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Anzahl der Kantonalbanken in der Schweiz von 2008 bis 2018
Kantonalbanken in der Schweiz bis 2018
In der Schweiz gibt es 24 Kantonalbanken, die die geld- und kreditwirtschaftliche Versorgung der lokalen Bevölkerung und Wirtschaft sicherstellen. Ihr Fokus liegt auf dem Spar- und Hypothekargeschäft sowie dem Bankgeschäft für KMU innerhalb des eigenen Kantons. Vereinzelt sind sie auch außerkantonal aktiv.
Die Kantonalbanken bilden mit ihrer kumulierten Bilanzsumme von rund 600,32 Milliarden Schweizer Franken (rund 19 Prozent der Bilanzsumme aller Schweizer Banken) einen bedeutenden Bestandteil des Schweizer Bankwesens. Die führenden Kantonalbanken sind die Zürcher, die Waadtländische und die Basler Kantonalbank, die außerdem zu den 10 größten Schweizer Banken zählen.

Geschichte der Kantonalbanken

Die erste Kantonalbank wurde 1816 im Kanton Genf gegründet. Ursprünglich waren die Kantonalbanken als Entwicklungsbanken für Handwerk und Landwirtschaft gedacht. Sie bauten aber im Lauf der Zeit ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot immer weiter aus. Zunächst hatte jeder Kanton seine eigene Kantonalbank. Im Lauf der 90er Jahre gingen durch schwierige wirtschaftliche Umstände und Misswirtschaft die Kantonalbanken von Solothurn und Appenzell Ausserrhoden unter. Daher existieren heute statt 26 nur noch 24 Kantonalbanken.

Rechtsform

Kantonalbanken sind öffentlich-rechtliche Körperschaften oder Aktiengesellschaften, die rechtlich und wirtschaftlich selbständig sind. Eigentümer ist der jeweilige Kanton, entweder vollständig oder mehrheitlich. 21 der 24 Kantonalbanken verfügen über eine unbeschränkte Staatsgarantie. Damit haftet im Insolvenzfall der jeweilige Kanton für die Verbindlichkeiten seiner Bank und schützt die Gläubiger vor Verlusten. Die Banken der Kantone Bern, Waadt und Genf haben keine Staatsgarantie.

Weiterführende Informationen zu Kantonalbanken in der Schweiz finden sich im gleichnamigen Dossier.
Anzahl der Kantonalbanken in der Schweiz von 2008 bis 2018
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Quelle

Veröffentlichungsdatum

Juni 2019

Region

Schweiz

Erhebungszeitraum

2008 bis 2018

Besondere Eigenschaften

Zum Jahresende

Kantonalbanken in der Schweiz bis 2018
In der Schweiz gibt es 24 Kantonalbanken, die die geld- und kreditwirtschaftliche Versorgung der lokalen Bevölkerung und Wirtschaft sicherstellen. Ihr Fokus liegt auf dem Spar- und Hypothekargeschäft sowie dem Bankgeschäft für KMU innerhalb des eigenen Kantons. Vereinzelt sind sie auch außerkantonal aktiv.
Die Kantonalbanken bilden mit ihrer kumulierten Bilanzsumme von rund 600,32 Milliarden Schweizer Franken (rund 19 Prozent der Bilanzsumme aller Schweizer Banken) einen bedeutenden Bestandteil des Schweizer Bankwesens. Die führenden Kantonalbanken sind die Zürcher, die Waadtländische und die Basler Kantonalbank, die außerdem zu den 10 größten Schweizer Banken zählen.

Geschichte der Kantonalbanken

Die erste Kantonalbank wurde 1816 im Kanton Genf gegründet. Ursprünglich waren die Kantonalbanken als Entwicklungsbanken für Handwerk und Landwirtschaft gedacht. Sie bauten aber im Lauf der Zeit ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot immer weiter aus. Zunächst hatte jeder Kanton seine eigene Kantonalbank. Im Lauf der 90er Jahre gingen durch schwierige wirtschaftliche Umstände und Misswirtschaft die Kantonalbanken von Solothurn und Appenzell Ausserrhoden unter. Daher existieren heute statt 26 nur noch 24 Kantonalbanken.

Rechtsform

Kantonalbanken sind öffentlich-rechtliche Körperschaften oder Aktiengesellschaften, die rechtlich und wirtschaftlich selbständig sind. Eigentümer ist der jeweilige Kanton, entweder vollständig oder mehrheitlich. 21 der 24 Kantonalbanken verfügen über eine unbeschränkte Staatsgarantie. Damit haftet im Insolvenzfall der jeweilige Kanton für die Verbindlichkeiten seiner Bank und schützt die Gläubiger vor Verlusten. Die Banken der Kantone Bern, Waadt und Genf haben keine Staatsgarantie.

Weiterführende Informationen zu Kantonalbanken in der Schweiz finden sich im gleichnamigen Dossier.
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