Statistiken zum Thema Landwirtschaft in der Schweiz

Die Schweizer Landwirtschaft bewirtschaftete eine landwirtschaftliche Nutzfläche von insgesamt 10.000 Quadratkilometern (rund einer Million Hektar) und beschäftigte rund 150.000 Personen. Derzeit nimmt die fruchtbare Ackerfläche pro Person aufgrund der Siedlungsausdehnung und der Bevölkerungszunahme laufend ab. Die Schweiz verbaut jährlich 0,25 Prozent der Agrarfläche. Pro Kopf benötigt jeder Einwohner 300 m² Ackerfläche, das entspricht rund 160 m² für Getreide. Die Anbaufläche pro Person für Kartoffeln (13 m²) ist damit etwa halb so groß wie die für Raps zur Speiseölgewinnung (26 m²).

Wirtschaftliche Bedeutung der Landwirtschaft

Die Landwirtschaft liefert zwar nur einen kleinen Teil der Wertschöpfung, welche die Schweizer Wirtschaft pro Jahr erzielt, dennoch darf ihre Bedeutung nicht unterschätzt werden. Rund 50.000 Bauernbetriebe sorgen in der Schweiz täglich für frische und gesunde Lebensmittel und Produkte, auf die wiederum viele kleine und große vor- und nachgelagerte Betriebe, wie zum Beispiel Saatguthersteller oder Lebensmittelverarbeiter angewiesen sind. Nicht zu unterschätzen ist auch ihr Anteil an der Landschaftspflege und somit an der Erhaltung des ländlichen Raumes.

Es gibt unterschiedliche Formen der Landwirtschaft in der Schweiz: der landwirtschaftlichen Wirtschaftsbereiches lässt sich grob nach pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen gliedern. Die pflanzliche Produktion, zu der Obst- und Gemüsebau, Getreide- oder Weinbau gehören, trägt einen Anteil von 37 Prozent zur Gesamtproduktion der Schweizer Landwirtschaft bei, den größeren Anteil (50 Prozent) erwirtschaftet die tierische Erzeugung. Die Milch ist eines der Symbole der Schweizer Landwirtschaft, ihr Anteil an der Gesamtproduktion beträgt knapp 22 Prozent.

Frische regionale Produkte direkt vom Bauernhof

Seit dem ersten Corona-Lockdown im Frühling 2020 werden verstärkt regionale Lebensmittel gekauft. So versuchen immer mehr Menschen mit ihrem Einkauf die Schweizer Landwirtschaft zu unterstützen. Direktvermarktung ermöglich es den Landwirten, die selbst hergestellten Produkte – verarbeitet oder nicht – direkt, also ohne Zwischenhandel und Detaillisten, zu vermarkten. Im Vergleich zu 2010 hat die Anzahl der Betriebe mit Direktverkauf deutlich zugenommen. Gemäß der Statistik des Schweizer Bauernverbands verkaufen rund 22 Prozent aller Schweizer Bauernhöfe ihre Produkte direkt an die Konsumenten. So ist die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe mit Direktvermarktung innerhalb von sechs Jahren um etwa 60 Prozent gestiegen. Besonders bedeutsam ist die Direktvermarktung bei Kirschen, Eiern, Beeren, anderem Obst und Wein. Die Bio-Direktvermarktung erzielte 2020 in der Schweiz mit 220 Millionen Schweizer Franken einen neuen Spitzenwert.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Landwirtschaft in der Schweiz" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Pflanzenbau

Nutztierhaltung

Interessante Statistiken

In den folgenden 7 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 46 Statistiken aus dem Thema "Landwirtschaft in der Schweiz".

Landwirtschaft in der Schweiz

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Statistiken zum Thema Landwirtschaft in der Schweiz

Die Schweizer Landwirtschaft bewirtschaftete eine landwirtschaftliche Nutzfläche von insgesamt 10.000 Quadratkilometern (rund einer Million Hektar) und beschäftigte rund 150.000 Personen. Derzeit nimmt die fruchtbare Ackerfläche pro Person aufgrund der Siedlungsausdehnung und der Bevölkerungszunahme laufend ab. Die Schweiz verbaut jährlich 0,25 Prozent der Agrarfläche. Pro Kopf benötigt jeder Einwohner 300 m² Ackerfläche, das entspricht rund 160 m² für Getreide. Die Anbaufläche pro Person für Kartoffeln (13 m²) ist damit etwa halb so groß wie die für Raps zur Speiseölgewinnung (26 m²).

Wirtschaftliche Bedeutung der Landwirtschaft

Die Landwirtschaft liefert zwar nur einen kleinen Teil der Wertschöpfung, welche die Schweizer Wirtschaft pro Jahr erzielt, dennoch darf ihre Bedeutung nicht unterschätzt werden. Rund 50.000 Bauernbetriebe sorgen in der Schweiz täglich für frische und gesunde Lebensmittel und Produkte, auf die wiederum viele kleine und große vor- und nachgelagerte Betriebe, wie zum Beispiel Saatguthersteller oder Lebensmittelverarbeiter angewiesen sind. Nicht zu unterschätzen ist auch ihr Anteil an der Landschaftspflege und somit an der Erhaltung des ländlichen Raumes.

Es gibt unterschiedliche Formen der Landwirtschaft in der Schweiz: der landwirtschaftlichen Wirtschaftsbereiches lässt sich grob nach pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen gliedern. Die pflanzliche Produktion, zu der Obst- und Gemüsebau, Getreide- oder Weinbau gehören, trägt einen Anteil von 37 Prozent zur Gesamtproduktion der Schweizer Landwirtschaft bei, den größeren Anteil (50 Prozent) erwirtschaftet die tierische Erzeugung. Die Milch ist eines der Symbole der Schweizer Landwirtschaft, ihr Anteil an der Gesamtproduktion beträgt knapp 22 Prozent.

Frische regionale Produkte direkt vom Bauernhof

Seit dem ersten Corona-Lockdown im Frühling 2020 werden verstärkt regionale Lebensmittel gekauft. So versuchen immer mehr Menschen mit ihrem Einkauf die Schweizer Landwirtschaft zu unterstützen. Direktvermarktung ermöglich es den Landwirten, die selbst hergestellten Produkte – verarbeitet oder nicht – direkt, also ohne Zwischenhandel und Detaillisten, zu vermarkten. Im Vergleich zu 2010 hat die Anzahl der Betriebe mit Direktverkauf deutlich zugenommen. Gemäß der Statistik des Schweizer Bauernverbands verkaufen rund 22 Prozent aller Schweizer Bauernhöfe ihre Produkte direkt an die Konsumenten. So ist die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe mit Direktvermarktung innerhalb von sechs Jahren um etwa 60 Prozent gestiegen. Besonders bedeutsam ist die Direktvermarktung bei Kirschen, Eiern, Beeren, anderem Obst und Wein. Die Bio-Direktvermarktung erzielte 2020 in der Schweiz mit 220 Millionen Schweizer Franken einen neuen Spitzenwert.

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