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Wie digital ist die Tourismusbranche?

Die Digitalisierung schreitet in immer mehr gesellschaftlichen Bereichen voran - so auch im Tourismus. Längst haben Online-Buchungsportale die Reisebuchung im klassischen Reisebüro abgelöst. Auch Destinationen greifen vermehrt auf digitale Mittel zurück. Gleichzeitig nimmt das digitale Angebot an Flughäfen weltweit zu. Mit Ausbruch der Corona-Pandemie gewannen digitale Angebote und Instrumente in der Tourismusbranche nochmals deutlich an Bedeutung.

Welche digitalen Mittel nutzen deutsche Tourismusorganisationen?

Ob zur Gewinnung von Neukunden, der Erhöhung der Auslastungen oder um Mitarbeiter zu entlasten - die Digitalisierung bietet vielseitige Chancen für Tourismusorganisationen und -verbände. Insbesondere als Marketinginstrument eignen sich für Destinationen digitale Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram oder Youtube. Kanäle wie diese ermöglichen es den Destinationen unter anderem tagesaktuelle Informationen zu verbreiten, Feedback zu empfangen oder in direkten Kontakt mit den Besuchern zu treten. Auch in der Hotellerie werden mittlerweile vermehrt digitale Angebote genutzt, um das operative Hotelgeschäft zu verbessern. Mehr als die Hälfte der Hotels in Deutschland hat bereits Suchmaschinenoptimierung umgesetzt. 30 Prozent der Hoteliers setzen auf Revenue Management Tools und 24 Prozent nutzen Datenanalyse für Marketingzwecke.
Obwohl digitale Maßnahmen häufig zur Verbesserung der Prozesse in der Tourismusbranche beitragen, stoßen Tourismusorganisationen immer wieder auf Hindernisse bei der Umsetzung. Im Jahr 2019 gaben fast 80 Prozent der befragten Tourismusorganisationen an, dass ihnen die finanziellen Mittel fehlen, um in ihrer Destination digitale Instrumente implementieren zu können. Auch ein fehlendes Know-How wurde von mehr als der Hälfte der Organisationen als Hindernis in Richtung Digitalisierung genannt.

Die Luftfahrt wird immer digitaler

Nicht nur Destinationen führen immer mehr digitale Maßnahmen ein. Auch in der Luftfahrt nimmt das Thema Digitalisierung einen immer höheren Stellenwert ein. Im Jahr 2019 gaben Airlines weltweit rund 50 Milliarden US-Dollar im Bereich der Informationstechnologien aus. Die Ausgaben der weltweiten Flughäfen für Informationstechnologien lag im selben Jahr bei 8,8 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig nutzen immer mehr Flugreisende digitale Angebote wie Self-Service-Angebote zum Check-in, bei der Gepäckabgabe oder dem Drucken von Gepäcketiketten. In einer Umfrage zu der Nutzung von Technologien am Flughafen gaben im Jahr 2020 über 90 Prozent der befragten Flugreisenden weltweit an, dass sie ihre Flugbuchung digital durchführen. 66 Prozent der Befragten haben sich zudem schon einmal digital eingecheckt.

Wie digital sind deutsche Reisende?

Insgesamt 44 Prozent der Deutschen buchen in der Regel einzelne Urlaubsleistungen online. Besonders hoch ist der Anteil der Online-Buchungen in der jüngeren Bevölkerung: Fast 70 Prozent der 16- bis 29-Jährigen nehmen Urlaubsbuchungen online vor. Bei den 65-Jährigen und älteren Personen tun dies nur 22 Prozent. Als Hauptgrund für die Online-Buchung von Reiseleistungen gilt einer Umfrage zufolge die Unabhängigkeit von den Öffnungszeiten der Reisebüros. Aber auch das größere Vergleichsangebot sowie der Faktor der Zeitersparnis sind für Reisende ausschlaggebende Kriterien für die Online-Urlaubsbuchung. Im Gegensatz dazu nennen Personen, die Reiseleistungen in der Regel offline im Reisebüro buchen, den Komfort alle Leistungen aus einer Hand zu erhalten als wichtigen Grund. Gleichzeitig wird die persönliche und individuelle Beratung geschätzt oder das Buchen von Reiseleistungen online als kompliziert empfunden.

Digitalisierung gewann durch die Corona-Pandemie an Bedeutung

In einer Umfrage gaben 84 Prozent der befragten Landes- und Destinationsmarketingorganisationen (DMO) an, dass durch die Corona-Krise die Digitalisierung in den Tourismusorganisationen und -verbänden an Bedeutung gewonnen hat. So hat ein Großteil der deutschen Tourismusorganisationen als Folge der Krise digitale Maßnahmen eingeführt, um Angebote in der Gastronomie oder dem Einzelhandel stärker zu bewerben. Gleichzeitig wurden neue digitale Produkte wie virtuelle Stadtrundgänge entwickelt oder die digitale Kommunikation mit dem Gast ausgebaut. Auch das berufliche Umfeld innerhalb der Tourismusorganisationen hat sich während der Corona-Pandemie verändert: 97 Prozent der befragten DMOs gaben an, persönliche Treffen durch Videokonferenzen ersetzt zu haben. Rund 82 Prozent der Tourismusorganisationen haben im Zuge der Krise HomeOffice eingeführt.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Digitalisierung im Tourismus" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Digitalisierung in der Tourismusbranche

Nutzung und Buchung durch Reisende

Einfluss der Corona-Pandemie auf die Digitalisierung im Tourismus

Interessante Statistiken

In den folgenden 5 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 33 Statistiken aus dem Thema "Digitalisierung im Tourismus".

Digitalisierung im Tourismus

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Wie digital ist die Tourismusbranche?

Die Digitalisierung schreitet in immer mehr gesellschaftlichen Bereichen voran - so auch im Tourismus. Längst haben Online-Buchungsportale die Reisebuchung im klassischen Reisebüro abgelöst. Auch Destinationen greifen vermehrt auf digitale Mittel zurück. Gleichzeitig nimmt das digitale Angebot an Flughäfen weltweit zu. Mit Ausbruch der Corona-Pandemie gewannen digitale Angebote und Instrumente in der Tourismusbranche nochmals deutlich an Bedeutung.

Welche digitalen Mittel nutzen deutsche Tourismusorganisationen?

Ob zur Gewinnung von Neukunden, der Erhöhung der Auslastungen oder um Mitarbeiter zu entlasten - die Digitalisierung bietet vielseitige Chancen für Tourismusorganisationen und -verbände. Insbesondere als Marketinginstrument eignen sich für Destinationen digitale Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram oder Youtube. Kanäle wie diese ermöglichen es den Destinationen unter anderem tagesaktuelle Informationen zu verbreiten, Feedback zu empfangen oder in direkten Kontakt mit den Besuchern zu treten. Auch in der Hotellerie werden mittlerweile vermehrt digitale Angebote genutzt, um das operative Hotelgeschäft zu verbessern. Mehr als die Hälfte der Hotels in Deutschland hat bereits Suchmaschinenoptimierung umgesetzt. 30 Prozent der Hoteliers setzen auf Revenue Management Tools und 24 Prozent nutzen Datenanalyse für Marketingzwecke.
Obwohl digitale Maßnahmen häufig zur Verbesserung der Prozesse in der Tourismusbranche beitragen, stoßen Tourismusorganisationen immer wieder auf Hindernisse bei der Umsetzung. Im Jahr 2019 gaben fast 80 Prozent der befragten Tourismusorganisationen an, dass ihnen die finanziellen Mittel fehlen, um in ihrer Destination digitale Instrumente implementieren zu können. Auch ein fehlendes Know-How wurde von mehr als der Hälfte der Organisationen als Hindernis in Richtung Digitalisierung genannt.

Die Luftfahrt wird immer digitaler

Nicht nur Destinationen führen immer mehr digitale Maßnahmen ein. Auch in der Luftfahrt nimmt das Thema Digitalisierung einen immer höheren Stellenwert ein. Im Jahr 2019 gaben Airlines weltweit rund 50 Milliarden US-Dollar im Bereich der Informationstechnologien aus. Die Ausgaben der weltweiten Flughäfen für Informationstechnologien lag im selben Jahr bei 8,8 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig nutzen immer mehr Flugreisende digitale Angebote wie Self-Service-Angebote zum Check-in, bei der Gepäckabgabe oder dem Drucken von Gepäcketiketten. In einer Umfrage zu der Nutzung von Technologien am Flughafen gaben im Jahr 2020 über 90 Prozent der befragten Flugreisenden weltweit an, dass sie ihre Flugbuchung digital durchführen. 66 Prozent der Befragten haben sich zudem schon einmal digital eingecheckt.

Wie digital sind deutsche Reisende?

Insgesamt 44 Prozent der Deutschen buchen in der Regel einzelne Urlaubsleistungen online. Besonders hoch ist der Anteil der Online-Buchungen in der jüngeren Bevölkerung: Fast 70 Prozent der 16- bis 29-Jährigen nehmen Urlaubsbuchungen online vor. Bei den 65-Jährigen und älteren Personen tun dies nur 22 Prozent. Als Hauptgrund für die Online-Buchung von Reiseleistungen gilt einer Umfrage zufolge die Unabhängigkeit von den Öffnungszeiten der Reisebüros. Aber auch das größere Vergleichsangebot sowie der Faktor der Zeitersparnis sind für Reisende ausschlaggebende Kriterien für die Online-Urlaubsbuchung. Im Gegensatz dazu nennen Personen, die Reiseleistungen in der Regel offline im Reisebüro buchen, den Komfort alle Leistungen aus einer Hand zu erhalten als wichtigen Grund. Gleichzeitig wird die persönliche und individuelle Beratung geschätzt oder das Buchen von Reiseleistungen online als kompliziert empfunden.

Digitalisierung gewann durch die Corona-Pandemie an Bedeutung

In einer Umfrage gaben 84 Prozent der befragten Landes- und Destinationsmarketingorganisationen (DMO) an, dass durch die Corona-Krise die Digitalisierung in den Tourismusorganisationen und -verbänden an Bedeutung gewonnen hat. So hat ein Großteil der deutschen Tourismusorganisationen als Folge der Krise digitale Maßnahmen eingeführt, um Angebote in der Gastronomie oder dem Einzelhandel stärker zu bewerben. Gleichzeitig wurden neue digitale Produkte wie virtuelle Stadtrundgänge entwickelt oder die digitale Kommunikation mit dem Gast ausgebaut. Auch das berufliche Umfeld innerhalb der Tourismusorganisationen hat sich während der Corona-Pandemie verändert: 97 Prozent der befragten DMOs gaben an, persönliche Treffen durch Videokonferenzen ersetzt zu haben. Rund 82 Prozent der Tourismusorganisationen haben im Zuge der Krise HomeOffice eingeführt.

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