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Statistiken zum Lebensmittelhandel in Österreich

Im Jahr 2020 wurde im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel ein Umsatz von rund 23,74 Milliarden Euro erlöst - ein Plus von 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieses Umsatzplus des LEH von 2,17 Milliarden Euro entspricht ungefähr dem Jahresumsatz des gesamten Drogeriefachhandels (DFH). Die Konsumausgaben der privaten Haushalte in Österreich für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und erreichten 2020 einen neuen Spitzenwert. Am meisten wird dabei für Frischwaren wie Fleisch- und Milchprodukte ausgegeben. Die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sind im Jahr 2020 um 8,2 Prozent gestiegen. Grund für die gestiegenen Lebensmittelpreise ist der starke Preisanstieg bei Agrarrohstoffen sowie höhere Kosten für Transport und Verpackungsmaterial während der Corona-Krise.

Struktur des österreichischen Lebensmitteleinzelhandels

Der über Handelsketten organisierte Lebensmitteleinzelhandel in Österreich umfasst rund 5.300 Verkaufsstellen und beschäftigt rund 114.600 Mitarbeiter. Davon werden mehr als 1.600 Standorte von selbständigen Kaufleuten betrieben, die insgesamt mehr als 14.000 Mitarbeiter beschäftigen. Daneben zählen zum heimischen Lebensmitteleinzelhandel weitere 5.100 unabhängige Händler, die an rund 6.700 Verkaufsstellen weitere 22.100 Mitarbeiter beschäftigen. Aktuell stehen den Konsumenten in Österreich insgesamt über 5.700 Lebensmittelgeschäfte mit einer Verkaufsfläche von rund 3,47 Millionen Quadratmetern für ihren Einkauf zur Verfügung. Die Beschäftigtenzahl der Branche steigt weiterhin an und betrug zuletzt knapp über 112.000.

Der Lebensmittelhandel in Österreich ist stark konzentriert

Der stationäre Lebensmitteleinzelhandel in Österreich weist eine hohe Marktkonzentration auf, da ein Großteil der Umsätze von einigen wenigen Konzernen erwirtschaftet wird. Die Top 3 der größten Supermarktketten die Spar-Gruppe, REWE und Hofer dominierten den Markt. Im Jahr 2020 hat der jahrelange Nummer eins, die Rewe Group Austria mit ihren Linien Adeg, Billa, Bipa, Merkur und Penny ihre Marktführerschaft verloren. 2020 stieg der Umsatz von Spar um fast 16 Prozent auf 8,32 Milliarden Euro. Damit konnte Spar den großen Rivalen REWE nicht nur einholen, sondern gleich um 1,3 Prozentpunkte überholen und liegt nun mit 34,6 Prozent Marktanteil an der Spitze. Bei den Discountern ist Hofer führend vor Lidl (6 Prozent). Zusammen beherrschen die vier großen Player mehr als 90 Prozent des Marktes.

Österreichische Haushalte kaufen mehr Convenience und weniger Fleisch

Das Lebensmittel-Einkaufsverhalten der österreichischen Haushalte hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Österreicher essen häufiger außer Haus während Supermärkte seltener besucht werden. Öfter gekauft als früher werden Käse, Bio-Lebensmittel und Convenience-Produkte. Fleisch wird seltener gekauft. Zudem sind Bioprodukte und Lebensmittel aus regionaler Herstellung bei den Konsumenten gefragter denn je. Die Einkaufsfrequenz von Bio-Lebensmitteln in Österreich ist innerhalb der letzten Jahre kontinuierlich gestiegen.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Lebensmittelhandel in Österreich" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Branchenüberblick

Unternehmenskennzahlen

Einkaufsverhalten

Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 55 Statistiken aus dem Thema "Lebensmittelhandel in Österreich".

Lebensmittelhandel in Österreich

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Statistiken zum Lebensmittelhandel in Österreich

Im Jahr 2020 wurde im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel ein Umsatz von rund 23,74 Milliarden Euro erlöst - ein Plus von 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieses Umsatzplus des LEH von 2,17 Milliarden Euro entspricht ungefähr dem Jahresumsatz des gesamten Drogeriefachhandels (DFH). Die Konsumausgaben der privaten Haushalte in Österreich für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und erreichten 2020 einen neuen Spitzenwert. Am meisten wird dabei für Frischwaren wie Fleisch- und Milchprodukte ausgegeben. Die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sind im Jahr 2020 um 8,2 Prozent gestiegen. Grund für die gestiegenen Lebensmittelpreise ist der starke Preisanstieg bei Agrarrohstoffen sowie höhere Kosten für Transport und Verpackungsmaterial während der Corona-Krise.

Struktur des österreichischen Lebensmitteleinzelhandels

Der über Handelsketten organisierte Lebensmitteleinzelhandel in Österreich umfasst rund 5.300 Verkaufsstellen und beschäftigt rund 114.600 Mitarbeiter. Davon werden mehr als 1.600 Standorte von selbständigen Kaufleuten betrieben, die insgesamt mehr als 14.000 Mitarbeiter beschäftigen. Daneben zählen zum heimischen Lebensmitteleinzelhandel weitere 5.100 unabhängige Händler, die an rund 6.700 Verkaufsstellen weitere 22.100 Mitarbeiter beschäftigen. Aktuell stehen den Konsumenten in Österreich insgesamt über 5.700 Lebensmittelgeschäfte mit einer Verkaufsfläche von rund 3,47 Millionen Quadratmetern für ihren Einkauf zur Verfügung. Die Beschäftigtenzahl der Branche steigt weiterhin an und betrug zuletzt knapp über 112.000.

Der Lebensmittelhandel in Österreich ist stark konzentriert

Der stationäre Lebensmitteleinzelhandel in Österreich weist eine hohe Marktkonzentration auf, da ein Großteil der Umsätze von einigen wenigen Konzernen erwirtschaftet wird. Die Top 3 der größten Supermarktketten die Spar-Gruppe, REWE und Hofer dominierten den Markt. Im Jahr 2020 hat der jahrelange Nummer eins, die Rewe Group Austria mit ihren Linien Adeg, Billa, Bipa, Merkur und Penny ihre Marktführerschaft verloren. 2020 stieg der Umsatz von Spar um fast 16 Prozent auf 8,32 Milliarden Euro. Damit konnte Spar den großen Rivalen REWE nicht nur einholen, sondern gleich um 1,3 Prozentpunkte überholen und liegt nun mit 34,6 Prozent Marktanteil an der Spitze. Bei den Discountern ist Hofer führend vor Lidl (6 Prozent). Zusammen beherrschen die vier großen Player mehr als 90 Prozent des Marktes.

Österreichische Haushalte kaufen mehr Convenience und weniger Fleisch

Das Lebensmittel-Einkaufsverhalten der österreichischen Haushalte hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Österreicher essen häufiger außer Haus während Supermärkte seltener besucht werden. Öfter gekauft als früher werden Käse, Bio-Lebensmittel und Convenience-Produkte. Fleisch wird seltener gekauft. Zudem sind Bioprodukte und Lebensmittel aus regionaler Herstellung bei den Konsumenten gefragter denn je. Die Einkaufsfrequenz von Bio-Lebensmitteln in Österreich ist innerhalb der letzten Jahre kontinuierlich gestiegen.

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