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Statistiken zum Thema Abtreibung

Der Begriff Abtreibung (med.: abruptio gravitadis) bezeichnet den künstlich herbeigeführten Abbruch einer Schwangerschaft. In Deutschland wurden im Jahr 2019 etwas über 100.000 Schwangerschaftsabbrüche registriert. Seit den 2000er Jahren geht die Zahl der Abtreibungen stetig zurück. Demgegenüber gab es im Jahr 2019 rund 780.000 Lebendgeburten. Am häufigsten wurden Schwangerschaften in der Altersgruppe der 18- bis 35-Jährigen künstlich beendet. Fast 58 Prozent der Schwangerschaftsabbrüche wurden dabei bei ledigen Frauen durchgeführt, etwa 38 Prozent dagegen bei verheirateten Frauen. Deutschland liegt im europäischen Vergleich mit 4,5 Abtreibungen je 1.000 Frauen relativ weit hinten.

Unter welchen Bedingungen sind Abtreibungen in Deutschland gesetzlich erlaubt?

In Deutschland sind Abtreibungen grundsätzlich rechtswidrig, bleiben allerdings unter bestimmten Bedingungen straffrei. Der Abtreibung muss dafür eine sogenannte Schwangerschaftskonfliktberatung sowie eine darauffolgende dreitägige Bedenkfrist vorausgehen. Auf ausdrücklichen Wunsch der Schwangeren darf dann der Abbruch erfolgen. Die Schwangerschaft darf am Tag der Abtreibung in der Regel nicht weiter als bis zur zwölften Woche fortgeschritten sein. Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland finden fast ausschließlich auf Basis dieser Beratungsregelung statt. Alternativ sind Abbrüche auch möglich, wenn die Schwangerschaft aufgrund eines Sexualdelikts entstanden ist oder eine medizinische Indikation besteht. Bei Gefahr für Leib und Leben der Schwangeren ist ein Abbruch unabhängig vom Fortschritt der Schwangerschaft immer möglich.

Wo werden Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen?

Der Großteil der Eingriffe wird in gynäkologischen Praxen vorgenommen. Die häufigste Abtreibungsmethode ist die Vakuumaspiration, auch Absaugmethode genannt. Das Werben für Schwangerschaftsabbrüche steht ebenso wie Abbrüche selbst in Deutschland unter Strafe. Ärzte dürfen aufgrund des Verbots zwar sachlich über Abtreibungen informieren, allerdings nicht darauf hinweisen, dass sie sie selbst durchführen. Das Gesetz ist umstritten, weil es Frauen dadurch enorm erschwert wird, einen Arzt zu finden, wenn sie einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen wollen.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Abtreibung" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland

Weitere interessante Statistiken

Statistiken zum Thema Abtreibung

Der Begriff Abtreibung (med.: abruptio gravitadis) bezeichnet den künstlich herbeigeführten Abbruch einer Schwangerschaft. In Deutschland wurden im Jahr 2019 etwas über 100.000 Schwangerschaftsabbrüche registriert. Seit den 2000er Jahren geht die Zahl der Abtreibungen stetig zurück. Demgegenüber gab es im Jahr 2019 rund 780.000 Lebendgeburten. Am häufigsten wurden Schwangerschaften in der Altersgruppe der 18- bis 35-Jährigen künstlich beendet. Fast 58 Prozent der Schwangerschaftsabbrüche wurden dabei bei ledigen Frauen durchgeführt, etwa 38 Prozent dagegen bei verheirateten Frauen. Deutschland liegt im europäischen Vergleich mit 4,5 Abtreibungen je 1.000 Frauen relativ weit hinten.

Unter welchen Bedingungen sind Abtreibungen in Deutschland gesetzlich erlaubt?

In Deutschland sind Abtreibungen grundsätzlich rechtswidrig, bleiben allerdings unter bestimmten Bedingungen straffrei. Der Abtreibung muss dafür eine sogenannte Schwangerschaftskonfliktberatung sowie eine darauffolgende dreitägige Bedenkfrist vorausgehen. Auf ausdrücklichen Wunsch der Schwangeren darf dann der Abbruch erfolgen. Die Schwangerschaft darf am Tag der Abtreibung in der Regel nicht weiter als bis zur zwölften Woche fortgeschritten sein. Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland finden fast ausschließlich auf Basis dieser Beratungsregelung statt. Alternativ sind Abbrüche auch möglich, wenn die Schwangerschaft aufgrund eines Sexualdelikts entstanden ist oder eine medizinische Indikation besteht. Bei Gefahr für Leib und Leben der Schwangeren ist ein Abbruch unabhängig vom Fortschritt der Schwangerschaft immer möglich.

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Der Großteil der Eingriffe wird in gynäkologischen Praxen vorgenommen. Die häufigste Abtreibungsmethode ist die Vakuumaspiration, auch Absaugmethode genannt. Das Werben für Schwangerschaftsabbrüche steht ebenso wie Abbrüche selbst in Deutschland unter Strafe. Ärzte dürfen aufgrund des Verbots zwar sachlich über Abtreibungen informieren, allerdings nicht darauf hinweisen, dass sie sie selbst durchführen. Das Gesetz ist umstritten, weil es Frauen dadurch enorm erschwert wird, einen Arzt zu finden, wenn sie einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen wollen.

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