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Hauptkrankheitsarten für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland bis 2017

Wichtigste Krankheitsarten für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland in den Jahren 2015 bis 2017 (AU-Tage je 100 BKK-Mitglieder)

von Rainer Radtke, zuletzt geändert am 29.05.2019
Hauptkrankheitsarten für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland bis 2017 Im Jahr 2017 waren Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems mit durchschnittlich 423 Arbeitsunfähigkeitstagen (AU-Tage) je 100 Versicherungsmitglieder die Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland. Damit entfielen auf Muskel-Skelett-Erkrankungen und unter diesen in erster Linie Rückenbeschwerden ein knappes Viertel des gesamten Arbeitsunfähigkeitsvolumens. Häufigste Ursache für Arbeitsausfall waren hingegen Krankheiten des Atmungssystem, die nahezu für jede dritte Krankschreibung verantwortlich waren.
AU-Geschehen und Einflussfaktoren

Fehlzeiten am Arbeitsplatz sind ein wichtiger Indikator für die gesundheitliche Lage der Erwerbstätigen. Das AU-Geschehen wird jedoch durch eine Reihe von Faktoren verzerrt. So werden in der Regel nur Fehlzeiten mit einer Dauer von mehr als drei Tagen an die Krankenkassen gemeldet. Darüber hinaus nimmt in Zeiten hoher Arbeitslosenquoten die Bereitschaft der Beschäftigten ab, sich überhaupt krank zu melden. Schließlich muss berücksichtigt werden, dass eine Krankmeldung sowohl gesundheitliche als auch nicht gesundheitliche Gründe haben kann. Die Entwicklung AU-Kennzahlen muss also immer vor dem Hintergrund externer und individueller Einflussfaktoren interpretiert werden.

Trends und wichtigste Diagnosen

2017 entfielen durchschnittlich 17,2 Arbeitsunfähigkeitstage auf jedes BKK-Mitglied (ohne Rentner) und damit 0,2 Tage weniger als im Vorjahr. Der Aufwärtstrend der letzten zehn Jahre – mit Ausnahme der Jahre 2014 und 2015 – scheint damit vorerst gestoppt zu sein. Im Vergleich zum Jahr 2006 hat sich das durchschnittliche Arbeitsunfähigkeitsvolumen dennoch um rund 50 Prozent erhöht. Neben Erkrankungen des Muskel-Skelett- und des Atmungssystems haben vor allem psychischen Erkrankungen in den letzten Jahren kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. So ist das Arbeitsausfallvolumen aufgrund psychischer Diagnosen im vergangenen Jahrzehnt um knapp 70 Prozent gestiegen und mit aktuell 16,6 Prozent aller AU-Tage die zweitwichtigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit.
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Wichtigste Krankheitsarten für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland in den Jahren 2015 bis 2017 (AU-Tage je 100 BKK-Mitglieder)

201520162017
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von Rainer Radtke, zuletzt geändert am 29.05.2019
Im Jahr 2017 waren Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems mit durchschnittlich 423 Arbeitsunfähigkeitstagen (AU-Tage) je 100 Versicherungsmitglieder die Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland. Damit entfielen auf Muskel-Skelett-Erkrankungen und unter diesen in erster Linie Rückenbeschwerden ein knappes Viertel des gesamten Arbeitsunfähigkeitsvolumens. Häufigste Ursache für Arbeitsausfall waren hingegen Krankheiten des Atmungssystem, die nahezu für jede dritte Krankschreibung verantwortlich waren.
AU-Geschehen und Einflussfaktoren

Fehlzeiten am Arbeitsplatz sind ein wichtiger Indikator für die gesundheitliche Lage der Erwerbstätigen. Das AU-Geschehen wird jedoch durch eine Reihe von Faktoren verzerrt. So werden in der Regel nur Fehlzeiten mit einer Dauer von mehr als drei Tagen an die Krankenkassen gemeldet. Darüber hinaus nimmt in Zeiten hoher Arbeitslosenquoten die Bereitschaft der Beschäftigten ab, sich überhaupt krank zu melden. Schließlich muss berücksichtigt werden, dass eine Krankmeldung sowohl gesundheitliche als auch nicht gesundheitliche Gründe haben kann. Die Entwicklung AU-Kennzahlen muss also immer vor dem Hintergrund externer und individueller Einflussfaktoren interpretiert werden.

Trends und wichtigste Diagnosen

2017 entfielen durchschnittlich 17,2 Arbeitsunfähigkeitstage auf jedes BKK-Mitglied (ohne Rentner) und damit 0,2 Tage weniger als im Vorjahr. Der Aufwärtstrend der letzten zehn Jahre – mit Ausnahme der Jahre 2014 und 2015 – scheint damit vorerst gestoppt zu sein. Im Vergleich zum Jahr 2006 hat sich das durchschnittliche Arbeitsunfähigkeitsvolumen dennoch um rund 50 Prozent erhöht. Neben Erkrankungen des Muskel-Skelett- und des Atmungssystems haben vor allem psychischen Erkrankungen in den letzten Jahren kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. So ist das Arbeitsausfallvolumen aufgrund psychischer Diagnosen im vergangenen Jahrzehnt um knapp 70 Prozent gestiegen und mit aktuell 16,6 Prozent aller AU-Tage die zweitwichtigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit.
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Dr. Felix Wunderer

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VP Business Communication Products, Deutsche Telekom AG

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