Statistiken zur Bankenbranche in der Schweiz

Aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Stabilität der Schweiz zählt ihr Bankwesen zu den bedeutendsten der Welt. Die Bruttowertschöpfung der Finanzdienstleistungsbranche betrug im Jahr 2016 rund 30 Milliarden Schweizer Franken, was einem Anteil an der gesamten Schweizerischen Bruttowertschöpfung von 4,74 Prozent entsprach.

Die Bilanzsumme der Banken in der Schweiz belief sich 2016 auf eine Höhe von 3,1 Billionen Schweizer Franken. Den deutlich größten Teil davon steuerten mit etwa 1,45 Billionen Schweizer Franken die Großbanken bei, namentlich UBS und Credit Suisse. Sie sind nicht nur die beiden größten Schweizer Banken, sondern zählen auch in Europa mit zu den größten Banken.

Insgesamt gab es 2016 in der Schweiz 261 Banken, die rund 120.800 Beschäftigte hatten. Ihr Gewinn erreichte 7,9 Milliarden Schweizer Franken. Die Einlagen inländischer Kunden betrugen 504,14 Milliarden Schweizer Franken. Das Volumen der Inlandskredite (Bruttoforderungen) bezifferte sich auf 1,11 Billionen Schweizer Franken; die Kreditlinie lag bei 1,37 Billionen Schweizer Franken.

Die Schweizer Banken werden nach Tätigkeit und Merkmalen in acht Gruppen unterteilt. Die beiden Großbanken UBS und Credit Suisse sind weltweit tätige Universalbanken, die grundsätzlich alle Geschäfte anbieten und ein internationales Netz von Filialen und Tochtergesellschaften unterhalten. Kantonalbanken sind hauptsächlich im jeweiligen Kanton aktiv, vereinzelt aber auch außerkantonal. Obwohl sie alle Geschäftsfelder bedienen, liegt ihr Fokus auf dem Spar- und Hypothekargeschäft. Auslandsbanken umfassen die Filialen ausländischer sowie ausländisch beherrschte Banken. Zwar sind sie in allen Geschäftsfeldern aktiv, konzentrieren sich aber zum Teil auf die Vermögensverwaltung oder das Investmentbankeing für ausländische Kunden. Börsenbanken betreiben das Börsen-, Effekten- und Vermögensverwaltungsgeschäft für in- und ausländische Kunden. Raiffeisenbanken fokussieren das klassische Zinsengeschäft mit Hypotheken und Unternehmenskrediten sowie Kundengeldern. Die Bankengruppe als solche ist landesweit vertreten, die einzelnen Filialen sind jedoch vorwiegend regional aktiv. Regionalbanken und Sparkassen konzentrieren sich vornehmlich ebenfalls auf das klassische Zinsengeschäft mit Hypothekar- und Unternehmenskrediten sowie auf Kundengelder in Spar- und Anlageform. Ihr Tätigkeitsgebiet ist regional begrenzt. Privatbankiers sind als Vermögensverwalter für in- und ausländische Kunden tätig. Andere Banken sind all jene Banken, die sich in keine der angegebenen Gruppen einordnen lassen und keine erwähnenswerten gemeinsamen Merkmale haben.

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Bankenbranche in der Schweiz - Wichtige Statistiken

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