Anzahl der Drogentoten in Deutschland bis 2018

Anzahl der Drogentoten in Deutschland in den Jahren von 2000 bis 2018

Anzahl der Drogentoten in Deutschland bis 2018 2018 starben deutschlandweit 1.276 Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums. Damit liegt die Zahl auf dem Niveau des Vorjahres (1.272), in dem sie erstmals seit fünf Jahren gesunken war. Laut dem Bundeskriminalamt waren rund 85 Prozent der Verstorbenen männlich. Das Durchschnittsalter zeigt eine leicht ansteigende Tendenz und lag 2017 bei 39 Jahren.
Woran sterben Drogenkonsumenten?

Nach wie vor lassen sich die meisten Todesfälle auf Vergiftungen mit Opiaten und Opioiden zurückführen. So starben 2018 bundesweit 629 Menschen durch Heroin und Morphin. 2017 waren es 707 Personen. Auch der bis zum Jahr 2016 sprunghaft angestiegene tödliche Missbrauch von „Neuen psychoaktiven Substanzen“ (NPS) ist deutlich zurückgegangen. Forderten die in Form von Kräuter- oder Duftmischung vor allem unter Jugendlichen beliebten „Designer-Drogen“ 2016 noch 76 Menschenleben, waren es 2017 noch 28. Angestiegen sind die Todeszahlen hingegen aufgrund von psychoaktiven Medikamenten, wie beispielsweise Benzodiazepinen.

Heroin nach wie vor gefährlichste Droge

Mehr als die Hälfte der Drogentoten starben nach dem Konsum von Heroin oder Morphin. Bei Heroin handelt es sich um ein halbsynthetisches stark analgetisches Opioid. Opioide interagieren mit Rezeptoren im zentralen Nervensystem was zum einen das Schmerzempfinden lindert und zum anderen euphorisierend, entspannend und beruhigend wirkt. Neben einer möglichen tödlichen Überdosierung ist Heroin vor allem aufgrund seines hohen Abhängigkeitspotentials gefährlich. Ein weiteres zentrales Gesundheitsproblem bei intravenösem Drogengebrauch stellen Infektionskrankheiten wie Hepatitis oder HIV dar. So sind in Deutschland rund zehn Prozent der HIV-Neuinfektionen und 75 Prozent der Hepatitis-C-Neuinfektionen auf intravenösen Drogenkonsum zurückzuführen.
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Anzahl der Drogentoten in Deutschland in den Jahren von 2000 bis 2018

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Anzahl der Drogentoten
20181.276
20171.272
20161.333
20151.226
20141.032
20131.002
2012944
2011986
20101.237
20091.331
20081.449
20071.394
20061.296
20051.326
20041.385
20031.477
20021.513
20011.835
20002.030
Anzahl der Drogentoten
20181.276
20171.272
20161.333
20151.226
20141.032
20131.002
2012944
2011986
20101.237
20091.331
20081.449
20071.394
20061.296
20051.326
20041.385
20031.477
20021.513
20011.835
20002.030
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2018 starben deutschlandweit 1.276 Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums. Damit liegt die Zahl auf dem Niveau des Vorjahres (1.272), in dem sie erstmals seit fünf Jahren gesunken war. Laut dem Bundeskriminalamt waren rund 85 Prozent der Verstorbenen männlich. Das Durchschnittsalter zeigt eine leicht ansteigende Tendenz und lag 2017 bei 39 Jahren.
Woran sterben Drogenkonsumenten?

Nach wie vor lassen sich die meisten Todesfälle auf Vergiftungen mit Opiaten und Opioiden zurückführen. So starben 2018 bundesweit 629 Menschen durch Heroin und Morphin. 2017 waren es 707 Personen. Auch der bis zum Jahr 2016 sprunghaft angestiegene tödliche Missbrauch von „Neuen psychoaktiven Substanzen“ (NPS) ist deutlich zurückgegangen. Forderten die in Form von Kräuter- oder Duftmischung vor allem unter Jugendlichen beliebten „Designer-Drogen“ 2016 noch 76 Menschenleben, waren es 2017 noch 28. Angestiegen sind die Todeszahlen hingegen aufgrund von psychoaktiven Medikamenten, wie beispielsweise Benzodiazepinen.

Heroin nach wie vor gefährlichste Droge

Mehr als die Hälfte der Drogentoten starben nach dem Konsum von Heroin oder Morphin. Bei Heroin handelt es sich um ein halbsynthetisches stark analgetisches Opioid. Opioide interagieren mit Rezeptoren im zentralen Nervensystem was zum einen das Schmerzempfinden lindert und zum anderen euphorisierend, entspannend und beruhigend wirkt. Neben einer möglichen tödlichen Überdosierung ist Heroin vor allem aufgrund seines hohen Abhängigkeitspotentials gefährlich. Ein weiteres zentrales Gesundheitsproblem bei intravenösem Drogengebrauch stellen Infektionskrankheiten wie Hepatitis oder HIV dar. So sind in Deutschland rund zehn Prozent der HIV-Neuinfektionen und 75 Prozent der Hepatitis-C-Neuinfektionen auf intravenösen Drogenkonsum zurückzuführen.
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Dr. Felix Wunderer

Dr. Felix Wunderer
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