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Hin- und Rückflüge während der Berliner Luftbrücke im Kalten Krieg 1948/49

Während der Berliner Luftbrücke vom 26. Juni 1948 bis zum 12. Mai 1949 flogen die Alliierten insgesamt rund 555.000 mal von und nach Berlin. Der Großteil der Einsätze wurden durch amerikanische Flugzeuge durchgeführt, welche insgesamt rund 380.000 Flüge absolvierten. Dies sind etwa doppelt so viele wie die Flüge ihrer britischen Verbündeten.

Der Weg in den Kalten Krieg

Bereits wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg verschärften sich die Spannungen zwischen den ehemaligen Verbündeten gegen die Achsenmächte rapide. Nach dem Ende des Krieges begann die Sowjetunion unter Stalin damit, in den besetzen Gebieten systematisch kommunistische Satellitenregime zu installieren und damit den Einflussbereichs Moskaus drastisch zu erhöhen. Ähnliche Bemühungen fanden auch in Asien statt. Als Antwort darauf solidarisierten sich die westlichen Staaten untereinander und diese Blockbildung wurde zum Kernmerkmal des Kalten Krieges. Als am 12. März 1947 der amerikanische Präsident Harry S. Truman in einer Rede vor dem US-Kongress ungeschönt von einer kommunistischen Bedrohung für die Weltgemeinschaft und von seinem Vorhaben der Containment-Politik sprach, waren die Fronten endgültig verhärtet.

Die Berlinblockade

Die Alliierten hatten sich im Februar 1945 in der Konferenz von Jalta darauf geeinigt, dass Berlin von allen vier Hauptalliierten gleichzeitig besetzt werden würde und jede der Mächte stets Zugang zur Stadt haben solle. Am 24. Juni 1948 jedoch schloss die sowjetische Besatzungszone sämtliche Land- und Wasserverbindungen in den Westteil der Stadt. Das Ziel war simpel: Durch Hunger und Mangel sollte Westberlin in der Lösung der gesamtdeutschen Frage ein Druckmittel sein. Die Luftwege jedoch waren noch frei nutzbar.
Die USA beschlossen, die eingeschlossenen West-Berliner zu unterstützen und lebensnotwendige Güter einzufliegen: Am 26. Juni 1948 landeten die ersten Frachtflugzeuge der Alliierten in Berlin und begannen die belagerte Stadt mit allen Gütern des täglichen Bedarfs zu versorgen. In den kommenden Monaten entwickelte sich ein komplexes System der Landung und Abfertigung, was im Schnitt alle drei Minuten eine Landung auf den Berliner Flughäfen ermöglichte. Am 12. Mai 1949 wurde die Blockade schließlich aufgehoben.

Sie finden hier weitere Informationen zu geschichtlichen Themen wie dem Kalten Krieg.

Anzahl der Hin- und Rückflüge während der Berliner Luftbrücke im Kalten Krieg vom 26. Juni 1948 bis zum 12. Mai 1949

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Quelle

Veröffentlichungsdatum

Juni 2018

Region

Deutschland (Berlin)

Erhebungszeitraum

26. Juni 1948 bis 12. Mai 1949

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