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Statistiken zum Strommarkt in Österreich

Die weltweite Corona-Pandemie beeinflusst unter Anderem auch die Stromwirtschaft in Österreich. Im Jahr 2020 lag der durchschnittliche monatliche Stromverbrauch jeweils unter dem Niveau der Vorjahre. Auch im Jahr 2021 überstieg der monatliche Verbrauch teilweise zwar die Zahlen vom Vorjahr, lag aber mit Ausnahme vom April weiterhin unter den Verbrauchszahlen von 2019. Der Endverbrauch von elektrischer Energie in Österreich im Jahr 2020 lag bei 65,07 Terawattstunden; werden der Eigenbedarf der Kraftwerke und die Verluste bei der Übertragung berücksichtigt, betrug der Inlandsstromverbrauch insgesamt 70,28 Terawattstunden. Weiter kommen Stromexporte im Umfang von etwa 22,33 Terawattstunden und rund 4,78 Terawattstunden für den Betrieb der Pumpspeicherwerke hinzu. Der Gesamtverbrauch des Jahres 2020 wird demnach mit 97,39 Terawattstunden elektrischer Energie angegeben.

Gleichzeitig wurden in Österreich etwa 72,9 Terawattstunden Strom produziert. Zur Deckung des Bedarfs wurden zusätzlich rund 24,52 Terawattstunden Strom importiert. Seit 2001 ist das Stromaustauschsaldo damit durchgängig positiv, Österreich importiert also mehr elektrische Energie als exportiert wird. Im Vergleich zum Vorjahr sank das Austauschvolumen um circa 2,12 Terrawattstunden.

Woher kommt der Strom?

Die Versorgung mit Strom wurde in Österreich im Jahr 2019 zu einem großen Teil aus Erneuerbaren Energien sichergestellt. Bis 2030 soll der komplette Strombedarf laut Klima- und Energiestrategie durch Erneuerbare Energien gedeckt sein. Neben den Wasserkraftwerken sind vor allem Erdgaskraftwerke und Windenergieanlagen an der Produktion von Strom in Österreich beteiligt. Photovoltaikanlagen hingegen waren 2020 für nur etwa 2,8 Prozent der Bruttostromerzeugung verantwortlich. Der Kohleanteil an der Stromerzeugung ist im europäischen Vergleich sehr gering und ein Ausstieg ist bis zum Jahr 2025 geplant.

Die Pandemie lässt den Stromverbrauch der Haushalte steigen

Auf der Verbraucherseite zeigt sich, dass der Bedarf an Strom vor allem in der Großindustrie in den letzten Jahren anstieg, allerdings im Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr um rund 1.000 Gigawattstunden sank. Bei den Haushalten erhöhte sich die Abnahmemenge recht deutlich. 2019 nutzten sie etwa 14,5 Terawattstunden, dies entspricht einem gesteigerten Verbrauch von rund 1,4 Terawattstunden Strom im Vergleich zu 2009. Die mittlere Industrie konnten im gleichen Zeitraum ihren Strombedarf senken. Im Jahr 2020 ging als Folge der Corona-Pandemie und den daraus hervorgehenden Einschränkungen die Stromabgabemenge in allen Industriebereichen leicht zurück, bei den Haushalten stieg sie dagegen an. Das könnte am vermehrten Homeoffice sowie der gestiegenen Nutzung von Unterhaltungselektronik und zeitweise wenigen Unterhaltungsmöglichkeiten außer Haus liegen.

Seit 2001 ist der Strommarkt in Österreich liberalisiert. Ein deutlicher Anstieg bei den Stromanbieterwechseln ist seit 2014 zu registrieren. Wechselten bis einschließlich des Jahres 2013 maximal knapp 73.500 Haushalte ihren Stromanbieter, liegt diese Zahl mittlerweile bei etwa 189.600 im Jahr 2020. Dies entsprach einer Wechselquote von etwa 3,7 Prozent.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Strommarkt in Österreich" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

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Strompreise

Interessante Statistiken

In den folgenden 6 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 48 Statistiken aus dem Thema "Strommarkt in Österreich".

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Statistiken zum Strommarkt in Österreich

Die weltweite Corona-Pandemie beeinflusst unter Anderem auch die Stromwirtschaft in Österreich. Im Jahr 2020 lag der durchschnittliche monatliche Stromverbrauch jeweils unter dem Niveau der Vorjahre. Auch im Jahr 2021 überstieg der monatliche Verbrauch teilweise zwar die Zahlen vom Vorjahr, lag aber mit Ausnahme vom April weiterhin unter den Verbrauchszahlen von 2019. Der Endverbrauch von elektrischer Energie in Österreich im Jahr 2020 lag bei 65,07 Terawattstunden; werden der Eigenbedarf der Kraftwerke und die Verluste bei der Übertragung berücksichtigt, betrug der Inlandsstromverbrauch insgesamt 70,28 Terawattstunden. Weiter kommen Stromexporte im Umfang von etwa 22,33 Terawattstunden und rund 4,78 Terawattstunden für den Betrieb der Pumpspeicherwerke hinzu. Der Gesamtverbrauch des Jahres 2020 wird demnach mit 97,39 Terawattstunden elektrischer Energie angegeben.

Gleichzeitig wurden in Österreich etwa 72,9 Terawattstunden Strom produziert. Zur Deckung des Bedarfs wurden zusätzlich rund 24,52 Terawattstunden Strom importiert. Seit 2001 ist das Stromaustauschsaldo damit durchgängig positiv, Österreich importiert also mehr elektrische Energie als exportiert wird. Im Vergleich zum Vorjahr sank das Austauschvolumen um circa 2,12 Terrawattstunden.

Woher kommt der Strom?

Die Versorgung mit Strom wurde in Österreich im Jahr 2019 zu einem großen Teil aus Erneuerbaren Energien sichergestellt. Bis 2030 soll der komplette Strombedarf laut Klima- und Energiestrategie durch Erneuerbare Energien gedeckt sein. Neben den Wasserkraftwerken sind vor allem Erdgaskraftwerke und Windenergieanlagen an der Produktion von Strom in Österreich beteiligt. Photovoltaikanlagen hingegen waren 2020 für nur etwa 2,8 Prozent der Bruttostromerzeugung verantwortlich. Der Kohleanteil an der Stromerzeugung ist im europäischen Vergleich sehr gering und ein Ausstieg ist bis zum Jahr 2025 geplant.

Die Pandemie lässt den Stromverbrauch der Haushalte steigen

Auf der Verbraucherseite zeigt sich, dass der Bedarf an Strom vor allem in der Großindustrie in den letzten Jahren anstieg, allerdings im Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr um rund 1.000 Gigawattstunden sank. Bei den Haushalten erhöhte sich die Abnahmemenge recht deutlich. 2019 nutzten sie etwa 14,5 Terawattstunden, dies entspricht einem gesteigerten Verbrauch von rund 1,4 Terawattstunden Strom im Vergleich zu 2009. Die mittlere Industrie konnten im gleichen Zeitraum ihren Strombedarf senken. Im Jahr 2020 ging als Folge der Corona-Pandemie und den daraus hervorgehenden Einschränkungen die Stromabgabemenge in allen Industriebereichen leicht zurück, bei den Haushalten stieg sie dagegen an. Das könnte am vermehrten Homeoffice sowie der gestiegenen Nutzung von Unterhaltungselektronik und zeitweise wenigen Unterhaltungsmöglichkeiten außer Haus liegen.

Seit 2001 ist der Strommarkt in Österreich liberalisiert. Ein deutlicher Anstieg bei den Stromanbieterwechseln ist seit 2014 zu registrieren. Wechselten bis einschließlich des Jahres 2013 maximal knapp 73.500 Haushalte ihren Stromanbieter, liegt diese Zahl mittlerweile bei etwa 189.600 im Jahr 2020. Dies entsprach einer Wechselquote von etwa 3,7 Prozent.

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