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Statistiken und Fakten zur CSU

Die Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU) wurde im Jahr 1945 in verschiedenen bayerischen Orten gegründet. Die CSU ist die Schwesterpartei der CDU und tritt ausschließlich in Bayern zur Wahl an. Beide Parteien bilden seit dem Jahr 1949 im Deutschen Bundestag eine Fraktionsgemeinschaft und werden zusammen oft als „die Union“ bezeichnet. Vorsitzender der Partei ist seit dem 19. Januar 2019 Markus Söder, zuvor hatte Horst Seehofer diesen Posten über 10 Jahre lang inne. Die CSU bildet seit der Bundestagswahl im Jahr 2017 gemeinsam mit der CDU und der SPD wie schon in der vorherigen Legislaturperiode die Bundesregierung. Im vierten Kabinett Merkels besetzt die CDU drei Ministerposten, die CDU stellt weitere sechs Minister.

Mitglieder und Finanzen der CSU

Die Mitgliederzahl der CSU geht seit vielen Jahren zurück. Waren es im Jahr 1990 noch über 186.000 Parteimitglieder, lag diese Zahl bis zum Jahr 2019 bei unter 140.000 (Stand: 31. Dezember). Das Durchschnittsalter der Parteimitglieder der CSU lag Ende des gleichen Jahres bei 60 Jahren. Die Einnahmen der CSU beliefen sich 2019 auf rund 48,08 Millionen Euro. Staatliche Mittel und Mitgliedsbeiträge machten hier den größten Anteil aus. Die Ausgaben der Partei betrugen im gleichen Jahr rund 43,15 Millionen Euro. Darunter fielen vor die allgemeine politische Arbeit und Personalausgaben.

Wahlergebnisse der CSU

Bei der Bundestagswahl im September 2017 erreichte die CDU/CSU 32,9 Prozent der Wählerstimmen. Die CSU erlangte dabei in Bayern einen Stimmenanteil von 38,8 Prozent. In Bayern stellte die CSU mit Ausnahme der Jahre von 1954 bis 1957 seit der ersten Landtagswahl im Jahr 1946 bisher immer den Ministerpräsidenten. Bei den Landtagswahlen im Zeitraum der Jahre von 1970 bis 2003 erreichte die CSU dabei jedes Mal die absolute Mehrheit.

Debatte über Kanzlerkandidatur im April 2021 – Söder (CSU) oder Laschet (CDU)?

Nachdem Armin Laschet nach der Wahl zum Parteivorsitzenden der CDU im Januar 2021 von vielen schon als Kanzlerkandidat der gesamten Union für die Bundestagswahl 2021 gehandelt wurde, zeichnete sich Anfang April 2021 doch noch ein Wettbewerb um die Kanzlerkandidatur ab. Grund hierfür war unter anderem Armin Laschets plötzlicher Umschwung im Umgang mit der Corona-Pandemie – vom durchgängig liberalen Kurs hin zum Vorschlag eines sogenannten Brücken-Lockdowns zur Senkung der bundesweit steigenden Infektionszahlen, welcher jedoch als nicht durchdacht und wenig sinnvoll schnell verworfen wurde. Als Kontrahent wurde der CSU-Vorsitzende Markus Söder zunehmend präsenter. Gestützt von Umfragewerten, die Söder durchweg als besseren Kanzlerkandidaten der Union sahen, kam es Mitte April zum Showdown im von der Presse betitelten Machtkampf der Union. Nach einem nächtlichen Beratungstreffen Söders und Laschets am 18. April 2021 ohne offizielles Ergebnis kam es zwei Tage später zu einem umstrittenen Votum im CDU-Bundesvorstand, welches Armin Laschet klar für sich entscheiden konnte. 31 Mitglieder stimmten für Laschet, nur neun für Söder, sechs Mitglieder enthielten sich. Markus Söder zog daraufhin seine Kandidatur zurück.

Stand: April 2021

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Statistiken und Fakten zur CSU

Die Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU) wurde im Jahr 1945 in verschiedenen bayerischen Orten gegründet. Die CSU ist die Schwesterpartei der CDU und tritt ausschließlich in Bayern zur Wahl an. Beide Parteien bilden seit dem Jahr 1949 im Deutschen Bundestag eine Fraktionsgemeinschaft und werden zusammen oft als „die Union“ bezeichnet. Vorsitzender der Partei ist seit dem 19. Januar 2019 Markus Söder, zuvor hatte Horst Seehofer diesen Posten über 10 Jahre lang inne. Die CSU bildet seit der Bundestagswahl im Jahr 2017 gemeinsam mit der CDU und der SPD wie schon in der vorherigen Legislaturperiode die Bundesregierung. Im vierten Kabinett Merkels besetzt die CDU drei Ministerposten, die CDU stellt weitere sechs Minister.

Mitglieder und Finanzen der CSU

Die Mitgliederzahl der CSU geht seit vielen Jahren zurück. Waren es im Jahr 1990 noch über 186.000 Parteimitglieder, lag diese Zahl bis zum Jahr 2019 bei unter 140.000 (Stand: 31. Dezember). Das Durchschnittsalter der Parteimitglieder der CSU lag Ende des gleichen Jahres bei 60 Jahren. Die Einnahmen der CSU beliefen sich 2019 auf rund 48,08 Millionen Euro. Staatliche Mittel und Mitgliedsbeiträge machten hier den größten Anteil aus. Die Ausgaben der Partei betrugen im gleichen Jahr rund 43,15 Millionen Euro. Darunter fielen vor die allgemeine politische Arbeit und Personalausgaben.

Wahlergebnisse der CSU

Bei der Bundestagswahl im September 2017 erreichte die CDU/CSU 32,9 Prozent der Wählerstimmen. Die CSU erlangte dabei in Bayern einen Stimmenanteil von 38,8 Prozent. In Bayern stellte die CSU mit Ausnahme der Jahre von 1954 bis 1957 seit der ersten Landtagswahl im Jahr 1946 bisher immer den Ministerpräsidenten. Bei den Landtagswahlen im Zeitraum der Jahre von 1970 bis 2003 erreichte die CSU dabei jedes Mal die absolute Mehrheit.

Debatte über Kanzlerkandidatur im April 2021 – Söder (CSU) oder Laschet (CDU)?

Nachdem Armin Laschet nach der Wahl zum Parteivorsitzenden der CDU im Januar 2021 von vielen schon als Kanzlerkandidat der gesamten Union für die Bundestagswahl 2021 gehandelt wurde, zeichnete sich Anfang April 2021 doch noch ein Wettbewerb um die Kanzlerkandidatur ab. Grund hierfür war unter anderem Armin Laschets plötzlicher Umschwung im Umgang mit der Corona-Pandemie – vom durchgängig liberalen Kurs hin zum Vorschlag eines sogenannten Brücken-Lockdowns zur Senkung der bundesweit steigenden Infektionszahlen, welcher jedoch als nicht durchdacht und wenig sinnvoll schnell verworfen wurde. Als Kontrahent wurde der CSU-Vorsitzende Markus Söder zunehmend präsenter. Gestützt von Umfragewerten, die Söder durchweg als besseren Kanzlerkandidaten der Union sahen, kam es Mitte April zum Showdown im von der Presse betitelten Machtkampf der Union. Nach einem nächtlichen Beratungstreffen Söders und Laschets am 18. April 2021 ohne offizielles Ergebnis kam es zwei Tage später zu einem umstrittenen Votum im CDU-Bundesvorstand, welches Armin Laschet klar für sich entscheiden konnte. 31 Mitglieder stimmten für Laschet, nur neun für Söder, sechs Mitglieder enthielten sich. Markus Söder zog daraufhin seine Kandidatur zurück.

Stand: April 2021

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