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Statistiken zum Coronavirus (COVID-19) in Österreich

Diese Themenseite liefert einen Überblick über das Geschehen in Österreich und wird regelmäßig aktualisiert. Für detaillierte Informationen zu den Auswirkungen auf die Wirtschaft in Österreich oder der internationalen Verbreitung besuchen Sie bitte unsere separaten Themenseiten.

Ende des Jahres 2019 traten in China die ersten Fälle einer neuartigen Lungenerkrankung auf, die sich binnen Monaten zu einer weltweiten Pandemie ausweiteten. Das Coronavirus SARS-CoV-2 ist verwandt mit dem Erreger der SARS-Pandemie von 2002/2003. Die von ihm ausgelösten Symptome ähneln denen einer Grippe und können in schweren Fällen zum Tod führen. Ein erstmaliges Auftreten der neuartigen Lungenkrankheit COVID-19 in Österreich erfolgte am 25. Februar 2020. Mittlerweile wurden rund 4,8 Millionen Erkrankungsfälle bestätigt. Der Reproduktionsfaktor lag zuletzt bei 0,94. Das bedeutet, dass eine erkrankte Person im Durchschnitt 0,94 weitere Personen ansteckt. Seit Ende Mai 2022 gingen die täglich gemeldeten Fallzahlen wieder deutlich nach oben. Fachleuten zufolge steht Österreich am Beginn einer Sommerwelle aufgrund der ansteckenderen Omikron-Variante B.5.

Statistik: Entwicklung der Coronavirus-Epidemie (COVID-19) in Österreich | Statista

Chronologie des Ausbruchs

Nachdem Ende Februar 2020 die ersten Fälle in Österreich auftraten, entwickelte sich das Bundesland Tirol zu einem Infektionsherd. Tirol war daraufhin das am stärksten betroffene Bundesland, dessen vergleichsweise lange geöffneten Skigebiete als ein "Hotspot" der Pandemie galten. Der Gemeinde Ischgl wird ein erheblicher Anteil an der raschen Verbreitung des Virus in Europa zugesprochen. Trotz einiger Erkrankungsfälle wurde das Skigebiet erst Tage später geschlossen und die Wintersaison für beendet erklärt. Nachdem sich die Infektionszahlen in Österreich im Sommer 2021 auf einem niedrigen Niveau bewegten, stiegen diese im Herbst wieder an. Die steigenden Zahlen wurden hauptsächlich auf die beschlossenen Lockerungen und private Veranstaltungen zurückgeführt. Beginnend im Oktober wurde Österreich während des Winters 2021/22 sehr stark von einer vierten Welle getroffen. Aktuell steigen die Zahlen wieder an, nachdem sich die Lage im Frühjahr 2022 auf hohem Niveau eingependelt hatte. Die meisten Fälle verzeichnete zuletzt das Bundesland Wien. Zur Zeit gibt es dort mehr als 36.500 aktive Fälle. Bislang verstarben in Österreich 19.106 Personen in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Politische Maßnahmen zu Beginn der Pandemie

Mitte März 2020 erließ die österreichische Bundesregierung sukzessive Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Nach Ostern wurden die Einschränkungen schrittweise wieder gelockert. Ein Anstieg der Fallzahlen war aufgrund der Lockerungen erwartbar und überraschte daher nur wenig. Um die Ausbreitung jedoch unter Kontrolle zu halten, verschärfte die Regierung einige Maßnahmen. Um auf regionale Entwicklungen vorbereitet zu sein und schnell regionale Verschärfungen einführen zu können, wurde in Österreich zum 04. September eine sogenannte "Corona-Ampel" eingeführt. Diese ermöglicht es auf Bezirks-, Bundesland- bzw. bundesweiter Ebene Beschränkungen einzuführen und soll so zu einem raschen, regional fokussierten Eindämmen der Pandemie beitragen. Die Ampel signalisiert mit den Farben Grün, Gelb, Orange und Rot wie hoch das jeweilige Infektionsrisiko in einem Gebiet ist. Für die Farbeinstufung werden die Infektionszahlen der letzten sieben Tage, die Spitalskapazitäten, der Anteil positiver Tests sowie die Möglichkeit der Zurückverfolgung von Infektionsclustern herangezogen.

Aktuelle COVID-19-Schutzmaßnahmen

Trotz der weiterhin hohen Infektionszahlen wurden zu Jahresbeginn 2022 die deutlich verschärften Maßnahmen wieder zurückgefahren. Am 05. März 2022 sind fast alle Maßnahmen beendet worden. Entgegen früheren Prognoserechnungen lagen die Infektionszahlen im März jedoch noch immer auf einem sehr hohen Niveau. Nach einer neuen Einschätzung wurde nach nur rund zwei Wochen die Rückkehr zur FFP2-Maskenpflicht und die Empfehlung für das Home-Office ab dem 23. März 2022 beschlossen. Mithilfe dieser Regelung sollte der Anstieg bei der Auslastung der Spitalbetten gestoppt sowie eine Entlastung des Spitalspersonal erreicht werden. Da sich die epidemiologische Lage im April entspannte, wurde die Regelung zur Maskenpflicht zum 16. April wieder gelockert. Eine Maskenpflicht gilt seitdem nur noch in bestimmten Bereichen, wie beispielsweise in Krankenanstalten oder Alten- und Pflegeheimen. Darüber hinaus haben Impfungen im Grünen Pass mit dem 1. Februar 2022 eine geänderte Gültigkeit. Die erste Impfserie (2 Impfungen oder Genesung +1 Impfung) ist künftig 180 Tage gültig und Boosterimpfungen (3 Impfungen oder Genesung +2 Impfungen) 270 Tage. Nicht zuletzt dadurch sollen Auffrischungsimpfungen und die Durchimpfungsrate angehoben werden. Aufgrund der geringen Durchimpfungsrate wurde eine Impfpflicht beschlossen, welche im Februar 2022 in Kraft getreten ist. Nach einer Übergangsphase bis zum 15. März sollte diese Impfpflicht behördlich kontrolliert oder gar mit Strafmaßnahmen durchgesetzt werden. Im Rahmen einer Evaluierung wurde die Impfpflicht jedoch als nicht verhältnismäßig eingestuft und nach der Entscheidung der Bundesregierung am 23. Juni 2022 wieder abgeschafft. Seit Juni 2022 sind bis auf die Maskenpflicht im Gesundheits- und Pflegebereich alle bundesweiten Maßnahmen aufgehoben. Regional werden jedoch einige Maßnahmen durch die Bundesländer zusätzlich geregelt. Ab dem 1. August 2022 fiel zudem die Quarantänepflicht für Infizierte weg. Diese dürfen künftig ihren Wohnbereich verlassen, solange sie dabei eine FFP2-Maske tragen.



Statistik: Gesamtzahl gemeldeter Impfungen gegen das Coronavirus (COVID-19) in Österreich nach Bundesländern (Stand: 22. Februar 2021) | Statista

Impfgeschehen in Österreich

Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie wird der Impfkampagne eine absolute Schlüsselrolle zugesprochen. Mithilfe der Impfungen soll eine „Herdenimmunität“ erreicht werden, die eine Verbreitung des Erregers deutlich reduzieren kann und einen indirekten Schutz für nicht-immune Personen darstellt. Eine Herdenimmunität ist erreicht, wenn mindestens 70 Prozent der Bevölkerung eine Immunität gegen das Virus erlangt hat. Die Verteilung der bisher zugelassenen COVID-19-Impfstoffe in Europa wird durch die Europäische Union geregelt. Trotz einiger Lieferengpässe schreiten auch die Impfungen in Österreich voran. Nachdem der erste Impfstoff von BioNTech und Pfizer am 21. Dezember 2020 zugelassen wurde, erfolgten bereits am 27.12.2020 erste Corona-Schutzimpfungen in Österreich. Mit der Zulassung weiterer Vakzine (Moderna, AstraZeneca und Johnson&Johnson) konnte die Zahl der Impfungen erhöht werden. Bis zum 01. August 2022 wurden in ganz Österreich bereits rund 18,88 Millionen Impfungen gemeldet. Bei der Entwicklung der Impfungen nach Bundesländern fallen starke regionale Unterschiede auf. Am höchsten ist die Durchimpfung derzeit im Burgenland und in Niederösterreich.



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