Jugendarbeitslosenquote in der Schweiz bis 2018

Jugendarbeitslosenquote in der Schweiz von 2008 bis 2018

von Martin Mohr, zuletzt geändert am 09.08.2019
Jugendarbeitslosenquote in der Schweiz bis 2018 Im Jahr 2018 lag in der Schweiz die Jugendarbeitslosenquote nach nationaler Definition (SECO)** durchschnittlich bei 2,5 Prozent und die Jugenderwerbslosenquote nach internationaler Definition (ILO)*** bei 7,9 Prozent. Beide Werte waren niedriger als im Vorjahr und zeugen damit von einer positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.
Was misst die Jugendarbeitslosenquote?

Generell bezieht sich die Jugendarbeitslosigkeit auf die Altersgruppe der 15-24-Jährigen. In der Schweiz kann sie auf unterschiedliche Weise gemessen werden: Für die nationale Arbeitslosenzahl werden sämtliche bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gemeldeten Personen gezählt, die keine Stelle haben und sofort vermittelbar sind. Nicht enthalten sind hier Teilnehmer an Programmen zur vorübergehenden Beschäftigung, in Umschulung oder Weiterbildung. Daneben gibt es eine Erhebung nach den einheitlichen Standards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), die auf hochgerechneten Umfragen zur Erwerbstätigkeit beruht. In beiden Fällen gilt, dass nur junge Menschen berücksichtigt werden, die dem Arbeitsmarkt auch tatsächlich zur Verfügung stehen – Schüler und Studenten, deren Haupttätigkeit noch im Bildungsweg liegt, gehören nicht dazu. Folglich zeigt die Jugendarbeitslosenquote nicht den Anteil der Arbeitslosen an der Gesamtbevölkerung dieses Alters, sondern nur an den gleichaltrigen Erwerbspersonen.

Jugendarbeitslosigkeit in Europa

Als Folge der europäischen Finanz- und Wirtschaftskrise stieg die Jugendarbeitslosenquote stark an und erreichte 2013 mit 24,4 Prozent in der Euro-Zone bzw. 23,8 Prozent in der EU Höchststände. Dies waren mehr als 3,6 bzw. 5,6 Millionen junge Arbeitslose. Seitdem ist die Jugendarbeitslosigkeit wieder deutlich zurückgegangen, wobei aber klare Unterschiede zwischen den einzelnen EU-Staaten bestehen: In südeuropäischen Ländern wie Griechenland, Spanien und Italien liegt die Quote immer noch zwischen 30 und 40 Prozent, sodass hier weiter von einer „verlorenen Generation“ gesprochen wird. Die Schweiz befindet sich im europäischen Vergleich (gemessen an der ILO-Definition) ungefähr auf dem Niveau von Österreich; am niedrigsten ist die Quote in Deutschland.
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