Ausgaben für Wohngeld in Deutschland nach Bundesländern bis 2018

Die Statistik zeigt die Ausgaben für Wohngeld in Deutschland nach Bundesländern in den Jahren von 2011 bis 2018 (in Millionen Euro). Im Jahr 2018 wurde im Saarland Wohngeld in Höhe von insgesamt rund 7,9 Millionen Euro gezahlt. Wohngeld ist laut Quelle ein von Bund und Ländern je zur Hälfte getragener Zuschuss zu den Wohnkosten. Dieser wird – gemäß den Vorschriften des Wohngeldgesetzes – einkommensschwächeren Haushalten gewährt, damit diese die Wohnkosten für angemessenen und familiengerechten Wohnraum tragen können.

Ausgaben für Wohngeld in Deutschland nach Bundesländern von 2011 bis 2018

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Quelle

Veröffentlichungsdatum

Dezember 2019

Region

Deutschland

Erhebungszeitraum

2011 bis 2018

Hinweise und Anmerkungen

* Laut dem Statistischen Bundesamt gab es im Jahr 2011 zwei gesetzliche Änderungen: "Zum einen wurde am 1.1.2011 aufgrund des Haushaltsbegleitgesetzes 2011 der Betrag für die Heizkosten (sogenannte Heizkostenkomponente) bei der Ermittlung der zu berücksichtigenden Miete oder Belastung im Wohngeld gestrichen. Zum anderen sind seit dem 1.4.2011 Leistungsberechtigte in Folge der Änderung des § 12a SGB II nicht mehr verpflichtet, Wohngeld in Anspruch zu nehmen, wenn dadurch nicht die Hilfebedürftigkeit aller Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft für einen zusammenhängenden Zeitraum von mindestens drei Monaten beseitigt würde (§ 12a S. 2 Nr. 2 SGB II). Die Grundsicherungsstelle darf künftig nicht mehr einzelne Personen einer Bedarfsgemeinschaft, insbesondere Kinder (sogenanntes Kinderwohngeld), auf die Inanspruchnahme von Wohngeld verweisen.
Leistungsberechtigte können jedoch freiwillig Wohngeld für einzelne Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft beantragen. Damit soll eine Schlechterstellung vermieden werden, wenn der Wohngeldanspruch für einzelne Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft höher wäre als der Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II."

** Laut dem Statistischen Bundesamt gab es im Jahr 2013 folgende Änderungen: "Ab dem 1.1.2013 regelt § 33 Absatz 5 WoGG und die entsprechende Wohngeldverordnung einen auto­matisierten Daten­abgleich, der die rechts­widrige Inanspruchnahme von Wohngeld eindämmen soll. Für Zeiträume, in denen ein Wohngeld­anspruch be­stan­den hat, gleichen Ämter bzw. die Wohngeld­stellen ab 2013 auto­matisch Daten ab. Dies gilt ins­besondere für die Bean­tragung anderer Sozial­leistungen wie Arbeitslosengeld II/Sozialgeld oder Grund­sicherung im Alter oder bei Erwerbs­minderung."

*** Laut dem Statistischen Bundesamt gab es im Jahr 2016 zwei gesetzliche Änderungen, die den deutlichen An­stieg der Wohngeldhaushalte im Berichts­jahr 2016 verursachten: "Zum einen wurden die sogenannten Tabellen­werte angepasst. Damit wurden neben dem Anstieg der Brutto­kaltmieten und des Ein­kommens auch der Anstieg der warmen Neben­kosten und damit insgesamt der Bruttowarm­miete berücksichtigt.
Zum anderen wurden die Miet­höchstbeträge regional gestaffelt ange­hoben. Die Miethöchstbeträge bestim­men den Betrag, bis zu dem die Miete durch das Wohngeld bezu­schusst wird. In Regionen mit stark steigenden Mieten sind diese über­durchschnittlich stark angestiegen. Unter den Haushalten, die von der Wohngeld­reform profitieren, sind viele Haushalte, die bisher auf Leistungen der Grund­sicherung angewiesen waren. Die Leistungs­verbesserungen kommen insbesondere Familien und Rentnern zugute."

Abweichungen in den Summen sind rundungsbedingt.

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