Corporate-Lösungen testen?
+49 (40) 284841-968
kundenservice@statista.com

Statistiken zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Schweiz

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) bezeichnet den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die innerhalb der Landesgrenzen hergestellt werden und dem Endverbrauch dienen. Es gilt als wichtiger Indikator für die Wirtschaftskraft eines Landes oder einer Region. Im Jahr 2020 betrug das Bruttoinlandsprodukt der Schweiz nach ersten Berechnungen rund 702,2 Milliarden Schweizer Franken. Umgerechnet in US-Dollar lag die Schweiz damit auf Platz 18 der größten Volkswirtschaften der Welt. Der Kanton mit der stärksten Wirtschaftskraft war 2018 - übergreifende Zahlen zum kantonalen BIP erscheinen erst mit mehr als einem Jahr Verzögerung gegenüber den nationalen Werten - Zürich mit einem BIP von circa 158,6 Milliarden Schweizer Franken; in deutlichem Abstand folgten Bern (81,7 Milliarden Schweizer Franken) und Waadt (59 Milliarden Schweizer Franken). Am wenigsten trugen die Kantone Appenzell Innerrhoden (1,1 Milliarde Schweizer Franken), Uri (2 Milliarden Schweizer Franken) und Obwalden (2,5 Milliarden Schweizer Franken) zur Wirtschaftsleistung der Schweiz bei.

Einen anderen Blickwinkel als die absoluten Werte bietet die Umrechnung der Wirtschaftskraft auf die Einwohnerzahl, das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf. Dieses betrug in der Schweiz 2019 rund 84.770 Schweizer Franken. Weltweit liegt die Schweiz bei diesem Indikator auf Rang 2, nur übertroffen von Luxemburg. Im Vergleich der Kantone erzielte Basel-Stadt im Jahr 2018 mit circa 203.970 Schweizer Franken pro Kopf den höchsten Wert, gefolgt von Zug (160.880 Schweizer Franken) und Genf (109.850 Schweizer Franken). Am unteren Ende der Skala standen Uri (54.290 Schweizer Franken), Wallis (56.630 Schweizer Franken) und Appenzell Ausserrhoden (58.810 Schweizer Franken).

Wenn allgemein von Wirtschaftswachstum die Rede ist, so ist damit in der Regel die Veränderung des realen Bruttoinlandsprodukts gemeint, das auch die Preisentwicklung berücksichtigt. Im Jahr 2020 verringerte sich die Wirtschaftsleistung in der Schweiz nach vorläufigen Schätzungen um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung lässt sich auf die Auswirkungen der Corona-Krise zurückführen. Veränderungen des BIPs sind im Allgemeinen allerdings auch auf Sondereffekte großer internationaler Sportereignisse zurückzuführen, die aufgrund des Sitzes der entsprechenden Veranstalter (IOC, FIFA) in der Schweiz Auswirkungen auf das nationale BIP haben. Erste Prognosen sagen für 2021 einen Wirtschaftswachstum von 2,1 bis 4 Prozent voraus. Auf Kantonsebene war 2018 Neuenburg mit 5,1 Prozent der wachstumsstärkste Kanton; ebenfalls recht dynamisch wuchsen Waadt (4,9 Prozent) und Jura (4,3 Prozent). Rückläufig war die Wirtschaftsleistung dagegen im Kanton Glarus (-2,7 Prozent).

Eng verwandt mit dem Bruttoinlandsprodukt ist die Bruttowertschöpfung, die als Maß für den Beitrag einzelner Branchen und Sektoren zur Wirtschaftsleistung herangezogen wird. Die Wertschöpfung aller Branchen bzw. aller wirtschaftlichen Sektoren ergibt die Wertschöpfung der gesamten Volkswirtschaft, was nach Berichtigungen dem BIP entspricht. Im langjährigen Vergleich der Wirtschaftsstruktur der Schweiz zeigt sich eine zunehmende Bedeutung des Dienstleistungssektors, der 2019 rund 73,8 Prozent der Bruttowertschöpfung ausmachte. Die größte Bruttowertschöpfung aller Branchen erwirtschafteten im Jahr 2019 das Verarbeitende Gewerbe (125,6 Milliarden Schweizer Franken), die Immobilienwirtschaft nebst weiteren Dienstleistungen (121,5 Milliarden Schweizer Franken) und der Handel (102,6 Milliarden Schweizer Franken). Diese drei Branchen zusammen machten 49,8 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung in der Schweiz aus. Das Branchenwachstum war 2020 in der Wasserversorgung sowie Abwasser- und Abfallentsorgung mit preisbereinigten 15,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr am höchsten, gefolgt vom Handel (2,9 Prozent) und der öffentlichen Verwaltung (2,3 Prozent). Einbußen verzeichneten hingegen vor allem die Bereiche Gastgewerbe und Beherbergung (-35,3 Prozent) sowie Kunst, Unterhaltung und Erholung (-18,8 Prozent).

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Schweiz" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Bruttoinlandsprodukt

Bruttoinlandsprodukt pro Kopf

Wachstum des Bruttoinlandsprodukts

Bruttowertschöpfung

Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 25 Statistiken aus dem Thema "Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Schweiz".

Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Schweiz

Dossier zum Thema

Alle wichtigen Statistiken redaktionell aufbereitet - direkt downloadbar als PPT & PDF!
TOP SELLER

Statistiken zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Schweiz

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) bezeichnet den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die innerhalb der Landesgrenzen hergestellt werden und dem Endverbrauch dienen. Es gilt als wichtiger Indikator für die Wirtschaftskraft eines Landes oder einer Region. Im Jahr 2020 betrug das Bruttoinlandsprodukt der Schweiz nach ersten Berechnungen rund 702,2 Milliarden Schweizer Franken. Umgerechnet in US-Dollar lag die Schweiz damit auf Platz 18 der größten Volkswirtschaften der Welt. Der Kanton mit der stärksten Wirtschaftskraft war 2018 - übergreifende Zahlen zum kantonalen BIP erscheinen erst mit mehr als einem Jahr Verzögerung gegenüber den nationalen Werten - Zürich mit einem BIP von circa 158,6 Milliarden Schweizer Franken; in deutlichem Abstand folgten Bern (81,7 Milliarden Schweizer Franken) und Waadt (59 Milliarden Schweizer Franken). Am wenigsten trugen die Kantone Appenzell Innerrhoden (1,1 Milliarde Schweizer Franken), Uri (2 Milliarden Schweizer Franken) und Obwalden (2,5 Milliarden Schweizer Franken) zur Wirtschaftsleistung der Schweiz bei.

Einen anderen Blickwinkel als die absoluten Werte bietet die Umrechnung der Wirtschaftskraft auf die Einwohnerzahl, das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf. Dieses betrug in der Schweiz 2019 rund 84.770 Schweizer Franken. Weltweit liegt die Schweiz bei diesem Indikator auf Rang 2, nur übertroffen von Luxemburg. Im Vergleich der Kantone erzielte Basel-Stadt im Jahr 2018 mit circa 203.970 Schweizer Franken pro Kopf den höchsten Wert, gefolgt von Zug (160.880 Schweizer Franken) und Genf (109.850 Schweizer Franken). Am unteren Ende der Skala standen Uri (54.290 Schweizer Franken), Wallis (56.630 Schweizer Franken) und Appenzell Ausserrhoden (58.810 Schweizer Franken).

Wenn allgemein von Wirtschaftswachstum die Rede ist, so ist damit in der Regel die Veränderung des realen Bruttoinlandsprodukts gemeint, das auch die Preisentwicklung berücksichtigt. Im Jahr 2020 verringerte sich die Wirtschaftsleistung in der Schweiz nach vorläufigen Schätzungen um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung lässt sich auf die Auswirkungen der Corona-Krise zurückführen. Veränderungen des BIPs sind im Allgemeinen allerdings auch auf Sondereffekte großer internationaler Sportereignisse zurückzuführen, die aufgrund des Sitzes der entsprechenden Veranstalter (IOC, FIFA) in der Schweiz Auswirkungen auf das nationale BIP haben. Erste Prognosen sagen für 2021 einen Wirtschaftswachstum von 2,1 bis 4 Prozent voraus. Auf Kantonsebene war 2018 Neuenburg mit 5,1 Prozent der wachstumsstärkste Kanton; ebenfalls recht dynamisch wuchsen Waadt (4,9 Prozent) und Jura (4,3 Prozent). Rückläufig war die Wirtschaftsleistung dagegen im Kanton Glarus (-2,7 Prozent).

Eng verwandt mit dem Bruttoinlandsprodukt ist die Bruttowertschöpfung, die als Maß für den Beitrag einzelner Branchen und Sektoren zur Wirtschaftsleistung herangezogen wird. Die Wertschöpfung aller Branchen bzw. aller wirtschaftlichen Sektoren ergibt die Wertschöpfung der gesamten Volkswirtschaft, was nach Berichtigungen dem BIP entspricht. Im langjährigen Vergleich der Wirtschaftsstruktur der Schweiz zeigt sich eine zunehmende Bedeutung des Dienstleistungssektors, der 2019 rund 73,8 Prozent der Bruttowertschöpfung ausmachte. Die größte Bruttowertschöpfung aller Branchen erwirtschafteten im Jahr 2019 das Verarbeitende Gewerbe (125,6 Milliarden Schweizer Franken), die Immobilienwirtschaft nebst weiteren Dienstleistungen (121,5 Milliarden Schweizer Franken) und der Handel (102,6 Milliarden Schweizer Franken). Diese drei Branchen zusammen machten 49,8 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung in der Schweiz aus. Das Branchenwachstum war 2020 in der Wasserversorgung sowie Abwasser- und Abfallentsorgung mit preisbereinigten 15,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr am höchsten, gefolgt vom Handel (2,9 Prozent) und der öffentlichen Verwaltung (2,3 Prozent). Einbußen verzeichneten hingegen vor allem die Bereiche Gastgewerbe und Beherbergung (-35,3 Prozent) sowie Kunst, Unterhaltung und Erholung (-18,8 Prozent).

Kontakt

Sie haben noch Fragen? Wir helfen gerne.
Statista Locations
Kontakt Jens Weitemeyer
Jens Weitemeyer
Customer Relations

Mo - Fr, 9:30 - 17:00 Uhr (CET)

Kontakt Hadley Ward
Hadley Ward
Sales Manager– Kontakt (Vereinigte Staaten)

Mo - Fr, 9:00 - 18:00 Uhr (EST)

Kontakt Ziyan Zhang
Ziyan Zhang
Customer Relations– Kontakt (Asien)

Mo - Fr, 11:30 - 22:00 Uhr (IST)

Kontakt Kisara Mizuno
Kisara Mizuno
Customer Success Manager– Kontakt (Asien)

Mon - Fri, 9:30am - 5:30pm (JST)

Kontakt Lodovica Biagi
Lodovica Biagi
Director of Operations– Kontakt (Europa)

Mo - Fr, 9:30 - 17:00 Uhr (GMT)

Kontakt Catalina Rodriguez
Catalina Rodriguez
Key Account Manager - LAC– Kontakt (Lateinamerika)

Mo - Fr, 9:00 - 18:00 Uhr (EST)