Prävalenz von Burn-out in Deutschland nach Geschlecht, Alter und sozialem Status im Jahr 2012
Prävalenz von Burn-out in Deutschland nach Geschlecht, Alter und sozialem Status 2012
In der Bundesrepublik leiden rund 4,2 Prozent der Erwachsenbevölkerung unter einem Burn-out-Syndrom. Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) leiden Frauen mit 5,2 Prozent häufiger unter dem chronischen Erschöpfungssyndrom als Männer (3,3 Prozent). Die „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ (DEGS1), die das RKI im Rahmen des Gesundheitsmonitorings regelmäßig durchführt, legt außerdem nahe, dass die Burn-out-Prävalenz mit zunehmenden sozioökonomischen Stauts (SES) ansteigt.

Was ist Burn-out?

In den letzten Jahren hat das Thema psychische Erkrankungen in der öffentlichen Debatte zunehmend an Bedeutung gewonnen. Im Zuge steigender Krankheitszahlen findet auch das Burn-out-Syndrom (TS) steigende Beachtung. Vormals als „Modeerkrankung“ verschrien umschreibt Burn-out einen Zustand der totalen körperlichen und geistigen Erschöpfung. Aus Mangel einer eigenen ICD-10 Diagnose wird es unter der Diagnosegruppe Z73 „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“ kodiert.

Krankheitslast durch psychische Diagnosen steigt

Der Anstieg der Krankenstandskennziffern aufgrund von psychischen Erkrankungen ist eine der auffälligsten Entwicklungen der letzten Jahre. Im vergangenen Jahrzehnt hat sich das Arbeitsunfähigkeitsvolumen aufgrund psychischer Diagnosen um knapp 70 Prozent erhöht. Im Jahr 2018 war die Zahl der Fehltage erstmals seit 2006 rückläufig. Mit 236 Fehltagen bezogen auf 100 Versichertenjahre waren es 5,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Fallhäufigkeit war dabei mit durchschnittlich 7 Fällen je 100 Versichertenjahre konstant. Insgesamt sind psychische Erkrankungen mit derzeit 15,2 Prozent aller AU-Tage die drittwichtigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit in der Bundesrepublik (77239).
Prävalenz von Burn-out in Deutschland nach Geschlecht, Alter und sozialem Status im Jahr 2012
Anteil der Erkrankten
Alle4,2%
Frauen5,2%
Männer3,3%
18 bis 29 Jahre1,4%
50 bis 59 Jahre6,6%
70 bis 79 Jahre1,9%
Niedriger SES*2,6%
Mittlerer SES*4,2%
Hoher SES*5,8%
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Quelle

Robert Koch-Institut

Veröffentlichungsdatum

Juni 2012

Region

Deutschland

Erhebungszeitraum

2012

Anzahl der Befragten

7.807 Befragte

Altersgruppe

18-79 Jahre

Hinweise und Anmerkungen

* SES = Sozioökonomischer Status

Prävalenz von Burn-out in Deutschland nach Geschlecht, Alter und sozialem Status 2012
In der Bundesrepublik leiden rund 4,2 Prozent der Erwachsenbevölkerung unter einem Burn-out-Syndrom. Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) leiden Frauen mit 5,2 Prozent häufiger unter dem chronischen Erschöpfungssyndrom als Männer (3,3 Prozent). Die „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ (DEGS1), die das RKI im Rahmen des Gesundheitsmonitorings regelmäßig durchführt, legt außerdem nahe, dass die Burn-out-Prävalenz mit zunehmenden sozioökonomischen Stauts (SES) ansteigt.

Was ist Burn-out?

In den letzten Jahren hat das Thema psychische Erkrankungen in der öffentlichen Debatte zunehmend an Bedeutung gewonnen. Im Zuge steigender Krankheitszahlen findet auch das Burn-out-Syndrom (TS) steigende Beachtung. Vormals als „Modeerkrankung“ verschrien umschreibt Burn-out einen Zustand der totalen körperlichen und geistigen Erschöpfung. Aus Mangel einer eigenen ICD-10 Diagnose wird es unter der Diagnosegruppe Z73 „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“ kodiert.

Krankheitslast durch psychische Diagnosen steigt

Der Anstieg der Krankenstandskennziffern aufgrund von psychischen Erkrankungen ist eine der auffälligsten Entwicklungen der letzten Jahre. Im vergangenen Jahrzehnt hat sich das Arbeitsunfähigkeitsvolumen aufgrund psychischer Diagnosen um knapp 70 Prozent erhöht. Im Jahr 2018 war die Zahl der Fehltage erstmals seit 2006 rückläufig. Mit 236 Fehltagen bezogen auf 100 Versichertenjahre waren es 5,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Fallhäufigkeit war dabei mit durchschnittlich 7 Fällen je 100 Versichertenjahre konstant. Insgesamt sind psychische Erkrankungen mit derzeit 15,2 Prozent aller AU-Tage die drittwichtigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit in der Bundesrepublik (77239).
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