dennoch nur schwer kurzfristig ausgleichen lassen.

Wirtschaftspolitik

Statistik: Wirtschaftliche Folgen der Maßnahmen gegen das Coronavirus in Österreich | Statista Das Meinungsbild zur Abwägung zwischen Wirtschafts- und Gesundheitspolitik in der Krise fällt zwiespältig aus. So meinten im November 2020 73 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage, die stark steigenden Coronavirus-Infektionen mit drastischen Maßnahmen zu bekämpfen sei richtig, um das Gesundheitssystem zu schützen. Nur 22 Prozent hingegen fanden die Einschränkungen überzogen und würden lieber die wirtschaftlichen Schäden gering halten. Laut einer anderen Erhebung aus dem gleichen Monat befürchten allerdings 63 Prozent der Österreicher, die Folgen der Corona-Maßnahmen würden das Leben von mehr Menschen zerstören als die Pandemie selbst. Die wirtschaftlichen Hilfsmaßnahmen gegen Corona sahen im August 2020 37 Prozent der Befragten als gerechtfertigt, 49 Prozent als unzureichend und 14 Prozent als übertrieben an. Was die Finanzierung der Staatshilfen betrifft, befürworteten im November 2020 68 Prozent die Einführung einer Digitalsteuer. Ein "grüner Wiederaufbau", bei dem durch die Konjunkturmaßnahmen auch der Klimawandel bekämpft werden soll, findet laut einer Befragung aus dem Februar 2021 mit 81 Prozent eine große Zustimmung.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf die Wirtschaft in Österreich" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Wirtschaftskrise

Arbeitsmarkt & Beruf

Private Finanzen & Konsum

Wirtschaftspolitik

Interessante Statistiken

In den folgenden 9 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 133 Statistiken aus dem Thema "Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf die Wirtschaft in Österreich".

Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf die Wirtschaft in Österreich

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Statistiken zu den Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf die Wirtschaft in Österreich

Auf dieser Seite sind Informationen und Statistiken zu den Auswirkungen des Coronavirus auf die österreichische Wirtschaft zusammengestellt. Mit den gesundheitlichen Aspekten des Coronavirus in Österreich sowie den Folgen für das Sozial- und Informationsverhalten befasst sich eine separate Themenseite.

Wirtschaftskrise

Statistik: Kumulierter Verlust des Bruttoinlandsprodukts (BIP) durch die Corona-Krise in Österreich | Statista Die Ausbreitung der Viruspandemie in Österreich und die Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung, insbesondere der Lockdown / Shutdown weiter Teile des öffentlichen Lebens im März und April 2020 sowie zwischen November 2020 und Mai 2021, führten zu einer schweren Wirtschaftskrise. So brach das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2020 um -6,6 Prozent ein, und auch im 1. Quartal 2021 schrumpfte es noch um -5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für 2021 sagen aktuelle Konjunkturprognosen zwar eine Erholung zwischen 3,8 und 4,5 Prozent voraus, die aber noch nicht das Vorkrisenniveau wiederherstellen wird. Zudem bleibt die Perspektive aufgrund des Infektionsgeschehens weiter sehr unsicher. Mit Blick auf einzelne Branchen ging die Bruttowertschöpfung am stärksten im Gastgewerbe mit -35,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück, aber auch sonstige Dienstleistungen und der Verkehrssektor erlitten Einbrüche im zweistelligen Prozentbereich.

Arbeitsmarkt & Beruf

Statistik: Arbeitslosenquote in Österreich | Statista Auf dem Arbeitsmarkt waren die Folgen der Krise ebenfalls deutlich spürbar: Die Arbeitslosenquote und die Arbeitslosenzahl wurden im März und April 2020 auf ein drastisch höheres Niveau katapultiert. Insgesamt schoss die durchschnittliche nationale Arbeitslosenquote von 7,4 Prozent im Jahr 2019 auf 9,9 Prozent 2020 in die Höhe. 2021 wird sich aber laut Prognosen mit 8,1 bis 8,3 Prozent wieder eine deutliche Besserung einstellen, und 2022 könnte das Vorkrisenniveau erreicht werden. Generell haben die Lockdowns oftmals zu einer Verlagerung des Arbeitsplatzes ins Home Office geführt, was viele Heimarbeiter gerne auch nach der Krise beibehalten möchten.

Private Finanzen & Konsum

Statistik: Einsparungen wegen der Corona-Krise in Österreich nach Bereichen | Statista Die längere Zeit schwierige Arbeitsmarktlage hatte unmittelbare Folgen für die privaten Finanzen: Im Oktober 2020 sahen immerhin 32 Prozent der Österreicher sich bzw. ihren Haushalt wirtschaftlich durch die Krise bedroht. Hinzu kommen infektionsschutzbedingte Einschränkungen bis hin zu Schließungen sowie gesundheitliche Bedenken beim Einkaufen vor Ort. Dementsprechend ist der private Konsum im Jahr 2020 real um -9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken, und auch im 1. Quartal 2021 noch um -7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. 46 Prozent und damit fast die Hälfte der Österreicher hat vor dem Hintergrund der Corona-Krise bereits über Einsparungen in Bereichen des täglichen Lebens nachgedacht bzw. diese vollzogen. Besonders gespart wird dabei an Ausgaben für Kultur und Unterhaltung, Urlaub sowie Restaurantbesuche. Nach dem Lockdown wollen viele zwar zuerst in diesen Branchen konsumieren, aber die Verluste werden sich wohl dennoch nur schwer kurzfristig ausgleichen lassen.

Wirtschaftspolitik

Statistik: Wirtschaftliche Folgen der Maßnahmen gegen das Coronavirus in Österreich | Statista Das Meinungsbild zur Abwägung zwischen Wirtschafts- und Gesundheitspolitik in der Krise fällt zwiespältig aus. So meinten im November 2020 73 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage, die stark steigenden Coronavirus-Infektionen mit drastischen Maßnahmen zu bekämpfen sei richtig, um das Gesundheitssystem zu schützen. Nur 22 Prozent hingegen fanden die Einschränkungen überzogen und würden lieber die wirtschaftlichen Schäden gering halten. Laut einer anderen Erhebung aus dem gleichen Monat befürchten allerdings 63 Prozent der Österreicher, die Folgen der Corona-Maßnahmen würden das Leben von mehr Menschen zerstören als die Pandemie selbst. Die wirtschaftlichen Hilfsmaßnahmen gegen Corona sahen im August 2020 37 Prozent der Befragten als gerechtfertigt, 49 Prozent als unzureichend und 14 Prozent als übertrieben an. Was die Finanzierung der Staatshilfen betrifft, befürworteten im November 2020 68 Prozent die Einführung einer Digitalsteuer. Ein "grüner Wiederaufbau", bei dem durch die Konjunkturmaßnahmen auch der Klimawandel bekämpft werden soll, findet laut einer Befragung aus dem Februar 2021 mit 81 Prozent eine große Zustimmung.

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