Länder mit der höchsten Anzahl unterernährter Menschen im Zeitraum der Jahre 2016 bis 2018
(in Millionen)
Länder mit der höchsten Anzahl unterernährter Menschen 2018
Mit knapp 195 Millionen unterernährten Menschen war Indien 2018 das am stärksten von Hunger und Unterernährung betroffene Land. Weltweit litten in diesem Jahr rund 810 Millionen Menschen an Unterernährung. Damit hat sich die absolute Zahl der Betroffenen in den letzten Jahren wieder leicht erhöht, liegt aber noch deutlich unter der Milliardengrenze, die zuletzt Anfang der neunziger Jahre durchbrochen wurde. Die weltweite Prävalenz von Unterernährung ist dagegen in den letzten fünf Jahren konstant geblieben und beläuft sich derzeit auf knapp 11 Prozent.

Afrika und Asien am stärksten betroffen

Am schwersten von Unter- und Mangelernährung betroffen sind Afrika und Asien. Mehr als 90 Prozent aller unterernährten Menschen leben in diesen beiden Regionen und hier vor allem südlich der Sahara und in Ost- und Südostasien. In vielen subsaharischen Ländern steigt die Prävalenz von Unterernährung, teilweise auf 50 Prozent und darüber hinaus.

Was heißt Unterernährung?

Die Welternährungsorganisation (FAO) definiert Unterernährung als Zustand, in dem die gewohnheitsmäßige Nahrungsaufnahme eines Individuums nicht ausreicht, den Energiebedarf für ein normales und gesundes Leben zu decken. Der durchschnittliche Mindestenergiebedarf pro Person liegt bei ca. 1.800 kcal pro Tag. Der exakte Bedarf eines Menschen ist individuell. Er wird durch das Alter, die Körpergröße, das Aktivitätsniveau sowie physiologischen Bedingungen wie etwa Krankheit, Infektion, Schwangerschaft oder Stillzeit beeinflusst.
Länder mit der höchsten Anzahl unterernährter Menschen im Zeitraum der Jahre 2016 bis 2018
(in Millionen)
Millionen Menschen
Indien194,4
China122,4
Pakistan40
Nigeria25,6
Bangladesch24,2
Indonesien22
Äthiopien21,6
Tansania17,6
Uganda17,6
Kenia14,6
Philippinen13,9
Nordkorea12,2
Madagaskar11,4
Irak11,1
Afghanistan10,6
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Quelle

FAO

Veröffentlichungsdatum

Juli 2019

Region

Weltweit

Erhebungszeitraum

2016 bis 2018

Hinweise und Anmerkungen

* soweit Länderdaten vorlagen

Länder mit der höchsten Anzahl unterernährter Menschen 2018
Mit knapp 195 Millionen unterernährten Menschen war Indien 2018 das am stärksten von Hunger und Unterernährung betroffene Land. Weltweit litten in diesem Jahr rund 810 Millionen Menschen an Unterernährung. Damit hat sich die absolute Zahl der Betroffenen in den letzten Jahren wieder leicht erhöht, liegt aber noch deutlich unter der Milliardengrenze, die zuletzt Anfang der neunziger Jahre durchbrochen wurde. Die weltweite Prävalenz von Unterernährung ist dagegen in den letzten fünf Jahren konstant geblieben und beläuft sich derzeit auf knapp 11 Prozent.

Afrika und Asien am stärksten betroffen

Am schwersten von Unter- und Mangelernährung betroffen sind Afrika und Asien. Mehr als 90 Prozent aller unterernährten Menschen leben in diesen beiden Regionen und hier vor allem südlich der Sahara und in Ost- und Südostasien. In vielen subsaharischen Ländern steigt die Prävalenz von Unterernährung, teilweise auf 50 Prozent und darüber hinaus.

Was heißt Unterernährung?

Die Welternährungsorganisation (FAO) definiert Unterernährung als Zustand, in dem die gewohnheitsmäßige Nahrungsaufnahme eines Individuums nicht ausreicht, den Energiebedarf für ein normales und gesundes Leben zu decken. Der durchschnittliche Mindestenergiebedarf pro Person liegt bei ca. 1.800 kcal pro Tag. Der exakte Bedarf eines Menschen ist individuell. Er wird durch das Alter, die Körpergröße, das Aktivitätsniveau sowie physiologischen Bedingungen wie etwa Krankheit, Infektion, Schwangerschaft oder Stillzeit beeinflusst.
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