Statistiken zum Thema Landwirtschaft in der Schweiz

Die Schweizer Landwirtschaft bewirtschaftete eine landwirtschaftliche Nutzfläche von insgesamt 10.000 Quadratkilometern (rund einer Million Hektar) und beschäftigte rund 152.440 Personen. Die landwirtschaftliche Nutzfläche bestand 2018 zu 70 Prozent aus Grünflächen. Derzeit nimmt die fruchtbare Ackerfläche pro Person aufgrund der Siedlungsausdehnung und der Bevölkerungszunahme laufend ab. Derzeit verbrauchen die Schweizer rund 322 m² Ackerfläche pro Person. Im Jahr 2018 betrug die Anbaufläche von Kartoffeln in der Schweiz rund 13 Quadratmeter pro Person. Anbaufläche pro Person für Kartoffeln ist damit etwa halb so groß wie die für Raps zur Speiseölgewinnung. Auf etwa 168 qm pro Person wird Getreide als wichtigste Ackerfrucht angebaut.

Die Landwirtschaft liefert zwar nur einen kleinen Teil der Wertschöpfung, welche die Schweizer Wirtschaft pro Jahr erzielt, dennoch darf ihre Bedeutung nicht unterschätzt werden. 50.852 Bauernbetriebe sorgen in der Schweiz täglich für frische und gesunde Lebensmittel und Produkte, auf die wiederum viele kleine und große vor- und nachgelagerte Betriebe, wie zum Beispiel Saatguthersteller oder Lebensmittelverarbeiter angewiesen sind. Nicht zu unterschätzen ist auch ihr Anteil an der Landschaftspflege und somit an der Erhaltung des ländlichen Raumes.

Es gibt unterschiedliche Formen der Landwirtschaft in der Schweiz: der landwirtschaftlichen Wirtschaftsbereiches lässt sich grob nach pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen gliedern. Die Pflanzliche Produktion, zu der Obst- und Gemüsebau, Getreide- oder Weinbau gehören, trägt einen Anteil von 42 Prozent zur Gesamtproduktion der Schweizer Landwirtschaft bei, den größeren Anteil (47 Prozent) erwirtschaftet die Tierische Erzeugung. Allein der Anteil der Milchwirtschaft an der Gesamtproduktion beträgt knapp 20 Prozent.

Mit einem Umsatz von rund 160 Millionen Franken kam die Direktvermarktung im Jahr 2018 auf einen Anteil von rund 5,2 Prozent am Schweizer Biomarkt. Die Direktvermarktung ermöglich es den Landwirten, die selbst hergestellten Produkte – verarbeitet oder nicht – direkt, also ohne Zwischenhandel und Detaillisten, zu vermarkten. Dies hat zur Folge, dass der Produzent einen größeren Teil des vom Konsumenten bezahlten Preises selbst behalten kann. Im Vergleich zu 2010 nimmt die Anzahl der Betriebe mit Direktverkauf deutlich zu. So steigt die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe mit Direktvermarktung um etwa 60 Prozent auf 11.360 Betriebe.

Interessante Statistiken

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Landwirtschaft in der Schweiz

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