Statistiken zur Credit Suisse

Die Credit Suisse AG, die 1997 in Zürich aus der Fusionierung der traditionsreichen Schweizerischen Kreditanstalt sowie der Wintherthur Group hervorging, gehört zu den weltweit größten Banken. Obgleich die Bank seit 2007 einen Abbau der Bilanzsumme verzeichnet , steht sie mit 606 Milliarden Schweizer Franken im Jahr 2013 hinter der UBS AG an zweiter Stelle der größten schweizerischen Finanzdienstleister. Mit durchschnittlich rund 48 Tausend Beschäftigten konnte das Finanzinstitut die Mitarbeiterzahl in den letzten Jahren relativ konstant halten. Im Jahr 2013 verteilten sich die 46 Tausend Mitarbeiter zu rund 56 Prozent auf den Privat- und Firmenkunden- und zu circa 42 Prozent auf den Investmentbanking-Bereich. Die restlichen Mitarbeiter waren für das Corporate Center tätig.

Trotz eines enormen Verlusts im Jahr 2008, musste die Bank während der Finanzkrise nicht auf staatliche Unterstützung zurückgreifen um ihre Existenz zu sichern. Symptomatisch für die Stabilität ist der Gewinn im Folgejahr von 6,7 Milliarden Schweizer Franken. Ebenso unterstreicht die Kernkapitalquote der Credit Suisse den finanzstarken Zustand der Bank. Verlangt Basel III ab 2019 eine Quote von 7 Prozent, erreichte die Bank aus Zürich bereits 2012 eine Quote von 14,2 Prozent und konnte diese 2013 noch um über 10 Prozent steigern. Die Eigenkapitalrendite ist in den letzten 5 Jahren jedoch deutlich gesunken. Im Jahr 2013 konnte die Credit Suisse eine Verzinsung des Eigenkapitals von 5,7 Prozent erwirtschaften. Erwähnt werden muss jedoch, dass die Credit Suisse als systemrelevantes Finanzinstitut eingestuft wird und als solches seit der Finanzkrise höhere Eigenkapitalanforderungen erfüllen muss, welche unweigerlich Auswirkungen auf die Eigenkapitalrendite nehmen.

Seit 2006 definiert die Credit Suisse ihre drei Geschäftsbereiche als Private Banking, Investmentbanking sowie Vermögensverwaltung. Im Privat Banking konnte die Bank 2013 einen Gewinn von rund 3,2 Milliarden Schweizer Franken verzeichnen. Die zugehörige Cost-Income-Ratio von rund 75 Prozent liegt dabei im unteren Mittelfeld der europäischen Branche. Auch im Investment Banking erzielte die Bank seit einem verlustreichen Jahr 2011 wieder Gewinne. Auffällig ist jedoch, dass stets das erste Quartal am ertragsreichsten zu sein scheint. Im ersten Quartal 2014 konnte die Credit Suisse einen Gewinn in Höhe von 827 Millionen Schweizer Franken verzeichnen. Doch auch im Investmentbereich fällt eine hohe Cost-Income-Ratio auf. So wies die Bank im Jahr 2011 eine Quote von knapp 105 Prozent auf, arbeitete damals also – wie bereits oben genannt – mit einem Verlust.



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