Statistiken zum Sparverhalten

Sparen beschreibt das Zurücklegen finanzieller Mittel. Es ist der Anteil des Geldes, meist des verfügbare Einkommens, das nicht zum Konsum verwendet wird, sondern für jegliche spätere Verwendung zurückgehalten bzw. angelegt wird. Sparmotive können unterschiedlichster Natur sein, zum Beispiel die eigene Altersvorsorge. Derzeit beläuft sich das Brutto-Geldvermögen der privaten Haushalte weltweit auf mehr als 150 Billionen Euro. Zehn Jahre zuvor waren es noch weniger als 100 Billionen Euro. In der Schweiz verfügen die Staatsbürger mit knapp 171.000 Euro über das höchste Pro-Kopf-Geldvermögen weltweit. In den vergangenen Jahren lag der Anteil der globalen Ersparnisse am weltweiten Bruttoinlandsprodukt regelmäßig zwischen 20 und 25 Prozent.


Das Geldvermögen der Bundesbürger belief sich zum Ende des Jahres 2015 auf rund 5,3 Billionen Euro. Dieses setzt sich aus dem privaten Versicherungs- und Wertpapiervermögen sowie den Bankeinlagen zusammen. Trotz des derzeit niedrigen Zinsniveaus machen die Spareinlagen der privaten Haushalte einen nicht unerheblichen Teil des insgesamt bei den Banken in Deutschland angelegten privaten Vermögens aus. In den beiden bevölkerungsreichsten Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Bayern wird in der Summe auch am meisten gespart. Pro Kopf jedoch liegen die Spareinlagen in Hessen mit großem Abstand an erster Stelle. Die Sparquote der Bundesbürger, d. h. das Verhältnis von Erspartem und verfügbaren Einkommen, liegt derzeit bei etwa 9,7 Prozent.

Die gegenwärtige finanzielle Situation beurteilen in Deutschland rund 56 Prozent der Bevölkerung als gut oder sehr gut. Den Informationsstand über Finanzangelegenheiten und Geldanlagen stufen lediglich 22 Prozent der Deutschen als gut ein. Am besten für den Vermögensaufbau eigne sich der Erwerb einer Immobilie zur Selbstnutzung befindet der größte Anteil der deutschen Bevölkerung. Dennoch wird anteilig das Sparbuch oder sonstige Spareinlagen von den meisten Bundesbürgern zur Geldanlage genutzt. Rund 45 Millionen Personen in Deutschland besitzen ein Sparbuch, rund 52 Prozent geben als Begründung Gewohnheit an. Regelmäßig gespart wird von etwas mehr als der Hälfte der Deutschen. Gleichauf bei den beliebtesten Sparmotiven der Deutschen sind die Altersvorsorge und der Konsum.


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