Statistiken zu Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein ist das nördlichste Bundesland in der Bundesrepublik Deutschland. Mit 15.800 km² Fläche sowie rund 2,89 Millionen Einwohnern gehört es zu den kleineren Bundesländern. Die Landeshauptstadt ist Kiel. Schleswig-Holsteins Küsten grenzen sowohl an die Nord- als auch an die Ostsee.

Das Bruttoinlandsprodukt in Schleswig-Holstein betrug im Jahr 2017 etwa 93,37 Milliarden Euro, das BIP je Erwerbstätigen lag bei knapp 66.700 Euro. Im bundesweiten Vergleich sind diese Werte als eher mittelhoch einzuordnen. Die Arbeitslosenquote lag im Jahr 2017 bei 6 Prozent, d.h. knapp über dem bundesweiten Durchschnitt von 5,7 Prozent. Die Jugendarbeitslosenquote war mit 6,0 Prozent im Jahr 2017 ebenfalls über dem bundesweiten Durchschnitt. In Schleswig-Holstein nimmt der Tourismus eine bedeutende Rolle ein. Die Übernachtungen je 1.000 Einwohner im Jahr 2017 beliefen sich auf 10.372. Dies wurde lediglich von Mecklenburg-Vorpommern übertroffen.

Beim Schuldenstand reihte sich Schleswig-Holstein mit rund 29,4 Milliarden Euro Schulden im Jahr 2018 (Stand 30. Juni) im Mittelfeld der Bundesländer ein. Rechnet man die Schulden des Bundeslandes und der zugehörigen Gemeinden auf die Anzahl der Einwohner um, ergibt sich mit ca. 11.600 Euro Schulden pro Kopf ein vergleichsweise höherer Wert. Beim Länderfinanzausgleich 2017 gehörte Schleswig-Holstein zu den Empfänger-Ländern und bekam rund 239 Millionen Euro zugesprochen.

Je 1.000 Einwohner gab es im Jahr 2017 in Schleswig-Holstein 511 Wohnungen, was damit in etwa dem bundesdeutschen Durchschnitt entsprach. Die Wohnfläche je Einwohner betrug 47,8 m².

Der Primärenergieverbrauch sowie der Endenergieverbrauch je Einwohner waren in Schleswig-Holstein unterdurchschnittlich. Damit gehört Schleswig-Holstein zu den eher umweltfreundlicheren Bundesländern. Dies zeigen ebenso der Anteil erneuerbarer Energien an der Bruttostromerzeugung und die Anzahl der Windenergieanlagen.

Die Bevölkerungsdichte in Schleswig-Holstein betrug im Jahr 2016 rund 182 Einwohner je km², was unter dem deutschen Durchschnitt lag. Der Anteil der erwerbsfähigen Bevölkerung lag mit 63,9 Prozent im Jahr 2017 unter dem bundesweiten Durchschnitt. Der Anteil der ausländischen Bevölkerung war mit 7,6 Prozent im Vergleich zum deutschlandweiten Durchschnitt von 11,6 Prozent vergleichsweise gering.

Im Jahr 2017 wurden pro 100.000 Einwohner 6.557 Straftaten in Schleswig-Holstein registriert. Die Aufklärungsquote betrug 53,9 Prozent, was unter dem deutschen Durchschnitt lag.


7,7 Prozent der Schulabgänger in Schleswig-Holstein machten im Jahr 2017 keinen Abschluss. Der Anteil der Abiturienten betrug im genannten Jahr in Schleswig-Holstein 44,6 Prozent. Im Wintersemester 2017/18 waren 61.837 Studierende an Hochschulen in Schleswig-Holstein eingeschrieben.

Eine Vielzahl von Statistiken zu Schleswig-Holstein sind im Statista-Dossier zu Schleswig-Holstein zusammengestellt. Die vielfältigen Statistiken zu diversen Themen werden dabei in der Regel mit entsprechenden Statistiken für alle Bundesländer ergänzt, um einen Vergleich Schleswig-Holsteins mit den anderen deutschen Bundesländern zu ermöglichen.


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