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Statistiken zum Bergbau in Österreich

Unter Bergbau versteht man das Aufsuchen und Erschließen (Exploration), sowie die Gewinnung, Aufbereitung und Aufarbeitung von Bodenschätzen. Im Jahr 2021 wurde im österreichischen Bergbau ein Umsatz in Höhe von rund 2,31 Milliarden Euro erwirtschaftet. Wie schon in den Jahren zuvor war die Gewinnung von Steinen das umsatzstärkste Segment der österreichischen Bergbauindustrie. Im Jahr 2020 wurden hier rund 1,19 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Beschäftigungszahlen dieser Branche sind innerhalb der letzten Jahre nahezu gleichgeblieben. Das Bergrecht in Österreich basiert auf dem Mineralrohstoffgesetz aus dem Jahr 1999 und enthält Regeln für das Aufsuchen und Gewinnen von mineralischen Rohstoffen sowie Vorgaben bezüglich der Bergbauberechtigungen und Bergbauanlagen. Es werden drei Arten von mineralischen Rohstoffen unterschieden: die Bergfreien, die Bundeseigenen und die Grundeigenen.

Bergfreie mineralische Rohstoffe

Bergfreie mineralische Rohstoffe dürfen von jedermann mit Erlaubnis des Grundbesitzers abgebaut werden. Zu ihnen zählen unter anderem Kalkstein, Eisen, Tone, Gips und Magnesit. Im Jahr 2021 betrug die Produktion von Magnesit etwa 844.000 Tonnen, was einem Anstieg von etwa 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Den größten Produktionsanstieg verzeichneten im Jahr 2021 die Gesteine Talk und Leukophyllit mit einem Plus von etwa 28 Prozent.

Bundeseigene mineralische Rohstoffe

Bundeseigene Rohstoffe stehen im Eigentum des Bundes. Zu ihnen gehören neben den mineralischen vor allem fossile Rohstoffe. Im Jahr 2021 wurden insgesamt etwa 560.000 Tonnen Erdöl gewonnen. Im Vergleich zum Vorjahr waren dies rund 6 Prozent weniger. Demgegenüber nahm die Produktion bundeseigener Salzsole um 10 Prozent zu und belief sich 2021 auf etwa 3,7 Kubikmeter.

Grundeigene mineralische Rohstoffe

Alle übrigen Rohstoffe gelten als grundeigenen und befinden sich im Besitz des Grundbesitzers. Dazu gehören unter anderem Sande und Kiese. Deren Produktion betrug im Jahr 2021 etwa 32 Millionen Tonnen. Das waren rund 4,61 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zum Jahr 2020 war bei allen grundeigenen mineralischen Rohstoffen ein Aufwärtstrend erkennbar, so nahm die Produktion von Dolomit um circa 10 Prozent zu, die Produktion von Granit stieg im Jahr 2021 um etwa 16 Prozent. In ganz Österreich wurden im Jahr 2021 rund 3,22 Millionen Tonnen Granit gewonnen.



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