Corporate-Lösungen testen?

Statistiken zu Frauen und Männern in Österreich

In Österreich lebten Anfang 2022 mehr Frauen als Männer - ihre Anzahl betrug rund 4,6 bzw. 4,4 Millionen. Dabei zeigt ein Blick auf die Altersgruppen bis 44 Jahre einen Männerüberschuss und danach ein zunehmendes Mehr an Frauen. Dies ist auf die verschiedene Lebenserwartung der Geschlechter zurückzuführen: Während diese Stand 2021 bei neugeborenen Frauen circa 83,8 Jahre betrug, waren es bei den Männern nur 78,8 Jahre. Ein Grund hierfür ist unter anderem das unterschiedliche Gesundheitsverhalten. Trotz ihrer Überzahl sehen sich Frauen noch mancher gesellschaftlicher Ungleichbehandlung ausgesetzt - immerhin aber weist der Index der Geschlechtergleichstellung für Österreich eine kontinuierliche Entwicklung hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit aus.

Arbeit & Beruf

Statistik: Erwerbstätigenquote in Österreich nach Geschlecht | Statista Die Erwerbstätigenquote der Frauen ist abgesehen von den Corona-Jahren fast durchgängig gestiegen und lag 2021 bei 68,1 Prozent - 2011 waren es noch 66,1 Prozent gewesen. Dennoch sind Männer mit 76,7 Prozent weiterhin stärker berufstätig. Dabei bestehen auch deutliche Unterschiede hinsichtlich der Arbeitszeit: Während Männer 2021 durchschnittlich auf 34,2 Wochenstunden kamen, waren es bei den Frauen 26,1 Stunden. Dies hängt mit ihrer hohen Teilzeitquote von 49,6 Prozent zusammen, die wiederum auf eine ungleiche Aufteilung der sog. Familienarbeit (Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen, Haushaltstätigkeiten) verweist. Auch aufs gesamte Arbeitsleben bezogen haben Männer mit 40,1 Jahren eine längere Lebensarbeitszeit als Frauen mit 35,7 Jahren (Stand 2021). Doch auch dieser Abstand wird allmählich geringer, und der Wandel der Geschlechterverhältnisse am Arbeitsmarkt zeigt sich ebenso in den Führungspositionen: Anfang 2022 wurden 8,9 Prozent der Positionen in den Geschäftsführungen und 24,7 Prozent der Aufsichtsratsposten bei den 200 umsatzstärksten Unternehmen in Österreich von Frauen besetzt, was einen deutlichen Zuwachs im Vergleich zu 5,1 bzw. 11,2 Prozent zehn Jahre zuvor bedeutete.

Einkommen & Finanzen

Statistik: Gender Pay Gap in Österreich | Statista Frauen erhalten im Durchschnitt weniger Gehalt als Männer; dieser vieldiskutierte Gender Pay Gap nimmt aber kontinuierlich ab und lag 2020 unbereinigt bei 18,9 Prozent - 2010 waren es noch 24 Prozent gewesen. Wichtigster Erklärungsfaktor für diese Lohnlücke ist die bereits erwähnte, oft durch familiäre Aufgaben bedingte Teilzeittätigkeit der Frauen. Immerhin 42,3 Prozent des Abstands konnten aber nicht strukturell erklärt werden und verweisen etwa auf unterschiedliches Verhalten in Gehaltsverhandlungen oder Diskriminierung. Eine Fortsetzung findet die ungleiche Bezahlung jedenfalls auch im Alter, denn sie schlägt sich in den Versorgungsbezügen nieder. Dieses analog Gender Pension Gap genannte geschlechtsspezifische Rentengefälle ist sogar noch höher und betrug (trotz auch hier abnehmender Tendenz) 2021 deutliche 35,1 Prozent.

Kontakt

Sie haben noch Fragen? Wir helfen gerne.
Statista Locations
Kontakt Jens Weitemeyer
Jens Weitemeyer
Customer Relations

Mo - Fr, 9:30 - 17:00 Uhr (CET)

Kontakt Vayola Jocelyn
Vayola Jocelyn
Client Support Specialist– Kontakt (Vereinigte Staaten)

Mo - Fr, 9:00 - 18:00 Uhr (EST)

Kontakt Yolanda Mega
Yolanda Mega
Operations Manager– Kontakt (Asien)

Mo - Fr, 9:00 - 17:00 Uhr (SGT)

Kontakt Kisara Mizuno
Kisara Mizuno
Senior Business Development Manager– Kontakt (Asien)

Mo - Fr, 10:00 - 18:00 Uhr (JST)

Kontakt Lodovica Biagi
Lodovica Biagi
Director of Operations– Kontakt (Europa)

Mo - Fr, 9:30 - 17:00 Uhr (GMT)

Kontakt Carolina Dulin
Carolina Dulin
Associate Director - LAC– Kontakt (Lateinamerika)

Mo - Fr, 9:00 - 18:00 Uhr (EST)