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Cost-Income-Ratio der Banken in Deutschland in den Jahren von 1998 bis 2018
Cost-Income-Ratio der Banken in Deutschland bis 2018
Für das Geschäftsjahr 2018 haben die Banken in Deutschland eine Cost-Income-Ratio von etwa 75,5 Prozent ausgewiesen. Während sich seit 2001 bis zur Finanzkrise im Jahr 2008 eine abnehmende Cost-Income-Ratio der deutschen Bankenbranche beobachten lässt, so ist seitdem weitgehend ein Trend zum Anstieg und somit zur Verschlechterung der Kennzahl erkennbar.

Was ist die Cost-Income-Ratio?

Die Cost-Income-Ratio (kurz CIR) ist eine wirtschaftliche Kennzahl im operativen Geschäft von Banken. Sie setzt die Kosten bzw. die Aufwendungen ins Verhältnis zu den erwirtschafteten Erträgen und gibt somit Aufschluss über die Effizienz und Wirtschaftlichkeit des Instituts. Dabei gilt: Je geringer der Wert der Cost-Income-Ratio ist, desto kosteneffizienter wirtschaftet die Bank.
Im konkreten Fall werden die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen aller Bankengruppen in Deutschland in Relation zu deren Rohertrag abgebildet. Der Rohertrag ergibt sich aus der Summe von Zins- und Provisionsüberschuss der Banken.

Kosteneffizienz nach Bankengruppen

Die Großbanken weisen seit Jahren die höchste Cost-Income-Ratio und damit auch die schlechteste Aufwands-Ertrags-Relation der Bankenbranche in Deutschland auf. Die Deutsche Bank musste seit Beginn der Finanzkrise sogar bereits zweimal einen CIR-Wert von über 100 Prozent ausweisen. Das bedeutet, dass die Aufwendungen in diesen Geschäftsjahren nicht durch die Erträge der Bank gedeckt werden konnten.
Bei den Sparkassen und Genossenschaftsbanken fällt die Kennziffer – im Vergleich zu den Großbanken - traditionell geringer aus. Die CIR-Werte beider Institutsgruppen liegen seit geraumer Zeit kontinuierlich unter 70 Prozent.
Cost-Income-Ratio der Banken in Deutschland in den Jahren von 1998 bis 2018
Cost-Income-Ratio
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Quelle

Veröffentlichungsdatum

September 2019

Region

Deutschland

Erhebungszeitraum

1998 bis 2018

Cost-Income-Ratio der Banken in Deutschland bis 2018
Für das Geschäftsjahr 2018 haben die Banken in Deutschland eine Cost-Income-Ratio von etwa 75,5 Prozent ausgewiesen. Während sich seit 2001 bis zur Finanzkrise im Jahr 2008 eine abnehmende Cost-Income-Ratio der deutschen Bankenbranche beobachten lässt, so ist seitdem weitgehend ein Trend zum Anstieg und somit zur Verschlechterung der Kennzahl erkennbar.

Was ist die Cost-Income-Ratio?

Die Cost-Income-Ratio (kurz CIR) ist eine wirtschaftliche Kennzahl im operativen Geschäft von Banken. Sie setzt die Kosten bzw. die Aufwendungen ins Verhältnis zu den erwirtschafteten Erträgen und gibt somit Aufschluss über die Effizienz und Wirtschaftlichkeit des Instituts. Dabei gilt: Je geringer der Wert der Cost-Income-Ratio ist, desto kosteneffizienter wirtschaftet die Bank.
Im konkreten Fall werden die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen aller Bankengruppen in Deutschland in Relation zu deren Rohertrag abgebildet. Der Rohertrag ergibt sich aus der Summe von Zins- und Provisionsüberschuss der Banken.

Kosteneffizienz nach Bankengruppen

Die Großbanken weisen seit Jahren die höchste Cost-Income-Ratio und damit auch die schlechteste Aufwands-Ertrags-Relation der Bankenbranche in Deutschland auf. Die Deutsche Bank musste seit Beginn der Finanzkrise sogar bereits zweimal einen CIR-Wert von über 100 Prozent ausweisen. Das bedeutet, dass die Aufwendungen in diesen Geschäftsjahren nicht durch die Erträge der Bank gedeckt werden konnten.
Bei den Sparkassen und Genossenschaftsbanken fällt die Kennziffer – im Vergleich zu den Großbanken - traditionell geringer aus. Die CIR-Werte beider Institutsgruppen liegen seit geraumer Zeit kontinuierlich unter 70 Prozent.
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