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Anzahl der Drogentoten nach ausgewählten Todesursachen in Deutschland in den Jahren 2014 bis 2018
Drogentote in Deutschland nach Todesursache bis 2018
2018 starben deutschlandweit 1.276 Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums. 405 dieser Menschen starben aufgrund von Heroin und Morphin. Der Anteil von Opiaten und Opioiden hat sich in den letzten Jahren zwar leicht reduziert – nach wie vor jedoch lassen sich die meisten Drogentoten auf Vergiftungen mit diesen Substanzen zurückführen.

Missbrauch von „Legal Highs“ gesunken

Insgesamt ist die Zahl der Drogentoten in Deutschland gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben (2017: 1.272 Tote; +0,3 Prozent). Der in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegene tödliche Missbrauch von „Neuen psychoaktiven Substanzen“ (NPS) ist allerdings deutlich zurückgegangen. Die in Form von Kräuter- oder Duftmischung unter Jugendlichen beliebten „Legal Highs“ forderten 2016 noch 76 Menschenleben. Im Jahr 2017 waren es 28 und 2018 noch 19 Leben. Einen Anstieg gab es hingegen vor allem bei Kokain und Crack. Der schon hohe Wert von 87 Toten Vorjahr hat sich 2018 nochmals erhöht und lag bei bundesweit 93 Todesfällen.

Heroin nach wie vor tödlichste Droge

Ein Drittel der Drogentoten starben nach dem Konsum von Heroin oder Morphin. Bei Heroin handelt es sich um ein halbsynthetisches stark analgetisches Opioid. Opioide interagieren mit Rezeptoren im zentralen Nervensystem was zum einen das Schmerzempfinden lindert und zum anderen euphorisierend, entspannend und beruhigend wirkt. Neben einer möglichen tödlichen Überdosierung ist Heroin vor allem aufgrund seines hohen Abhängigkeitspotentials gefährlich. Ein weiteres zentrales Gesundheitsproblem bei intravenösem Drogengebrauch stellen Infektionskrankheiten wie Hepatitis oder HIV dar. So sind in Deutschland rund zehn Prozent der HIV-Neuinfektionen und 75 Prozent der Hepatitis-C-Neuinfektionen auf intravenösen Drogenkonsum zurückzuführen.
Anzahl der Drogentoten nach ausgewählten Todesursachen in Deutschland in den Jahren 2014 bis 2018
201420162018
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Quelle

Veröffentlichungsdatum

September 2019

Region

Deutschland

Erhebungszeitraum

2014 bis 2018

Hinweise und Anmerkungen

* Mehrfachzählungen in verschiedenen Rubriken oder die Erfassung unter abweichenden Kriterien können zur Über- oder Unterschreitung der Gesamtzahl führen.
Die Werte vor dem aktuellen Berichtsjahr sind den Vorjahrespublikationen entnommen.

Drogentote in Deutschland nach Todesursache bis 2018
2018 starben deutschlandweit 1.276 Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums. 405 dieser Menschen starben aufgrund von Heroin und Morphin. Der Anteil von Opiaten und Opioiden hat sich in den letzten Jahren zwar leicht reduziert – nach wie vor jedoch lassen sich die meisten Drogentoten auf Vergiftungen mit diesen Substanzen zurückführen.

Missbrauch von „Legal Highs“ gesunken

Insgesamt ist die Zahl der Drogentoten in Deutschland gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben (2017: 1.272 Tote; +0,3 Prozent). Der in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegene tödliche Missbrauch von „Neuen psychoaktiven Substanzen“ (NPS) ist allerdings deutlich zurückgegangen. Die in Form von Kräuter- oder Duftmischung unter Jugendlichen beliebten „Legal Highs“ forderten 2016 noch 76 Menschenleben. Im Jahr 2017 waren es 28 und 2018 noch 19 Leben. Einen Anstieg gab es hingegen vor allem bei Kokain und Crack. Der schon hohe Wert von 87 Toten Vorjahr hat sich 2018 nochmals erhöht und lag bei bundesweit 93 Todesfällen.

Heroin nach wie vor tödlichste Droge

Ein Drittel der Drogentoten starben nach dem Konsum von Heroin oder Morphin. Bei Heroin handelt es sich um ein halbsynthetisches stark analgetisches Opioid. Opioide interagieren mit Rezeptoren im zentralen Nervensystem was zum einen das Schmerzempfinden lindert und zum anderen euphorisierend, entspannend und beruhigend wirkt. Neben einer möglichen tödlichen Überdosierung ist Heroin vor allem aufgrund seines hohen Abhängigkeitspotentials gefährlich. Ein weiteres zentrales Gesundheitsproblem bei intravenösem Drogengebrauch stellen Infektionskrankheiten wie Hepatitis oder HIV dar. So sind in Deutschland rund zehn Prozent der HIV-Neuinfektionen und 75 Prozent der Hepatitis-C-Neuinfektionen auf intravenösen Drogenkonsum zurückzuführen.
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