Todesfälle aufgrund von Krebs in Deutschland bis 2016

Jährliche Todesfälle aufgrund von Krebs und anderen Neubildungen* in Deutschland in den Jahren 2000 bis 2016

Todesfälle aufgrund von Krebs in Deutschland bis 2016 2016 zählte das Statistische Bundesamt bundesweit 238.396 Tote aufgrund von Krebs und anderen Neubildungen. Damit waren Krebserkrankungen die zweithäufigste Todesursache und für nahezu jeden vierten Todesfall in diesem Jahr verantwortlich. Lediglich an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben jährlich mehr Menschen in Deutschland.
Krebssterblichkeit sinkt

Dabei zeichnet die stetig zunehmende Zahl der Krebstoten – in den letzten zehn Jahren ein Plus von rund 10 Prozent – ein durchaus verzerrtes Bild der Krebssterblichkeit. Zwar kann nach wie vor nicht jeder Krebspatient dauerhaft geheilt werden. Medizinischer Fortschritt sowie verbesserte Vorsorge und Früherkennung lassen die altersstandardisierte Krebssterblichkeit jedoch seit Jahrzehnten zurückgehen. Obwohl für den Einzelnen aufgrund einer steigenden Lebenserwartung das Risiko einer Krebsdiagnose steigt, sinkt also die Wahrscheinlichkeit an einer Krebserkrankung zu sterben.

Lungen- und Bronchialkrebs besonders tödlich

Allerdings sind die Prognosen nicht bei jeder Tumorform ähnlich günstig. So war Lungenkrebs unter Männern mit rund 30.000 Sterbefällen für eine knappes Viertel aller krebsdedingten Sterbefälle verantwortlich. Mit einer Mortalitätsrate von 46,5 je 100.000 Einwohner bietet Lungenkrebs für Männer die düstersten Aussichten. Für Frauen stellt Brustkrebs das größte Krebsrisiko dar. Mit rund 18.000 Sterbefällen und einem Anteil von mehr als 17 Prozent an allen Krebssterbefällen forderte diese Tumorart unter Frauen noch mehr Leben als Lungenkrebs. Die Sterblichkeit belief sich auf durchschnittlich 23 (Brust) bzw. 21,7 (Lunge) Sterbefälle je 100.000 Einwohner.
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Jährliche Todesfälle aufgrund von Krebs und anderen Neubildungen* in Deutschland in den Jahren 2000 bis 2016

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Anzahl der Krebstoten
2016238.396
2015233.753
2014230.771
2013230.840
2012228.289
2011221.591
2010218.889
2009216.128
2008216.010
2007211.765
2006211.523
2005211.396
2004209.328
2003209.255
2002210.043
2001207.619
2000210.738
Anzahl der Krebstoten
2016238.396
2015233.753
2014230.771
2013230.840
2012228.289
2011221.591
2010218.889
2009216.128
2008216.010
2007211.765
2006211.523
2005211.396
2004209.328
2003209.255
2002210.043
2001207.619
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2016 zählte das Statistische Bundesamt bundesweit 238.396 Tote aufgrund von Krebs und anderen Neubildungen. Damit waren Krebserkrankungen die zweithäufigste Todesursache und für nahezu jeden vierten Todesfall in diesem Jahr verantwortlich. Lediglich an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben jährlich mehr Menschen in Deutschland.
Krebssterblichkeit sinkt

Dabei zeichnet die stetig zunehmende Zahl der Krebstoten – in den letzten zehn Jahren ein Plus von rund 10 Prozent – ein durchaus verzerrtes Bild der Krebssterblichkeit. Zwar kann nach wie vor nicht jeder Krebspatient dauerhaft geheilt werden. Medizinischer Fortschritt sowie verbesserte Vorsorge und Früherkennung lassen die altersstandardisierte Krebssterblichkeit jedoch seit Jahrzehnten zurückgehen. Obwohl für den Einzelnen aufgrund einer steigenden Lebenserwartung das Risiko einer Krebsdiagnose steigt, sinkt also die Wahrscheinlichkeit an einer Krebserkrankung zu sterben.

Lungen- und Bronchialkrebs besonders tödlich

Allerdings sind die Prognosen nicht bei jeder Tumorform ähnlich günstig. So war Lungenkrebs unter Männern mit rund 30.000 Sterbefällen für eine knappes Viertel aller krebsdedingten Sterbefälle verantwortlich. Mit einer Mortalitätsrate von 46,5 je 100.000 Einwohner bietet Lungenkrebs für Männer die düstersten Aussichten. Für Frauen stellt Brustkrebs das größte Krebsrisiko dar. Mit rund 18.000 Sterbefällen und einem Anteil von mehr als 17 Prozent an allen Krebssterbefällen forderte diese Tumorart unter Frauen noch mehr Leben als Lungenkrebs. Die Sterblichkeit belief sich auf durchschnittlich 23 (Brust) bzw. 21,7 (Lunge) Sterbefälle je 100.000 Einwohner.
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