Anzahl der Todesfälle nach den häufigsten Todesursachen in Deutschland bis 2016

Anzahl der Todesfälle nach den häufigsten Todesursachen in Deutschland in den Jahren 2014 bis 2016

von Rainer Radtke, zuletzt geändert am 07.06.2019
Anzahl der Todesfälle nach den häufigsten Todesursachen in Deutschland bis 2016 Im Jahr 2016 verstarben in Deutschland 910.902 Personen. Damit ist die Zahl der Gestorbenen gegenüber dem Vorjahr leicht um rund 1,5 gesunken. Die häufigste Todesursache war auch in diesem Jahr wieder eine Erkrankung des Kreislaufsystems: mit 338.687 Toten waren Kreislauferkrankungen für mehr als ein Drittel aller Sterbefälle verantwortlich; gefolgt von Neubildungen mit 238.396 und Atemwegserkrankungen mit 64.414 Sterbefällen.
Datengrundlage

In der Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamtes werden alle Sterbefälle der Wohnbevölkerung Deutschlands nach der zugrunde liegenden Todesursache ausgewiesen. Die Gesamtzahl der Gestorbenen korreliert dabei vollständig mit dieser Todesursachenstatistik, so dass die Gesamtzahl der Sterbefälle eines Jahres komplett nach den unterschiedlichen Todesursachen klassifiziert werden kann. Die Kategorisierung der verschiedenen Todesursachen wird mittels der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegebenen internationalen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme vorgenommen.

Sterbegeschehen

2016 verstarben deutschlandweit 448.304 Männer und 462.595 Frauen. Rund 37 Prozent der Verstorbenen waren bei ihrem Tod über 85 Jahre alt. Das durchschnittliche Sterbealter lag 2016 bei 78,41 Jahren und hat sich im Laufe der letzten 50 Jahre um rund 11 Jahre erhöht. Demgegenüber bewegt sich die Sterberate in diesem Zeitraum auf relativ konstantem Niveau leicht ober- und unterhalb der 11 Sterbefälle je 1.000 Einwohner-Marke. Mit einer aktuellen Sterberate von 11,3 je 1.000 Einwohner belegt die Bundesrepublik im Vergleich mit den anderen EU-Ländern einen Platz im oberen Mittelfeld.
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Anzahl der Todesfälle nach den häufigsten Todesursachen in Deutschland in den Jahren 2014 bis 2016

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201420152016
Krankheiten des Kreislaufsystems338.056356.625338.687
Neubildungen230.771233.753238.396
Krankheiten des Atmungssystems58.60468.30564.414
Psychische und Verhaltensstörungen35.93544.59446.258
Krankheiten des Verdauungssystems38.53739.84640.673
Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen34.66736.50338.383
Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten29.27032.47931.249
Nicht klassifizierte Symptome25.79927.38929.894
Krankheiten des Nervensystems25.85829.11829.761
Krankheiten des Urogenitalsystems22.24724.89923.802
201420152016
Krankheiten des Kreislaufsystems338.056356.625338.687
Neubildungen230.771233.753238.396
Krankheiten des Atmungssystems58.60468.30564.414
Psychische und Verhaltensstörungen35.93544.59446.258
Krankheiten des Verdauungssystems38.53739.84640.673
Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen34.66736.50338.383
Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten29.27032.47931.249
Nicht klassifizierte Symptome25.79927.38929.894
Krankheiten des Nervensystems25.85829.11829.761
Krankheiten des Urogenitalsystems22.24724.89923.802
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von Rainer Radtke, zuletzt geändert am 07.06.2019
Im Jahr 2016 verstarben in Deutschland 910.902 Personen. Damit ist die Zahl der Gestorbenen gegenüber dem Vorjahr leicht um rund 1,5 gesunken. Die häufigste Todesursache war auch in diesem Jahr wieder eine Erkrankung des Kreislaufsystems: mit 338.687 Toten waren Kreislauferkrankungen für mehr als ein Drittel aller Sterbefälle verantwortlich; gefolgt von Neubildungen mit 238.396 und Atemwegserkrankungen mit 64.414 Sterbefällen.
Datengrundlage

In der Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamtes werden alle Sterbefälle der Wohnbevölkerung Deutschlands nach der zugrunde liegenden Todesursache ausgewiesen. Die Gesamtzahl der Gestorbenen korreliert dabei vollständig mit dieser Todesursachenstatistik, so dass die Gesamtzahl der Sterbefälle eines Jahres komplett nach den unterschiedlichen Todesursachen klassifiziert werden kann. Die Kategorisierung der verschiedenen Todesursachen wird mittels der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegebenen internationalen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme vorgenommen.

Sterbegeschehen

2016 verstarben deutschlandweit 448.304 Männer und 462.595 Frauen. Rund 37 Prozent der Verstorbenen waren bei ihrem Tod über 85 Jahre alt. Das durchschnittliche Sterbealter lag 2016 bei 78,41 Jahren und hat sich im Laufe der letzten 50 Jahre um rund 11 Jahre erhöht. Demgegenüber bewegt sich die Sterberate in diesem Zeitraum auf relativ konstantem Niveau leicht ober- und unterhalb der 11 Sterbefälle je 1.000 Einwohner-Marke. Mit einer aktuellen Sterberate von 11,3 je 1.000 Einwohner belegt die Bundesrepublik im Vergleich mit den anderen EU-Ländern einen Platz im oberen Mittelfeld.
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