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Gesamtbevölkerung in den Mercosur-Staaten bis 2100

Im Mercosur-Raum leben im Jahr 2019 rund 266,4 Millionen Menschen, wovon allein rund 211 Millionen Einwohner auf Brasilien entfallen. Die Gesamtbevölkerung Lateinamerikas und der Karibik wird auf rund 654 Millionen Einwohner taxiert, womit der Mercosur bisher weniger als die Hälfte der potenziell möglichen Gesamtbevölkerung repräsentiert.

Moderates Wachstum nur bis 2050

Gegenwärtig sind die Fertilitätsraten in den Mitgliedstaaten teilweise noch hoch genug, um ein natürliches Bevölkerungswachstum zu generieren. Laut aktueller Prognosen des World Population Prospects wird das Bevölkerungswachstum im Mercosur-Raum im Jahr 2050 mit rund 296,6 Millionen Einwohnern den Höhepunkt erreicht haben. Die kontinuierlich sinkenden Fertilitätsraten sind in dieser Bevölkerungsprognose implementiert*, mit dem Ergebnis, dass sich die Gesamtbevölkerung im Zeitraum 2050 bis zum Jahr 2100 laut der Projektion auf rund 249,4 Millionen Einwohner verringern wird.

Mercosur

Der Mercado Común del Sur - Mercosur - ist eine regionale Wirtschaftsgemeinschaft und Regionalorganisation im südlichen Lateinamerika, der die Länder Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay angehören. Venezuela wurde von den übrigen Mitgliedern aufgrund der latenten demokratischen Defizite seit 2017 dauerhaft suspendiert. Ziel des Zusammenschlusses ist es, die wirtschaftliche, soziale und politische Zusammenarbeit innerhalb des Kontinentes zu fördern und eine geeinte Handelspolitik gegenüber Dritten zu betreiben. Der Mercosur orientiert sich mittel-bis langfristig am institutionellen Aufbau der Europäischen Union (EU). Die Organisation soll sich zu einem Staatenbund entwickeln.

Natürliche Bevölkerungsentwicklung oder Migration?

Grundsätzlich kann bei der Bevölkerungsentwicklung zwischen dem natürlichen Bevölkerungswachstum und der Zuwachsrate (allgemeines Bevölkerungswachstum) unterschieden werden:
  • natürliches Bevölkerungswachstum
  • Das natürliche Bevölkerungswachstum ergibt sich aus der Verrechnung von Geburten und Todesfällen.
  • Zuwachsrate
  • Bei der Zuwachsrate wird das natürliche Bevölkerungswachstum mit dem Migrationssaldo, also dem Saldo aus Immigration (Einwanderung) und Emigration (Auswanderung) verrechnet.
  • Zusammenhang
  • Industrieländer benötigen im Allgemeinen eine Geburtenrate (Fertilitätsrate) von durchschnittlich 2,1 Kindern je Frau, um den Bestand der Population konstant zu halten (Bestandhaltungsniveau). Für ein positives Bevölkerungswachstum wird dementsprechend eine höhere Geburtenrate oder ein positiver Migrationssaldo benötigt.

Mercosur: Gesamtbevölkerung in den Mitgliedstaaten im Jahr 2019 und Prognosen für die Jahre 2030 bis 2100

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Quelle

UN DESA (Population Division)

Veröffentlichungsdatum

Juni 2019

Region

Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay

Erhebungszeitraum

2019

Hinweise und Anmerkungen

Die Angaben basieren auf der mittleren Berechnungsvariante der Fertilität.

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