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Inobhutnahmen Minderjähriger durch Jugendämter nach Geschlecht bis 2019

Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2019 insgesamt 49.510 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Dabei waren mit einer Anzahl von 26.222 mehr männliche Minderjährige betroffen als weibliche. Siehe auch die Anlässe für Inobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen.

Eine Inobhutnahme ist eine kurzfristige Maßnahme der Jugendämter zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, die sich in einer akuten, sie gefährdenden Situation befinden. Bei der Inobhutnahme ist das Jugendamt verpflichtet, Kindern und Jugendlichen vorläufigen Schutz zu bieten, wenn sie darum bitten oder wenn eine dringende Gefahr für ihr Wohl besteht. Eine Herausnahme findet statt, wenn ein Kind oder Jugendlicher trotz des Widerspruchs seiner Eltern, also gegen ihren Willen, aus einer sein Wohl gefährdenden Situation heraus und in die Obhut des Jugendamtes genommen wird. Insofern handelt es sich bei einer Herausnahme grundsätzlich um eine Inobhutnahme, aber in einer besonderen Form.

Anzahl der Inobhutnahmen/ Herausnahmen¹ von Kindern und Jugendlichen durch Jugendämter in Deutschland nach Geschlecht von 1995 bis 2019

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Quelle

Veröffentlichungsdatum

September 2020

Region

Deutschland

Erhebungszeitraum

1995 bis 2019

Altersgruppe

bis 18 Jahre

Hinweise und Anmerkungen

¹ Bis 2016: Inobhutnahmen nach §42 SGB VIII; ab 2017: vorläufige (kann bei unbegleitet einreisenden Kindern und Jugendlichen auftreten) und reguläre Inobhutnahmen nach §§42 SGB VIII und 42a SGB VIII.

² Ab 2017 sind Doppelzählungen von Kindern/ Jugendlichen laut Angabe der Quelle möglich, wenn diese zum Beispiel zunächst vorläufig nach § 42a SGB VIII und im Anschluss noch einmal regulär nach § 42 Absatz 1 Nummer 3 SGB VIII in Obhut genommen wurden (kann bei unbegleitet einreisenden Kindern und Jugendlichen auftreten). Zeitvergleiche sind laut Quelle daher ab 2017 nur eingeschränkt möglich.

³ Durch die Arbeitsbelastungen in den Jugendämtern aufgrund des hohen Aufkommens an unbegleitet eingereisten Minderjährigen kann laut Angabe der Quelle die Aussagekraft der Angaben für die Jahre 2015 und 2016 eingeschränkt sein.

Ab 2014: Kinder und Jugendliche mit der Signierung des Geschlechts „ohne Angabe (nach § 22 Absatz 3 PStG)“ werden laut Angabe der Quelle dem männlichen Geschlecht zugeordnet.

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