Statistiken zum Thema Airport 4.0

Die Digitalisierung von Flughäfen – der Wandel vom Airport 1.0 zum Airport 4.0 – begann zu Beginn der 1990er Jahre. Beim Airport 1.0 geschehen die meisten Abläufe manuell und IT-Techniken werden nur beschränkt eingesetzt. Als Airport 4.0 wird in der Luftfahrt hingegen ein Flughafen bezeichnet, bei dem alle Prozesse der am Flugprozess beteiligten Stakeholder weitgehend digitalisiert sind. Ein Airport 4.0 nutzt unter anderem Künstliche Intelligenz (beispielsweise Serviceroboter), Business Intelligence zur Steigerung der Effizienz und die Blockchain-Technologie (zum Beispiel bei der Identifikation der Passagiere).

Der Flugprozess wird für Passagiere digitaler und automatisierter – immer mehr Flughäfen realisieren Self-Service Angebote. Bis zum Jahr 2018 hatten etwa zehn Prozent der Flughäfen biometrische Boarding Gates realisiert, bei denen die Passagiere per automatischer Gesichtserkennung identifiziert werden - 58 Prozent planen die Technologie bis Ende 2021 umzusetzen. 56 Prozent der Flugpassagiere nutzten jedoch bei ihrer letzten Flugreise eine Passkontrolle durch einen Flughafenmitarbeiter. Die Automatisierung von Flugprozessen kommt nicht bei allen Flugpassagieren gut an: Die Mehrheit bevorzugt, außer beim Ticketservice und Check-in, einen realen Kundenservice gegenüber einem automatischen Dienst. Andererseits sind gemäß einer anderen Umfrage Passagiere, die für die verschiedenen Prozesse eine Technologie benutzten, zufriedener als diejenigen, die keine nutzten.

56 Prozent nutzen ein Standorttracking ihres Aufgabegepäckes während ihrer Flugreise oder würden dies gerne nutzen. Dies ist zum Beispiel durch die Technologe RFID (radio-frequency identification) möglich, die von 28 Prozent der Flughäfen verwendet wird. 58 Prozent der Airports brauchen das Internet der Dinge zum Zwecke der Kundenerlebnisse/Kundendifferenzierung und bieten ihren Besuchern Wi-Fi an. Im Jahr 2017 hatten 86 Prozent der US-Airlines Wi-Fi an Bord. Bis zum Jahr 2021 wollen 27 Prozent der Airlines Virtual Reality-Unterhaltung in ein Haupt- oder Forschungsprogramm aufnehmen und es ihren Passagieren so ermöglichen mit VR-Brillen zum Beispiel auf 360 Grad Filme zu schauen.

Die Digitalisierung von Flughäfen reduziert durch Automatisierungen Kosten, fordert jedoch auch neue Investitionen. So wird die Höhe der gesamten IT-Ausgaben der weltweiten Flughäfen für das Jahr 2018 auf 10 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Cybersecurity wird ein immer größeres Thema und gemäß Experten sind noch größere Anstrengungen nötig, damit Flughäfen und Fluggesellschaften genug gegen Cyberangriffe gewappnet sind. In einer Befragung gaben 58 Prozent der Airports und Airlines an, dass Ramsomware die größte Gefahr im Bereich Cybersicherheit sei.

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