Statistiken zum Vermögen der privaten Haushalte in der Schweiz

Die Schweiz gehört in mehreren Hinsichten zu den wohlhabendsten Ländern der Welt, u.a. beim Privatvermögen. Mit einem privaten Brutto-Geldvermögen von 2,21 Billionen Euro belegte das Land im Jahr 2017 Platz 13 der Länder mit dem weltweit höchsten privaten Geldvermögen. Der Anteil des Brutto-Geldvermögens der privaten Haushalte in der Schweiz am weltweiten Brutto-Geldvermögen belief sich auf 1,32 Prozent. Mit einem Pro-Kopf-Geldvermögen (netto) von 173.990 Euro lag die Schweiz auf Platz 1 weltweit, gefolgt von den USA und Schweden.

Die Vermögensbilanz der privaten Haushalte in der Schweiz umfasst auf der Aktivseite die zu Marktpreisen bewerteten Immobilien und die Forderungen (Ansprüche gegenüber Versicherungen und Pensionkassen, Bargeld und Einlagen, Aktien und andere Anteilsrechte, Anteile an kollektiven Kapitalanlagen, Schuldtitel). Auf der Passivseite werden die Verpflichtungen (Kredite und sonstige Verpflichtungen) dargestellt. Außerdem ist dort, als Saldo, das Reinvermögen dargestellt.
Anders ausgedrückt: die Summe aus Forderungen und Immobilien abzüglich der Verpflichtungen ergibt das Reinvermögen, das im Jahr 2017 bei 3,72 Billionen Schweizer Franken lag. Seit 2009 ist es kontinuierlich gestiegen.

  • Aktivseite: Die Immobilien trugen im Jahr 2017 2,02 Billionen Schweizer Franken zum Vermögen der privaten Haushalte bei. Die Forderungen beliefen sich auf 2,56 Billionen Schweizer Franken.
  • Passivseite: Die Verpflichtungen kamen im Jahr 2017 insgesamt auf 864,26 Milliarden Schweizer Franken, wovon die Kredite den wesentlichen Teil ausmachten.
Unterschiedliche Umfragen zum Thema der persönlichen wirtschaftlichen und finanziellen Situation zeigen, dass die Schweizer damit zufrieden sind und auch davon ausgehen, dass dies so bleiben wird. In einer jährlich von EY durchgeführten Umfrage zur Konsumentenstimmung etwa gaben zum Jahresende 2018 54 Prozent der Befragten an, ihre aktuelle Finanzlage als positiv zu beurteilen, 42 Prozent schätzten sie als mittel ein. Lediglich 4 Prozent bewerteten sie als negativ. Für die künftige Finanzlage gingen 94 Prozent der Befragten vom Status quo bzw. sogar einer Verbesserung aus. Eine Verschlechterung dagegen erwarteten nur 6 Prozent.

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Vermögen der privaten Haushalte in der Schweiz - Wichtige Statistiken

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