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Todesfälle aufgrund von Herzinfarkten in Deutschland nach Altersgruppe und Geschlecht im Jahr 2016
Statistik zu Todesfälle durch Herzinfarkt nach Alter
Im Jahr 2016 starben deutschlandweit 440 Frauen im Alter von 55 bis 60 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes (Myokardinfarktes). In der gleichen Altersgruppe lag die Zahl verstorbener Männer mit 1.820 Verstorbenen mehr als vier Mal so hoch. Von den insgesamt in Deutschland in diesem Jahr an einem Herzinfarkt Verstorbenen entfielen 28.130 Todesfälle auf Männer und 20.539 auf Frauen.

Männer häufiger betroffen

Männer sind anfälliger gegenüber Herzinfarkten und erleiden diese durchschnittlich auch deutlich früher als Frauen. Die vollstationäre Hospitalisierungsrate des akuten Myokardinfarktes lag 2017 für Männer mit 356,4 je 100.000 Einwohner mehr als doppelt so hoch wie die für Frauen (172,1). Auch die standardisierte Sterbeziffer lag für Männer 2016 mit 69,1 Gestorbenen je 100.000 Einwohner um knapp 30 Prozent höher als für Frauen. Diese Differenz zieht sich fast durch alle Altersgruppen, wobei sich der Abstand mit zunehmendem Alter verringert. Als mögliche Ursachen gelten neben Unterschieden in der Lebensweise vor allem genetische und hormonelle Voraussetzungen.

Herzbedingte Sterblichkeit rückläufig

Zwar sind Herz-Kreislauferkrankungen in Deutschland nach wie vor Todesursache Nummer eins. Die Sterblichkeit aufgrund von Herzinfarkten ist jedoch seit Jahren rückläufig. So starben zu Beginn der neunziger Jahre durchschnittlich noch nahezu dreimal so viele Menschen an einem Infarkt wie 2016: die Mortalitätsrate sank von 151 Todesfällen je 100.000 Einwohner im Jahr 1991 auf 54,5 im Jahr 2016. Als Gründe für den Rückgang der Mortalität werden vor allem infrastrukturelle und prozessuale Verbesserungen in der Rettungskette sowie Fortschritte in Diagnostik und Therapie genannt, aber auch gesellschaftliche Veränderungen wie eine gesündere Lebensweise und bewusstere Konsumgewohnheiten.
Todesfälle aufgrund von Herzinfarkten in Deutschland nach Altersgruppe und Geschlecht im Jahr 2016
MännlichWeiblich
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Im Jahr 2016 starben deutschlandweit 440 Frauen im Alter von 55 bis 60 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes (Myokardinfarktes). In der gleichen Altersgruppe lag die Zahl verstorbener Männer mit 1.820 Verstorbenen mehr als vier Mal so hoch. Von den insgesamt in Deutschland in diesem Jahr an einem Herzinfarkt Verstorbenen entfielen 28.130 Todesfälle auf Männer und 20.539 auf Frauen.

Männer häufiger betroffen

Männer sind anfälliger gegenüber Herzinfarkten und erleiden diese durchschnittlich auch deutlich früher als Frauen. Die vollstationäre Hospitalisierungsrate des akuten Myokardinfarktes lag 2017 für Männer mit 356,4 je 100.000 Einwohner mehr als doppelt so hoch wie die für Frauen (172,1). Auch die standardisierte Sterbeziffer lag für Männer 2016 mit 69,1 Gestorbenen je 100.000 Einwohner um knapp 30 Prozent höher als für Frauen. Diese Differenz zieht sich fast durch alle Altersgruppen, wobei sich der Abstand mit zunehmendem Alter verringert. Als mögliche Ursachen gelten neben Unterschieden in der Lebensweise vor allem genetische und hormonelle Voraussetzungen.

Herzbedingte Sterblichkeit rückläufig

Zwar sind Herz-Kreislauferkrankungen in Deutschland nach wie vor Todesursache Nummer eins. Die Sterblichkeit aufgrund von Herzinfarkten ist jedoch seit Jahren rückläufig. So starben zu Beginn der neunziger Jahre durchschnittlich noch nahezu dreimal so viele Menschen an einem Infarkt wie 2016: die Mortalitätsrate sank von 151 Todesfällen je 100.000 Einwohner im Jahr 1991 auf 54,5 im Jahr 2016. Als Gründe für den Rückgang der Mortalität werden vor allem infrastrukturelle und prozessuale Verbesserungen in der Rettungskette sowie Fortschritte in Diagnostik und Therapie genannt, aber auch gesellschaftliche Veränderungen wie eine gesündere Lebensweise und bewusstere Konsumgewohnheiten.
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Todesursachen in Deutschland
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Dr. Felix Wunderer

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VP Business Communication Products, Deutsche Telekom AG

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