Statistiken zum Vermögen der privaten Haushalte in Österreich

Österreich belegte mit einem privaten Brutto-Geldvermögen von 637 Milliarden Euro im Jahr 2016 laut dem Allianz Global Wealth Report Platz 24 der Länder mit dem weltweit höchsten privaten Geldvermögen. Der Anteil des Brutto-Geldvermögens der österreichischen Privathaushalte am weltweiten Brutto-Geldvermögen belief sich im Jahr 2016 auf 0,38 Prozent. Mit einem Pro-Kopf-Geldvermögen (netto) von 51.980 Euro lag Österreich auf Platz 17 weltweit.

Die Sparsumme (netto) der privaten Haushalte in Österreich betrug 2016 16,02 Milliarden Euro. Sie ergibt sich aus der Subtraktion der Konsumausgaben vom verfügbaren Nettoeinkommen und betrieblichen Versorgungsansprüchen. Die Nettosparquote lag bei 7,9 Prozent, die Bruttosparquote bei 13,4 Prozent. Die Nettosparquote ist die Nettosparsumme vom verfügbaren Nettoeinkommen und betrieblichen Versorgungsansprüchen. Die Bruttosparquote sind Nettosparsumme und Abschreibungen vom verfügbaren Nettoeinkommen, betrieblichen Versorgungsansprüchen und Abschreibungen.

Das Netto-Finanzvermögen der privaten Haushalte in Österreich lag im Jahr 2016 bei 445,67 Milliarden Euro. Es errechnet sich aus den finanziellen Forderungen abzüglich der finanziellen Verpflichtungen. Die Forderungen stehen auf der Aktivseite, die Verpflichtungen auf der Passivseite der finanziellen Vermögensbilanz. Seit 2009 ist ein kontinuierliches Wachstum des Netto-Finanzvermögens zu verzeichnen.

  • Die finanziellen Forderungen bzw. das Finanzvermögen der privaten Haushalte kamen im Jahr 2016 auf 626,33 Milliarden Euro. Sie umfassen unterschiedliche Finanzierungsinstrumente wie beispielsweise Bargeld, Aktien oder Versicherungsansprüche, von denen im Jahr 2016 täglich fällige Einlagen mit einem Volumen von 123,92 Milliarden Euro den höchsten Anteil hatten.
  • Die finanziellen Verpflichtungen der österreichischen Privathaushalte betrugen 2016 180,66 Milliarden Euro. Im Wesentlichen umfassen diese Verpflichtungen Kredite, von denen langfristige Kredite (Wohnbau-, Konsum- und sonstige Kredite) mit 168,04 Milliarden Euro den größten Posten bildeten.
Wohnungseigentum bzw. Grundstückskauf gelten als die interessantesten Möglichkeiten, um Geld zu sparen oder anzulegen. 81 Prozent der Österreicher gaben in einer Umfrage im 4. Quartal 2017 an, in den nächsten 12 Monaten Geld sparen oder anlegen zu wollen. Dabei hatten sie einen Betrag von 4.700 Euro im Kopf. Für 75 Prozent der Österreicher war Sparen im Jahr 2017 sehr oder ziemlich wichtig. Hauptgrund dafür war die finanzielle Absicherung. Im Österreich-Durchschnitt lag der monatliche Sparbetrag bei 239 Euro. In der Steiermark war er mit 266 Euro am höchsten, in Wien mit 209 Euro am niedrigsten. Die beliebtesten Sparprodukte waren das Sparbuch bzw. die Sparkarte (76 Prozent), das Bausparen (59 Prozent) und das Sparen am Girokonto (46 Prozent).

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Vermögen der privaten Haushalte in Österreich - Wichtige Statistiken

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