Statistiken zu Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern ist in der Fläche betrachtet das sechstgrößte Bundesland in Deutschland. Mit einer Einwohnerzahl von knapp 1,6 Millionen gehört Mecklenburg-Vorpommern im bundesweiten Vergleich zu den Bundesländern mit den wenigsten EinwohnerInnen. Mecklenburg-Vorpommern grenzt im Norden an die Ostsee und im Osten an Polen. Die Landeshauptstadt ist Schwerin.

Mit einem Bruttoinlandsprodukt von rund 42,8 Milliarden Euro im Jahr 2017 und einem BIP je Erwerbstätige mit 56.980 Euro belegt Mecklenburg-Vorpommern einen der unteren Plätze im Bundesländer-Ranking.
Die Arbeitslosenquote in Mecklenburg-Vorpommern ist in den vergangenen zehn Jahren stetig gesunken. Betrug diese im Jahr 2005 noch 20,3 Prozent, so fiel sie bis zum Jahr 2017 auf 8,6 Prozent.
Der Schuldenstand in Mecklenburg-Vorpommern betrug zur Mitte das Jahres 2018 rund 7,9 Milliarden Euro. Beim Länderfinanzausgleich gehörte Mecklenburg-Vorpommern zu den Empfänger-Ländern. Im Jahr 2017 bekam das Bundesland circa 522,71 Millionen Euro zugesprochen.

Mit 561 Wohnungen pro 1.000 EinwohnerInnen belegte Mecklenburg-Vorpommern nach Sachsen sowie Sachsen-Anhalt den dritten Rang im Vergleich. Die Wohnfläche je Einwohner lag im Jahr 2017 bei insgesamt 44,7 m².

Mecklenburg-Vorpommern ist eines der umweltfreundlichsten Bundesländer. Sowohl beim Primärenergieverbrauch als auch beim Endenergieverbrauch lag Mecklenburg-Vorpommern unter dem bundesdeutschen Mittelwert. Der Anteil erneuerbarer Energien an der Bruttostromerzeugung war mit 66,8 Prozent im Jahr 2016 der höchste Wert unter den Bundesländern. Zusätzlich stieg die Anzahl der Windenergieanlagen in den vergangenen Jahren stetig an und betrug im Jahr 2017 bei insgesamt 1.889.

Der Anteil der erwerbsfähigen Bevölkerung betrug im Jahr 2017 rund 63,3 Prozent. Mit 4,2 Prozent Anteil der ausländischen Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern lag das Bundesland auf dem letzten Rang.

Die Zahl der Straftaten in Mecklenburg-Vorpommern belief sich im Jahr 2017 auf 6.850 polizeilich erfasste Straftaten pro 100.000 Einwohner. Die Aufklärungsquote lag im selben Jahr bei 62 Prozent.

Der Anteil der SchulabgängerInnen ohne Hauptschulabschluss betrug 8,7 Prozent im Jahr 2017. Insgesamt lag der Anteil der AbiturientInnen in Mecklenburg-Vorpommern bei 40,1 Prozent. Im Wintersemester 2017/2018 waren 39.220 Studierende an Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern eingeschrieben.

Eine Vielzahl von Statistiken zu Mecklenburg-Vorpommern sind im Statista-Dossier zu Mecklenburg-Vorpommern zusammengestellt. Die vielfältigen Statistiken zu diversen Themen werden dabei in der Regel mit entsprechenden Statistiken für alle Bundesländer ergänzt, um einen Vergleich Mecklenburg-Vorpommerns mit den anderen deutschen Bundesländern zu ermöglichen.


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