Statistiken zum Thema Abtreibung

Der Begriff Abtreibung (medizinisch abruptio gravitadis) bezeichnet den künstlich herbeigeführten Abbruch einer Schwangerschaft. Grundsätzlich ist ein Schwangerschaftsabbruch in Deutschland lediglich in Ausnahmefällen erlaubt. Beispielsweise wenn die Schwangere an einer Schwangerschaftskonfliktberatung teilgenommen hat oder wenn die Schwangerschaft in Folge einer Vergewaltigung entstanden ist.


Eine Abtreibung darf nur mit Einwilligung der Schwangeren und von einem Arzt innerhalb der ersten 12 Wochen der Schwangerschaft durchgeführt werden. Nicht an diese zeitliche Frist gebunden sind Fälle, in denen die Schwangerschaft eine Gefahr für das Leben oder die Gesundheit der Frau darstellt.

In Deutschland wurden im Jahr 2015 knapp 100.000 Schwangerschaftsabbrüche registriert. Am häufigsten wurden dabei Schwangerschaften in der Altersgruppe der 18- bis 30-Jährigen künstlich beendet. Fast 58 Prozent der Schwangerschaftsabbrüche wurden zudem von ledigen Frauen durchgeführt. Unter verheirateten Frauen waren es im Jahr 2015 knapp 38 Prozent.

Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2012 stimmten 90 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass ein Schwangerschaftsabbruch möglich sein sollte, wenn die Schwangerschaft Folge einer Vergewaltigung ist. Hingegen stimmten lediglich 41 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass Frauen unabhängig ihrer Gründe, einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen können.




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