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Statistiken zu den Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf die Wirtschaft in Österreich

Auf dieser Seite sind Informationen und Statistiken zu den Auswirkungen des Coronavirus auf die österreichische Wirtschaft zusammengestellt. Mit den gesundheitlichen Aspekten des Coronavirus in Österreich sowie den Folgen für das Sozial- und Informationsverhalten befasst sich eine separate Themenseite.

Wirtschaftskrise

Statistik: Kumulierter Verlust des Bruttoinlandsprodukts (BIP) durch die Corona-Krise in Österreich | Statista Die Ausbreitung der Viruspandemie in Österreich und die Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung, insbesondere der Lockdown / Shutdown weiter Teile des öffentlichen Lebens im März / April sowie ab November 2020, führten zu einer schweren Wirtschaftskrise. So brach das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2020 um -6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein. Für 2021 sagen aktuelle Konjunkturprognosen zwar eine Erholung zwischen 1,4 und 3,8 Prozent voraus, die aber bei weitem noch nicht das Vorkrisenniveau wiederherstellen wird. Zudem bleibt die Perspektive aufgrund des Infektionsgeschehens weiter sehr unsicher. Mit Blick auf einzelne Branchen ging die Bruttowertschöpfung am stärksten im Gastgewerbe mit -35,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück, aber auch sonstige Dienstleistungen und der Verkehrssektor erlitten Einbrüche im zweistelligen Prozentbereich. Insgesamt gaben bei einer Umfrage im Herbst 44 Prozent der befragten Unternehmen an, stark betroffen zu sein.

Arbeitsmarkt & Beruf

Statistik: Arbeitslosenquote in Österreich | Statista Auf dem Arbeitsmarkt sind die Folgen der Krise ebenfalls deutlich spürbar: Die Arbeitslosenquote und die Arbeitslosenzahl wurden im März und April 2020 auf ein drastisch höheres Niveau katapultiert. Insgesamt schoss die durchschnittliche nationale Arbeitslosenquote von 7,4 Prozent im Jahr 2019 auf 9,9 Prozent 2020 in die Höhe. Auch 2021 wird sich laut Prognosen mit 9,2 bis 10,2 Prozent voraussichtlich nur eine leichte Besserung einstellen. Hinzu kommt noch die Kurzarbeit. Generell haben die Lockdowns oftmals zu einer Verlagerung des Arbeitsplatzes ins Home Office geführt, was viele Heimarbeiter gerne auch nach der Krise beibehalten möchten.

Private Finanzen & Konsum

Statistik: Einsparungen wegen der Corona-Krise in Österreich nach Bereichen | Statista Die schwierige Arbeitsmarktlage hat unmittelbare Folgen für die privaten Finanzen: Immerhin 32 Prozent der Österreicher sehen sich bzw. ihren Haushalt wirtschaftlich durch die Krise bedroht. Hinzu kommen infektionsschutzbedingte Einschränkungen bis hin zu Schließungen sowie gesundheitliche Bedenken beim Einkaufen vor Ort. Dementsprechend ist der private Konsum im Jahr 2020 real um -9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. 46 Prozent und damit fast die Hälfte der Österreicher hat vor dem Hintergrund der Corona-Krise bereits über Einsparungen in Bereichen des täglichen Lebens nachgedacht bzw. diese vollzogen. Besonders gespart wird dabei an Ausgaben für Kultur und Unterhaltung, Urlaub sowie Restaurantbesuche. Nach dem Lockdown wollen viele zwar zuerst in diesen Branchen konsumieren, aber die Verluste werden sich wohl dennoch nur schwer ausgleichen lassen.

Wirtschaftspolitik

Statistik: Wirtschaftliche Folgen der Maßnahmen gegen das Coronavirus in Österreich | Statista Das Meinungsbild zur Abwägung zwischen Wirtschafts- und Gesundheitspolitik in der Krise fällt zwiespältig aus. So meinten im November 73 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage, die stark steigenden Coronavirus-Infektionen mit drastischen Maßnahmen zu bekämpfen sei richtig, um das Gesundheitssystem zu schützen. Nur 22 Prozent hingegen fanden die Einschränkungen überzogen und würden lieber die wirtschaftlichen Schäden gering halten. Laut einer anderen Erhebung aus dem gleichen Monat befürchten allerdings 63 Prozent der Österreicher, die Folgen der Corona-Maßnahmen würden das Leben von mehr Menschen zerstören als die Pandemie selbst. Die wirtschaftlichen Hilfsmaßnahmen gegen Corona sahen im August 37 Prozent der Befragten als gerechtfertigt, 49 Prozent als unzureichend und 14 Prozent als übertrieben an. Was die Finanzierung der Staatshilfen betrifft, befürworteten im November 68 Prozent die Einführung einer Digitalsteuer. Ein "grüner Wiederaufbau", bei dem durch die Konjunkturmaßnahmen auch der Klimawandel bekämpft werden soll, findet laut einer Befragung aus dem Mai mit 84 Prozent eine große Zustimmung.

Interessante Statistiken

In den folgenden 9 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten {amountStatistics} Statistiken aus dem Thema "Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf die Wirtschaft in Österreich".

Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf die Wirtschaft in Österreich

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