Durchschnittliche Anzahl von Todesfällen durch Hundebisse nach Bundesländern 2016

Durchschnittliche Anzahl von Todesfällen aufgrund von Hundebissen nach Bundesländern im Zeitraum von 2008 bis 2016 (je eine Millionen Einwohner)

von Rainer Radtke, zuletzt geändert am 07.06.2019
Durchschnittliche Anzahl von Todesfällen durch Hundebisse nach Bundesländern 2016 Jedes Jahr sterben deutschlandweit im Schnitt rund 3,8 Personen aufgrund von Hundebissen. In den Jahren von 2008 bis 2016 kam es in Thüringen mit durchschnittlich 1,4 Todesfällen je eine Millionen Einwohner am häufigsten zu tödlichen Hundebissen. In diesem Zeitraum die meisten Todesopfer verzeichneten die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Hessen mit jeweils fünf Sterbefällen.
Kinder am häufigsten Opfer

Das Risiko, Opfer eines tödlichen Hundebisses zu werden, ist generell im häuslichen Umfeld größer als auf offener Straße. Bei einem Großteil der Bisse handelt es sich um einen bekannten Hund oder den Familienhund. Kinder sind dabei am häufigsten betroffen: jedes vierte Opfer eines Hundebisses ist unter 6 Jahre alt. Ursache dafür ist häufig die mangelnde Fähigkeit, das Verhalten des Hundes zu deuten. So wird ein Drohen oder Zurückweichen des Vierbeiners beispielsweise als spielerische Reaktion fehlinterpretiert. In den meisten Fällen beißen Hunde zu, weil sie Angst haben, beim Fressen gestört oder erschreckt werden.

Problematische Hunde oder Halter?

Experten widersprechen der Behauptung, dass Kampfhunde (Listenhunde) aufgrund ihrer Gene häufiger zubeißen. Vielmehr sei eine falsche Erziehung und mangelnde Kenntnisse der Halter am wahrscheinlichsten für das Fehlverhalten der Tiere verantwortlich. In der Beiß-Statistik liegen vor allem große Hunde vorn. Angeführt wird sie vom Deutschen Schäferhund - allerdings ist dieser auch die beliebteste Hunderasse in Deutschland. Aber auch kleinere Rassen wie Dackel, Spitz und Schnauzer greifen immer wieder Menschen an.
Mehr erfahren

Durchschnittliche Anzahl von Todesfällen aufgrund von Hundebissen nach Bundesländern im Zeitraum von 2008 bis 2016 (je eine Millionen Einwohner)

Statistik wird geladen...
Statistik ausklappen
BundeslandTodesfälle je eine Millionen Einwohner
Thüringen1,4
Brandenburg0,8
Hessen0,8
Mecklenburg-Vorpommern0,62
Hamburg0,55
Sachsen0,49
Sachsen-Anhalt0,45
Niedersachsen0,38
Baden-Württemberg0,36
Deutschland gesamt0,35
Nordrhein-Westfalen0,28
Berlin0,28
Bayern0,08
Saarland0
Rheinland-Pfalz0
Schleswig-Holstein0
Bremen0
BundeslandTodesfälle je eine Millionen Einwohner
Thüringen1,4
Brandenburg0,8
Hessen0,8
Mecklenburg-Vorpommern0,62
Hamburg0,55
Sachsen0,49
Sachsen-Anhalt0,45
Niedersachsen0,38
Baden-Württemberg0,36
Deutschland gesamt0,35
Nordrhein-Westfalen0,28
Berlin0,28
Bayern0,08
Saarland0
Rheinland-Pfalz0
Schleswig-Holstein0
Bremen0
Download Einstellungen Teilen
Download wird gestartet
Bitte haben Sie einen Moment Geduld
von Rainer Radtke, zuletzt geändert am 07.06.2019
Jedes Jahr sterben deutschlandweit im Schnitt rund 3,8 Personen aufgrund von Hundebissen. In den Jahren von 2008 bis 2016 kam es in Thüringen mit durchschnittlich 1,4 Todesfällen je eine Millionen Einwohner am häufigsten zu tödlichen Hundebissen. In diesem Zeitraum die meisten Todesopfer verzeichneten die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Hessen mit jeweils fünf Sterbefällen.
Kinder am häufigsten Opfer

Das Risiko, Opfer eines tödlichen Hundebisses zu werden, ist generell im häuslichen Umfeld größer als auf offener Straße. Bei einem Großteil der Bisse handelt es sich um einen bekannten Hund oder den Familienhund. Kinder sind dabei am häufigsten betroffen: jedes vierte Opfer eines Hundebisses ist unter 6 Jahre alt. Ursache dafür ist häufig die mangelnde Fähigkeit, das Verhalten des Hundes zu deuten. So wird ein Drohen oder Zurückweichen des Vierbeiners beispielsweise als spielerische Reaktion fehlinterpretiert. In den meisten Fällen beißen Hunde zu, weil sie Angst haben, beim Fressen gestört oder erschreckt werden.

Problematische Hunde oder Halter?

Experten widersprechen der Behauptung, dass Kampfhunde (Listenhunde) aufgrund ihrer Gene häufiger zubeißen. Vielmehr sei eine falsche Erziehung und mangelnde Kenntnisse der Halter am wahrscheinlichsten für das Fehlverhalten der Tiere verantwortlich. In der Beiß-Statistik liegen vor allem große Hunde vorn. Angeführt wird sie vom Deutschen Schäferhund - allerdings ist dieser auch die beliebteste Hunderasse in Deutschland. Aber auch kleinere Rassen wie Dackel, Spitz und Schnauzer greifen immer wieder Menschen an.
Mehr erfahren
Statista-Accounts: Zugriff auf alle Statistiken. 588 € / Jahr
Basis-Account
Zum Reinschnuppern

Zugriff nur auf Basis-Statistiken.

Premium-Account
Der ideale Einstiegsaccount
  • Sofortiger Zugriff auf 1 Mio. Statistiken
  • Download als XLS, PDF & PNG
  • Detaillierte Quellenangaben

49 € / Monat *

Corporate-Account
Komplettzugriff

Unternehmenslösung mit allen Features.

* Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen MwSt.
Mindestlaufzeit 12 Monate
Führende Unternehmen vertrauen Statista:
googleottopaypalpgsamsungtelekom
Ich habe noch nie schneller eine Präsentation mit aussagekräftigen Fakten unterlegt.
Dr. Felix Wunderer

Dr. Felix Wunderer
VP Business Communication Products, Deutsche Telekom AG

Statistiken zum Thema: "Bevölkerung in EU und Euro-Zone"
  • Bevölkerungszahlen und Bevölkerungsverteilung
  • Natürliche Bevölkerungsentwicklung
  • Migration
  • Altersstruktur
Statista entdecken
Brauchen Sie Hilfe bei der Recherche mit Statista? Tutorials und erste Schritte
Weitere Inhalte: Statistiken, Studien & Themen
Erfahren Sie, wie Statista Ihrem Unternehmen helfen kann.
Haben Sie Fragen zu unseren Unternehmenslösungen?

Wir senden Ihnen umgehend detailierte Informationen zum Corporate-Account.